Kurzbeschreibung
Frankreich im Jahre 1764: Eine Bestie versetzt die Menschen des Gévaudan in Angst und Schrecken. Männer, Frauen, Kinder werden gehetzt – und getötet. Der König setzt öffentlich ein hohes Preisgeld auf den Kopf des Monsters aus. Der Vatikan hingegen entsendet Geheimermittler, die undurchsichtige Ziele verfolgen. Auch der Jäger Jean Chastel beteiligt sich an der Jagd auf die Bestie. Immer wieder kreuzen sich dabei seine Wege mit denen der ebenso energischen wie geheimnisvollen Äbtissin Gregoria. Beide können nicht ahnen, dass sie kaum mehr sind als Figuren in einem erschreckenden Spiel, das auch über 200 Jahre später noch nicht beendet sein wird …Über den Autor
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte und lebt als freier Autor in Zweibrücken. Sein aufsehenerregender Erstling Schatten über Ulldart, der Auftakt zum sechsbändigen Epos Ulldart – Die Dunkle Zeit, wurde mit dem Deutschen Phantastik Preis 2003 als „Bestes Roman-Debüt National“ ausgezeichnet. Markus Heitz gehört heute zu den erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren.
Das Buch untergliedert sich in 2 Zeitebenen:
Erst einmal Frankreich 1764 um die Bestie vom Gévaudan (besser bekannt aus dem Film Pakt der Wölfe). Dort dreht sich die Geschichte um den historischen Wildhüter Vater Jean mit seinen ebenfalls historisch belegten Söhnen Pierre und Antoine.
Die Familie Chastel: Vater Jean, genannt „Die Maske“, und seine Söhne Pierre und Antoine Chastel. Wikipedia
Dieser Teil ist wesentlich dichter und athmosphärischer als die Jetzt-Zeit.
In letzterer wird die Geschichte von Eric Kastell, Nachfahre des Jäger-Geschlechts erzählt. Leider ist sie actionhaltiger – und damit auch unglaubwürdiger – als ein James-Bond-Film. Allerdings hat mich das nicht gestört, da ein Fantasy-Roman ohnehin kein wirklichkeitsgetreues Abbild schaffen, sondern nur unterhalten will – und das tut Ritus gut.
Die Gestaltung im Buch ist sehr schön, so hat die erste Seite eines Kapitels immer das Muster des Covers als Hintergrundverzierung. Abgerundet wird dies durch Karten.
Fazit:
Ein unterhaltsamer Fantasy – Action – Roman, der nur ein Manko hat: Um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht, ist man gezwungen, den Nachfolger Sanctum zu kaufen.
# Taschenbuch: 528 Seiten
# Verlag: Droemer/Knaur (1. April 2006)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 342663130X
# ISBN-13: 978-3426631300
# Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 3,8 cm

Material:

Künstler: Michelangelo Caravaggio
Geboren: 1573
Gestorben: 1610
Stil: Barock
Kunstwerk: Die Falschspieler
Jahr: 1595-1600
Technik: Öl
Malgrund: auf Leinwand
Originalgröße BxH: 131 x 97 cm
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Bedeutung [Bearbeiten]
Bei den Ägyptern erschließt diese Gottheit den Verstorbenen die Wege im Jenseits (der Duat).
Darstellung [Bearbeiten]
Seine Darstellung als Schakal oder Wolf mit schwarzem Fell teilte er unter anderem mit Anubis. Upuaut wird vorwiegend stehend, seltener in liegender Haltung dargestellt. Häufig tritt er in Gestalt eines stehenden Schakals am Bug der Totenbarke auf. Abbildungen in Hibis zeigen ihn als stehenden Mann mit Schakalkopf.
Bedeutung bei den Griechen [Bearbeiten]
Die Griechen, welche ihn Ophois nannten, deuteten ihn als Wolf und nannten das Zentrum seines Kultes Lykopolis, was soviel bedeutet wie Wolfsstadt. Heute heißt die Stadt Asyut, siehe dazu auch Asyut (Gouvernement)).
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Upuaut ist ein ägyptischer Kriegs- und Totengott. Sein Tier ist der Schakal bzw. Wolf. Im Unterschied zu anderen Totengöttern wird Upuaut stehend in der Gestalt seines Tieres dargestellt. Er wird auch Wepwawet (bzw. Wep-wawet) und Ophois genannt.
Seine Attribute sind Keule und Bogen. Sie deuten auf sein kriegerisches Wesen hin. Manchmal krönt auch der Uräus die Standarte des Upuaut, was ebenfalls zu seinem kämpferischen Wesen passt.
Sein Name bedeutet: „Wegöffner“. Upuaut öffnet die Wege als Kriegsgott, indem er siegreich voran schreitet. Auch die ägyptische Kriegsgöttin Neith trägt diesen Namen als Beiname.
So führt die Standarte des Upuaut, wo er als stehender Schakal zu sehen ist, den Feldzug gegen seine Feinde an. Begleitet wird er dabei von einem Rudel Schakale, welche als Horusdiener bezeichnet werden. Sie unterstützen Upuaut im Krieg. Sie klettern an seiner Standarte hoch. Manchmal haben sie eine eigene Standarte, so dass der Feldzug von mehreren Schakal-Standarten begleitet wird.
Auch bei Festzügen hat die Prozession o.g. Ordnung. Upuaut schreitet dem ägyptischen König voran. Er eröffnet den Zug als „Leiter der Götter“. Auch dem Osiris schreitet Upuaut voran. Damit eröffnet er Feste. Auf Grabsteinen ist häufig ein Wunsch zu lesen: „Die Schönheit des Usupaut beim ersten Auszug zu sehen“.
Seine Stadt ist Siut, die ägyptische Hauptstadt des 13. oberäg. Gaus (Lykopolis). Dort hatte auch Osiris eine Kultstätte und eine Verknüpfung der beiden Götter konnte nicht ausbleiben. In Siut wird Upuaut als Sohn des Osiris angesprochen. Als siegreicher oberägyptischer Kriegsgott hatte er vieles mit Horus gemein.
Engere Beziehungen bestanden jedoch zwischen Upuaut und Anubis. Beide wurden durch den schwarzen Schakal bzw. Hund dargestellt, wobei Anubis als liegender Schakal zu sehen ist. In Abydos werden sie als Gefährten beschrieben. Sie sind die kriegerischen Söhne Osiris und begleiten ihn auf seinen Kriegszügen.
In Abydos wurde Upuaut zum Totengott. Sein kriegerischer Wesenszug blieb ihm erhalten. Nun führte er die Leichenzüge mit zwei Standarten an. Sie wurden als Wächter im Grab des Toten aufgestellt.
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Bildquelle: Uni Mainz

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Als Bestie vom Gévaudan (frz. La bête du Gévaudan) bezeichnet man den bis heute nicht bekannten Verursacher einer Serie von mörderischen Überfällen mit rund 100 Opfern, die sich von 1764 bis 1767 in Frankreich, in der Gegend des Gévaudan, einer einsamen Gegend der Auvergne (heutige Départements Lozère und Haute-Loire) ereignete.
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Die Geschichte der Bestie vom Gévaudan ist kein Mythos, sondern beruht auf nachweisbaren Tatsachen. Mehrere zeitgenössische Dokumente erlauben es, die rätselhaften Ereignisse weitgehend nachzuvollziehen. Dies sind insbesondere:* Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind
* der Briefverkehr zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren örtlichen Vertretern im Gévaudan
* zahlreiche Berichte über die vom König befohlenen Treibjagden
* zeitgenössische Zeitungsartikel und Zeichnungen.
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Die am häufigsten favorisierte Erklärung ist heute, dass es sich bei der Bestie um einen Mischling aus Wolf und Hund gehandelt hatte, der bewusst gezüchtet und zum Morden abgerichtet wurde, wobei üblicherweise Jean Chastel, der als derjenige gilt, der die Bestie schließlich erlegte, in Verdacht steht. Auch wenn diese Möglichkeit denkbar ist, basiert sie ausschließlich auf Mutmaßungen, ein konkretes Indiz dafür, gar einen Beleg konnte noch niemand anführen. Es ist lediglich das Aufgreifen von Gerüchten, die bereits zu Lebzeiten Chastels weit verbreitet waren.
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Lycaon
Griechische Mythologie
1) Sohn des Pelasgus und der Oceanide Meliboea, König der Arcadier und einer ihrer Stammhelden, bekannt durch seine Grausamkeit und seine fünfzig Söhne, welche den ruchlosen Vater wo möglich noch übertrafen. Jupiter ward einst von Lycaon mit dem Fleisch eines geschlachteten Kindes bewirthet, wofür der Olympier ihn in einen Wolf verwandelte und alle seine Söhne bis auf den jüngsten mit dem Blitz erschlug.
2) Lycaon, Vater des Pandarus, der die Bewohner von Zelea als Bundesgenosse der Trojaner anführte.
3) Lycaon, Sohn des Priamus und der Laotho, folglich ein Halbbruder Hectors, welchen Umstand er vergeblich gegen den wüthenden Achilles geltend zu machen suchte, der ihn, den um Erbarmen Flehenden, erbarmungslos ermordete.
[...] die Fortsetzung von Ritus. entwinkelt zwei sehr gegensätzliche Tendenzen: Der Neuzeit-Teil wird noch besser und spannender, [...]
[...] Markus Reitz`Bücher Ritus und Sanctum bin ich auf die Bestie vom Gévaudan aufmerksam und damit auch auf den Film *Pakt der [...]