Kurzbeschreibung
Sie haben ein Ziel: die Umrundung der Welt. Der Einsatz: eine Flasche Whisky. Die Bedingung: keine Flugzeuge. Es beginnt ein wahnwitziges Wettrennen um die Welt: Bald findet sich Steve auf einem Containerschiff wieder, das, beladen mit Rinderfellen und Altbatterien, von der amerikanischen Westküste aus Schanghai anläuft. Vali heizt derweil mit dem Mietwagen nach Mexiko und begreift erst langsam, dass ihn der Start gen Osten durch die Zeitverschiebung jeden zweiten Tag eine Stunde Schlaf kosten wird. Umso eiliger hat er es, bei Juan Lozano in Cuernavaca seinen ganz persönlichen Raketenrucksack zu erstehen. Doch Augenblick mal . . . Kommt man mit einem Raketenrucksack über den Atlantik? Wie man im Eiltempo 24 Länder auf 5 Kontinenten durchquert und dabei die coolsten Geschichten erlebt, wie man das Vertrauen einer brasilianischen Graffiti-Gang gewinnt, warum man keine frittierten Seidenraupen essen und keine gegorene Stutenmilch trinken sollte, wie man ein Blind Date in Schweden übersteht oder eine Entführung in Moskau plant das erfahren Sie in diesem Buch über das skurrile Reiseabenteuer zweier liebenswerter Chaoten.
Erster Satz
Vor der Küste Kamtschatkas, Sibirien, stand ich dick eingemummt an Deck eines deutschen Containerschiffes und klammerte mich mit ölfleckigen Handschuhen an die Reling, um nicht in die tosende, grabsteingraue See geschleudert zu werden.
Letzter Satz
Ich werde hoffentlich noch Gelegenheit haben, ihnen all das zu erklären, ehe ich dann im Alter von sechsundneunzig Jahren von einer schönen Frau, weil ich sie verschmäht habe, hinterrücks ermordet werde.
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Was für mich das Buch hauptsächlich kaputt gemacht hat, war die Deutschfeindlichkeit Steve Helys. Sollte dieses Land das Licht der Provonce mit dem Essen Italiens kombinieren, fände er immer noch etwas zu mäkeln. So heuert er zu Beginn auf einem deutschen Frachter an und mag dann das Essen und die Offiziere nicht. Berlin mag er überings auch nicht und auf der Queen Mary II stören ihn die deutschen Touristen – vielleicht hätte er mal beschreiben sollen, wie Amerikaner sich im Ausland benehmen können (aber die sind nach seiner Darstellung alles *grundehrliche und anständige Menschen* (Zitat)). Wer anderen mit Rassismus und Faschismus kommt, sollte zuerst einmal überlegen, ob diese Bezeichnungen nicht auf einen selber zutreffen. Ich mag keine Ausländer, die nur ins Land kommen, um zu meckern und zu kritisieren; vor allem wenn sie nur ein paar Stunden vorbei kommen, um liebgewonnene Vorurteile bestätigt zu sehen. Für mich wäre es mit ein Grund das Buch nicht mehr zu kaufen und auch dringend von dem Kauf abzuraten – sicherlich lehnt der Autor unser dummes, deutsches Geld ohnehin ab, also warum ihn damit belästigen. Er war mir schon auf dem Innenfoto unsympathisch und das hat sich wirklich bestätigt.
Geärgert habe ich mich, diese kleine Erxkurs sei gestattet, dass Deutschland extrem schlecht bei wegkam. Man kann selbst Staatsbürgder des Landesd sein, das die Atombombe abgeworfen hat und Schwarze jahrzehntelang versklavt und anschließend nochmals jahrhundertelang diskriminiert hat. Man kann Russland durchreisen und die Mongolei, Dschingis Khan als persönliches Idol preisen, ohne ein schlechtes Wort darüber zu verlieren. Aber wer sind die Bösen schlechthin? Natürlich die Deutschen wegen ihrer Nazivergangenheit! Einer der Autoren fragt einige junge Deutsche, ob sie sich schämen bzw sich verantwortlich fühlen würden für diese Vergangenheit. Erst die Gegenfrage, ob er sich dafür schämt, dass seine Vorfahren Sklaven gehalten und schwarze Kinder bespuckt haben etc., brachte ihn zum Verstummen und zum Nachdenken.
Amazon-Kritik
Ansonsten ist das Buch am Anfang ganz nett geschrieben, aber es fällt immer mehr auf, dass die einzelnen Artikel nur Blogqualität haben, man muß sich das so vorstellen, als würden meine Artikel in einer Literaturzeitschrift erscheinen, das würde auch vorne und hinten nicht reichen. Es ist witzig geschrieben, was irgendwann aber auch sehr bemüht wirkt.
Helys Berichte sind dadurch, dass er sich an die Vereinbarung *keine Flugzeuge* hält und dadurch, dass er kulturell interessierter schein, wesentlich interessanter. Chandrasekaran bricht das Abkommen *keine Flugzeuge* ständig, was das Buch endgültig kaputt macht.
Fazit:
Netter Gedanke, aber muß man nicht gelesen haben. Immer wieder witzig von Rassisten den Vorwurf zu hören, das andere Volk bestände nur aus solchen.
# Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
# Verlag: Mare Buchverlag Gmbh + Co; Auflage: 1 (24. Februar 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3866481020
# ISBN-13: 978-3866481022
# Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,6 cm
An
Mit Favela werden die besonders in Randlagen der großen Städte Brasiliens liegenden Armenviertel bezeichnet. Es handelt sich um informelle Siedlungen, bei denen die Bewohner nicht über legalen Grundbesitz verfügen.
Favela in Rio de Janeiro
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Die Verbotene Stadt (chin. 紫禁城, Zǐjìnchéng „Purpurne Verbotene Stadt“ oder chin. 故宫, Gùgōng „Kaiserpalast“) befindet sich im Zentrum Pekings (Beijing). Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt – was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Die Verbotene Stadt liegt am nördlichen Ende des Platzes des himmlischen Friedens.
Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrscher: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss – ausgerichtet an der Nord-Süd-Achse – und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer waren teilweise vergoldet und alle mit in Gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt. Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.
Wikipedia (auch Bildquelle)
# de: Halle der mittleren Harmonie (im Vordergrund) und Halle der Wahrung der Harmonie (im Hintergrund) im Kaiserpalast in Beijing (China).
# en: Hall of the Central Harmony (foreground) and Hall of the Preserved Harmony (background)
Deutsch: Neun-Drachen-Mauer in der Verbotenen Stadt in Peking.
English: Nine Dragon Wall in the Forbidden City in Beijing, China.
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Der Platz des himmlischen Friedens
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Das Gandan-Kloster ist zentrales Heiligtum der Mongolei
Ulaanbaatar ist eine Stadt zwischen Moderne und Tradition. Zentrum der Stadt ist der Süchbaatar-Platz, der nach dem mongolischen Revolutionär benannt wurde, von dem sich auch der Namen der Stadt ableitet. In der Stadt gibt es verschiedene Zeugnisse des Lamaismus, beispielsweise das Gandan-Kloster und den Palast des Oberhaupts des tibetischen Buddhismus in der Mongolei, des Bogd Gegeen Khan, als dessen Sitz die Stadt auch einst gegründet wurde.
Das Gandan-Kloster liegt westlich des Stadtzentrums.
Es ist für seine 26 Meter hohe Statue der Göttin Janraisig (Sanskrit: Avalokiteshvara) berühmt und das größte Kloster der Mongolei. In seiner nachrevolutionären Geschichte mussten die Mönche des Klosters Repression und Unterdrückung überstehen, als in den 1930er-Jahren – ähnlich wie in der Sowjetunion – Gläubige verfolgt wurden. 1938 hatten sowjetische Truppen die Statue demontiert und eingeschmolzen. Die buddhistische Gemeinde ließ nach 1990 mit umgerechnet fünf Millionen Dollar Spenden eine neue vergoldete Janraisig errichten. Für den Dalai Lama, das eigentliche Oberhaupt des Klosters, wurde ein Thronsessel neu erbaut.
Der Bogd-Khan-Tempel/Palast entstand ab 1893 und diente dem achten Bogd Khan, Dshebdsundumba VIII., als Residenz bis zu seinem Tod 1924. Zu Ehren des Choyjin Lama wurde zwischen 1904 und 1908 der Choyjin-Lama-Tempel errichtet. Der Choyjin Lama war das Staatsorakel der Mongolei und der Bruder des achten Bogd Khan.
Wikipedia
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Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, umgangssprachlich kurz Gedächtniskirche, steht auf dem Breitscheidplatz zwischen dem Kurfürstendamm, der Tauentzienstraße und der Budapester Straße (Berlin) im Berliner Ortsteil Charlottenburg.
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English: Al-Azhar University, Cairo
Deutsch: Al-Azhar-Universität, Kairo
Al-Azhar-Moschee
Die Azhar-Universität (arabisch جامعة الأزهر dschamiʿat al-azhar, „die Blühende“) in Kairo ist eine der angesehensten Bildungsinstitutionen der islamischen Welt und nach der Universität Al-Qarawiyyin von Fès – gegründet im Jahre 859 – die zweitälteste noch arbeitende Universität der Welt. Ihr Name ist von az-Zahra abgeleitet, einem Beinamen von Fatima, der jüngsten Tochter des Propheten Mohammed.
Nachdem die Azhar-Moschee 961 nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt worden war, begannen die Studien bereits im Oktober 975, nach islamischer Zeitrechnung im Monat Ramadan 365 A.H. (nach der Hidschra). Oberrichter Abul Hasan Ali ibn an-Nu’man dozierte in seinen Vorlesungen über ein wichtiges Werk der schiitischen Jurisprudenz. Die eigentliche theologische Hochschule (Madrasa) wurde 988 während der Herrschaft der Fatimiden durch den Großwesir Ya’qūb ibn Killis (979-991) in Kairo gegründet. Sie entstand als Bildungszentrum, Schwerpunkt der Lehre waren die Theologie und die Rechtswissenschaft (Fiqh). Im 10. Jahrhundert wurden zudem wegweisende anatomische Studien durch Ali Nimer Ibn Ali Nu’man, einem Neffen des berühmten Oberrichters Abul Hasan Ali Ibn an-Nu’man, durchgeführt. Diese Grundlagenstudien zur Methodik der Sektion haben maßgeblichen Einfluss auf Avicennas medizinische Studie gehabt.[1] Die Azhar entstand als Einrichtung der ismailitischen Schia und wurde 1171 sunnitisch.
Für die Studenten und das Lehrpersonal wurde Unterkunft und Verpflegung gestellt. Die Universität stieg spätestens mit der Zerstörung Bagdads durch die Mongolen unter Hülägü zum bedeutendsten islamischen Bildungszentrum auf, welches vor allem von Studenten aus Nordafrika, Nubien und dem Nahen Osten besucht wurde. Heute gibt es auch viele europäische und nordamerikanische „Azhari“, viele von ihnen sind Konvertiten. Sie werden in der Regel auf einem eigenen Universitätscampus untergebracht.
Wikipedia
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[...] regelgerecht vor Augen (ausgerechnet jetzt muß das Wetter besser werden *grumel*). Die Sprache von Die Wette: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, Keine Flugzeuge wäre in jedem anderem Buch unangemessen, aber dort passt es. Ich lese grundsätzlich keine [...]