Aus der Amazon.de-Redaktion
Martin Odum hat ein Existenzproblem. Das jedenfalls sagt ihm seine Psychiaterin. Sie konstatiert eine MPS, eine Multiple Persönlichkeitsstörung. Denn Odum besteht aus mehreren Ichs, die alle unterschiedliche Macken und Vorlieben haben, aber auch Dinge können und Talente besitzen, die die jeweiligen anderen Ichs überfordern. Und trotzdem ist Odum nicht im eigentlichen Sinne psychisch krank. Die Identitäten sind ihm vom CIA gegeben worden. Es sind so genannte Legenden: verschiedene Leben, in denen sich der ehemalige Agent jeweils immer wieder neu einzurichten hatte. In Beirut war er Dante Pippen, ein irischer Attentäter, der als Spengstoffausbilder auf der „Farm“, dem Ausbildungslager der CIA, begonnen hatte und später als IRA-Kämpfer eine sizilianische Mafiafamilie und die Taliban-Mullahs in Peschawar infiltrierte, bevor im Libanon die Tarnung aufflog. Und er war Lincoln Dittman, ein dubioser Waffenhändler, der Geschichte am Junior College unterrichtet hat.Nun ist Odum als Privatdetektiv in Brooklyn tätig. Aber ist dieser Odum tatsächlich sein echtes Ich? Mit Hilfe seiner Psychiaterin will er es durch einen Blick in seine Kindheit herausfinden. Dann muss er im Auftrag einer attraktiven Russin einmal mehr nach Israel. Auf dem Weg dorthin, der auch ein Weg zur Wahrheit ist, wird Odum des Hochverrats bezichtigt und lernt die Katowski-Eröffnung kennen. Und Lincoln Dittman wird ebenfalls wieder aktiviert. Ein mörderisches Spiel, in dem Odum schließlich in eine schier ausweglose Lage gerät ….
Bisher war Die Company der größte Erfolg des US-amerikanischen Autors Robert Littell. Die kalte Legende könnte ihn noch übertreffen. Denn Littell hat das Spiel mit den Identitäten derart raffiniert an seinen Plot geknüpft, dass einem beim Lesen mehr als einmal vor Verblüffung der Atem stockt. –Stefan Kellerer — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
kulturnews.de
Martin Odum ist die “kalte Legende“, ehemaliger CIA-Agent mit diversen Identitäten, aktuell jedoch Privatdetektiv in Brooklyn. Als eine junge, schöne Russin ihn beauftragt, nach Israel zu reisen, sieht sich Odum mit einem gefährlichen Problem aus der Vergangenheit konfrontiert. Der große Reiz in diesem Thriller liegt in dem Wechsel der verschiedenen Identitäten, so dass der Leser zwischenzeitlich gar nicht sicher sein kann, dass Martin Odum auch wirklich Martin Odum ist. Robert Littell verlangt vom Leser die volle Aufmerksamkeit, um das Verwirrspiel zu durchschauen. Zeitweise leiden dabei Erzählfluss und Spannungsbogen, aber für Freunde der “Bourne-Verschwörung“ ist das Buch ohne Vorbehalte zu empfehlen.
Ich mag Agentenbücher und Die Company war eines der besten Bücher des Genere, die ich je gelesen habe.
Aber was *Die kalte Legende* sollte, weiß ich wirklich nicht – Zeitsprünge hin und her, Lieblingssatz des farblosen und langweiligen Protagonisten war *Mh-Hm*, ein Satz der so aussagekräftig ist, wie das ganze Buch. Sicherlich haben Agenten verschiedene Identitäten, ich kann mir auch vorstellen, wie sie sich im Kopf mischen, aber dass jemand irgendwann seine(n) richtige Biographie / richtigen Namen nicht mehr weiß, wirkt extrem unglaubwürdig.
Fazit:
Das Buch läßt einen eiskalt, wie der Titel vermuten läßt; auf den letzten hundert Seiten war mein Durchhaltewille gebrochen.
# Broschiert: 448 Seiten
# Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (3. März 2008)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3596169364
# ISBN-13: 978-3596169368
# Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
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Die Höhle Machpela (hebräisch: מערת המכפלה, Me’arat HaMachpela, übersetzt „Höhle der Doppelgräber“), auch Höhle der Patriarchen oder Grab der Patriarchen, in Hebron ist nach dem Tempelberg in Jerusalem die heiligste Stätte des Judentums[1]. In ihr befinden sich die Ruhestätten der drei Erzväter Abraham, Isaak, Jakob und ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea.
Da sich auch die Muslime auf den Stammvater Abraham zurückführen, gehört zu diesem Baukomplex auch eine Moschee, die Abrahamsmoschee (arabisch: الحرم الإبراهيمي, Al-Haram Al-Ibrahimi). Aus demselben Grund ist Machpela auch für Teile des Christentums eine heilige Stätte.


