Kurzbeschreibung
Begeben Sie sich auf eine Reise entlang der großen Handelswege der Seide, des Tees, der Jade, der Gewürze, der Wolle, des Goldes und der Pferde – auf Karawanenrouten, die im Reich der Mitte beginnen, über die großartigen Basare Zentralasiens bis nach Persien führen und in den Häfen des Mittelmeeres enden. Die legendären Wege der Yak- und Kamelkarawanen Asiens führen seit Jahrhunderten über die verschneiten Berge des Altai, des Pamir und des Karakorum. Sie durchqueren nicht enden wollende Steppen und riesige Wüsten, um kostbare Güter von den berühmten Märkten Kaschgars, Bucharas und Samarkands bis ans Mittelmeer zu transportieren. Dieses Buch widmet sich erstmals dem gesamten Netz von Handelsrouten, die gemeinhin als Seidenstraße bezeichnet werden. Es dokumentiert die wechselhafte Geschichte auf den Spuren großer Abenteurer, berühmter Kaufleute und enthusiastischer Geografen. Außerdem berichtet es über die Bedeutung verschiedenster Waren wie Juwelen, Porzellan, Tee und Gewürze und von dem bunten Völkergemisch entlang des Weges. Dank der eindrucksvollen Fotografien Louis-Marie Blanchards wird das entbehrungsreiche Leben der Reisegesellschaften auf Zeit und das geschäftige Treiben in den Karawansereien und Handelszentren wieder lebendig. Darüber hinaus erzählen die Bilder auch von Begegnungen mit der Bevölkerung Zentralasiens, ihrer Geschichte und ihrer Lebenswelt: von tadschikischen Hirten und mongolischen sowie kirgisischen Nomaden, die im Sommer mit ihren Jurten und den Viehherden die abgelegenen Bergregionen bevölkern. Karawanen des Orients ist eine Entdeckungsreise durch faszinierende Landschaften und mehr als ein Dutzend Länder, wo es eine immer noch lebendige Kultur des Reisens zu bestaunen gibt.

Die neun Reiserouten lauten:

1) China im Schatten der großen Mauer
2) Die Straße der Yaks von China nach Birma
3) Die Teestraße von China durch die Mongolei nach Russland
4) Die Seidenstraße durch die Taklmakan-Wüste
5) Die Straßen durch Indien und Tibet
6) Die Goldstraße nach Samarkand
7) Persien, Kreuzpunkt des Orients
8. Die Straßen im Norden in den Kaukasus und nach Byzanz
9) Die Königsstraße von Bagdad zu Mittelmeer

Die Bilder in dem Buch sind großartig, am liebsten würde ich ins Flugzeug springen und alle Orte besuchen.
Weniger gut sind die sehr oberflächlichen Texte, man muss im Geschichtsunterricht der Hauptschule entweder geschlafen haben oder am Thema Geschichte sehr uninteressiert sein, um das, was dort steht nicht vorher gewusst zu haben, hier hätte ich mir tiefergehende Informationen gewünscht.

Fazit:
Wer nach dem Ansehen dieses Buches kein Fernweh hat, muss tot sein. Nur die Texte sind sehr mager.

# Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
# Verlag: Frederking & Thaler (15. März 2008)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3894057106
# ISBN-13: 978-3894057107
# Originaltitel: Nomades et caravans dorient
# Größe und/oder Gewicht: 29,2 x 24,6 x 3 cm

 

Als Seidenstraße (chin.: 丝绸之路 Sichou zhi lu) bezeichnet man ein Netz von Karawanenstraßen, dessen Hauptroute das Mittelmeer mit Ostasien verbindet.

Auf ihr gelangten nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen, sondern auch Ideen, Religionen und ganze Kulturen von Ost nach West und umgekehrt.

Die Bezeichnung geht auf den im 19. Jahrhundert lebenden deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, obwohl bereits die Byzantiner eine ähnliche Bezeichnung verwendeten.

Weiteres bei Wikipedia


Verlauf der Seidenstraße im Mittelalter

Als The Great Game oder Das Große Spiel [1] wird der historische Konflikt zwischen Großbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien bezeichnet.
eim The Great Game ging es um die Vorherrschaft in Zentralasien. Die Russen versuchten über Turkestan zum Indischen Ozean vorzustoßen, um einen eisfreien Hafen bauen zu können. Dies war seit Peter dem Großen ein vorrangiges Ziel der russischen Außenpolitik. Schon 1807 hatten britische Agenten berichtet, Napoléon Bonaparte und Zar Alexander I. hätten sich verabredet, gemeinsam Indien anzugreifen und dem British Empire den Subkontinent zu entreißen. Dieser Plan wurde zwar nie umgesetzt, die Briten unternahmen in der Folgezeit jedoch alles, um die Expansion des Zarenreichs in diesem Raum zu verhindern. Das historische Great Game dauerte von 1813 (nach dem Rückzug von Napoleons Grande Armée aus Russland) de facto bis 1947 (dem Jahr des britischen Rückzugs aus Indien), wenn auch nach der Oktoberrevolution von 1917 weit weniger intensiv.

1837 war der russische Offizier Witkewitsch auf dem Weg zum afghanischen Herrscher Dost Mohammed. Sein Unternehmen war Teil der 1835 begonnenen Annäherung Afghanistans an Russland. In Kabul traf er auf den britischen Offizier und Vertrauten Dost Mohammeds Alexander Burnes. Dieser war im Auftrag der britischen Regierung in Kabul, um einen Vertrag auszuhandeln. Kernproblem dieser Verhandlungen war der Status von Peschawar. Der britische Generalgouverneur von Kalkutta, Baron Auckland forderte Dost Mohammed auf seine Ansprüche auf Peshawar sowie seine Annäherung an Russland aufzugeben. Da diese Forderungen als unannehmbar galten, wurde Burnes aus Kabul ausgewiesen. Gleichzeitig hatte der russische Botschafter Graf Simonitsch das Kommando über die persische Armee übernommen. Daraufhin landeten britische Truppen am Persischen Golf. Dies hatte zur Folge, dass sich die persischen Truppen zurückzogen und sowohl Simonitsch, als auch Witkewitsch nach Russland zurückbeordert wurden. Schließlich kam es aus dieser Situation zum Ersten Anglo-Afghanischen Krieg.
Der Panslawist Michail Grigorjewitsch Tschernjajew, der 1864/65 Taschkent eroberte, leitete unter Alexander II. die russische Expansion nach Zentralasien

General Tschernjajew eroberte 1864/65 Taschkent und forcierte damit unter Zar Alexander II. die Ausdehnung Russlands in den transkaukasischen Raum und nach Zentralasien. Das spätere Kasachstan war bereits ab der Mitte des 18. Jahrhunderts sukzessive dem russischen Zarenreich eingegliedert worden. Es kam in der Folge dort zur Bildung der drei kasak-kirgisischen Horden. Im 19. Jahrhundert kam es vermehrt zu kasachischem Widerstand gegen die russische Herrschaft: Auf dem Gebiet des einstigen Kasachen-Khanates wurde nun die Buqai-Horde begründet, die das Khanat restaurieren wollte. Doch wurde das nachmalige Kasachstan durch General Konstantin Petrowitsch von Kaufmann (1818–1882) unterworfen und in der Folge dem Generalgouvernement Turkestan unterstellt, in dem die gesamten russischen Erwerbungen in Zentralasien zusammengefasst wurden. An dessen Spitze stand Kaufmann. Unter ihm wurde vorübergehend auch das Kuldschagebiet (heute Gulja oder Yining, Teil des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang) eingenommen, welches jedoch 1881 an China zurückgegeben werden musste.

Die meisten Städte Kasachstans sind russische Gründungen, so unter anderem die heutige Hauptstadt Astana, Alma-Ata, Semipalatinsk, Ust-Kamenogorsk, Petropawl und andere.
Turkestan um 1900

Danach fielen in rascher Folge auch Chudschand, Jizzax und Samarkand (bedeutende Knotenpunkte der Seidenstraße) in russische Hand. 1881-85 wurde das transkaspische Gebiet im Zug eines Feldzugs annektiert, den die Generäle Michail Nikolajewitsch Annenkow und Michail Dmitrijewitsch Skobelew leiteten; u. a. Aschgabat und Merw (beide in heutigen Turkmenistan; vgl. Vertrag von Achal zwischen dem Russischen Reich und Persien) kamen unter russische Kontrolle. Die russische Expansion südwärts kam 1887 zum Stillstand, als mit dem Kontrahenten Großbritannien die afghanische Nordgrenze festgelegt wurde, die gleichzeitig als Demarkationslinie der Interessens- und Einflusssphären festgeschrieben worden war. Afghanistan wurde so zum Pufferstaat zwischen den beiden imperialen Mächten, was 1907 im Vertrag von Sankt Petersburg bekräftigt wurde. Buchara, eine der ältesten Städte Mittelasiens, sowie das Khanat Chiwa blieben formell unabhängig, waren jedoch im Wesentlichen Protektorate entlang der Kette von Fürstenstaaten im Norden Britisch-Indiens (Chiwa ab 1873). Ab den 1870er- und 1880er-Jahren spielte Turkestan auch durch den Baumwollanbau eine relativ bedeutende ökonomische Rolle im Russischen Reich; durch die Folgen des Amerikanischen Bürgerkriegs waren die Weltmarktpreise für den Rohstoff erheblich gestiegen. Die transkaspische Eisenbahn von Krasnowodsk (heute: Türkmenbasy) über Samarkand nach Taschkent sowie die Trans-Aral-Eisenbahn von Orenburg nach Taschkent wurden gebaut. Die Turkestan-Sibirische Eisenbahn (Turksib) war bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch in Planung und wurde in der Tat erst zwischen 1927 und 1931 fertiggestellt
Wikipedia

_______________

Lèshān (chin. 樂山市 / 乐山市 „Freudenberg“) ist eine chinesische Stadt in der Provinz Sichuan am südwestlichen Rand des Roten Beckens, ca. 130 km südlich von Chengdu. Das Verwaltungsgebiet der bezirksfreien Stadt hat eine Fläche von 12.826 km² und knapp 3,48 Millionen Einwohner
Wikipedia
Diese und weitere Bilder gibt es hier.



Großer Buddha von Leshan

______

Samarkand (usbekisch Samarqand bzw. in der früheren kyrillischen Schreibweise Самарқанд, persisch ‏سمرقند‎ ; russ. Самарканд/Samarkand) ist eine Stadt in Usbekistan mit 353.347 Einwohnern (Stand 1. Januar 2008) und Hauptstadt der Provinz Samarkand.
Samarkand, das zu den ältesten Städten der Welt gehört und den Griechen als Marakanda (griech.: Μαράκανδα) bekannt war, wurde Ende des 14. Jahrhundert v. Chr. in der fruchtbaren Ebene des Serafschan (griech.: Polytimetos) als Oasenstadt von den Iranern gegründet und war lange Zeit eine bedeutende Provinz des persischen Achämenidenreiches. Zu Wohlstand gelangte die persische Stadt durch den Handel mit den nördlichen und östlichen Regionen; die Seidenstraße verläuft durch Samarkand. Alexander der Große eroberte die Hauptstadt Sogdiens 329 v. Chr.

Unter islamischer Herrschaft florierte die Stadt, besonders während der Herrschaft der persischen Samaniden, bis sie von dem mongolischen Eroberer Dschingis Khan 1220 zerstört wurde. Der mongolische Herrscher Tamerlan machte Samarkand zur Hauptstadt seines Großreichs.

1868 kam die Stadt offiziell unter russische Herrschaft. Sie wurde Hauptstadt einer Provinz innerhalb des Generalgouvernements Turkestan, aus dem 1918 die Turkestanische ASSR wurde. 1925 wurde sie zur ersten Hauptstadt der neu geschaffenen Usbekischen SSR, verlor diese Funktion jedoch 1930 an Taschkent. Seit 1991 gehört die Stadt zur unabhängigen Republik Usbekistan, dessen viertgrößte Stadt sie ist. Darüber hinaus ist sie Verwaltungszentrum der gleichnamigen Region.
Wikipedia

Registan in Samarqand.2006


Landkarte von Zentralasien mit hervorgehobener Seidenstrasse


Bibi-Khanum-Mausoleum in Samarkand, Usbekistan (von Norden gesehen)


Bibi-Khanum-Mausoleum in Samarkand, Usbekistan (von Norden gesehen)


Rajasthan, Photo taken by Gilad Rom


Melon vendor, dressed in traditional Central Asian attire, at his stand in the marketplace of Samarkand in present-day Uzbekistan.
Date between 1905 and 1915


Photo taken by Gilad Rom



Photos taken by Gilad Rom


Ulugh Beg’s Astronomic Observatory (1428—1429). It was found in archaeological dig by Samarkand’s archaeologist V. Vyatkin at 1908


Jewish Children with their Teacher in Samarkand. Early color photograph from Russia, created by Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii as part of his work to document the Russian Empire from 1909 to 1915.

_______

Lhasa (tib.: ལྷ་ས་,tib.:lha sa, auch Lasa, chin.: 拉萨, pinyin: Lāsà) ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet der Volksrepublik China.
Lhasa befindet sich im Transhimalaya-Gebirge. Es liegt etwa 3.600 m ü. NN im Tal des Kyi Chu (tib.: skyid-chu), einem Nebenfluss des Yarlung Tsangpo. Die Stadt liegt an dessen nördlichem Ufer und erstreckt sich heute in west-östlicher Richtung über mehr als 10 Kilometer.
Wikipedia


Bundesarchiv Bild 135-BB-146-09, Tibetexpedition, Neujahrsfest Lhasa
Mönche in Lhasa beim Neujahrsfest (1938)


Eine Moschee in Lhasa


The Jokhang Temple in Tibet.


Der Barkhor genannte Umwandlungsweg in Lhasa (Tibet) 2007

Tipp: Fotosammlung mit vielen historischen Fotos aus dem Bundesarchiv.

_________

Zhangjiakou (chin. 張家口 / 张家口, Zhāngjiākǒu) ist eine bezirksfreie Stadt in der chinesischen Provinz Hebei, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Peking.
Zhangjiakou liegt im Nordwesten der Provinz Hebei, nordwestlich von Peking in einer Entfernung von 20 bis 100 Kilometer von der Hauptstadt. Die Stadt liegt am Sangan Fluss an einer Stelle, an der die Gebirge Hengshan, Taihang Shan und Yanshan auf einander stoßen. Zhangjiakou ist im Norden von Hochebenen umgeben und hat Sommertemperaturen, die um die 23 °C liegen, was die Gegend zu einer Sommerfrische für die Bewohner der heißen Stadt Peking macht.

Bei Zhangjiakou gibt es insgesamt sechs Korridore, durch die Sandstürme bis nach Peking wehen.
Zhangjiakou war in seiner Geschichte schon immer ein militärischer Vorposten der Hauptstadt, „Pekings Nordtor“. Hier führte ein wichtiger Verkehrsweg über den Pass Juyongguan in die Stadt Datong und die mongolische Steppe. Dies war auch der einzige Weg, auf dem die mongolischen Horden nach Peking vordringen konnten. Aus diesem Grund wurde während der Ming-Dynastie die Große Mauer verdoppelt. Die so genannte „innere Mauer“ verlief vom Pass Juyongguan südlich von Zhangjiakou bis zum Gelben Fluss. Die nördliche, „äußere Mauer“ verlief von Juyongguan über Zhangjiakou und Datong. Am Gelben Fluss traf sie dann wieder mit der „inneren Mauer“ zusammen.

Die Kaiserwitwe Ci Xi machte auf ihrer Flucht während des Boxeraufstands in Zhangjiakou Station, denn hier endete damals die Eisenbahnlinie. Eine Erinnerung an diese Zeit ist der Jimingshan, der Berg des krähenden Hahns, der seinen Namen von der Kaiserwitwe hat, die sich durch die Form des Berges an einen krähenden Hahn erinnert sah.

Zhangjiakou war eine wichtige Station an der Karawanenstraße von Peking nach Ulaanbaatar. Es verlor aber an Bedeutung als im Jahr 1905 die Transsibirische Eisenbahn eröffnet wurde.

Wikipedia

______

Balch (auch Balkh; persisch ‏بلخ‎, DMG Balḫ) ist eine Stadt in der Provinz Balch im Norden von Afghanistan und ein Vorort von Masar-e Scharif, der größten Stadt Nordafghanistans, und gleichzeitig die wichtigste Wallfahrtsstätte des Landes.
Balch gilt als eine Wiege der iranischen Zivilisation. In der Antike unter dem Namen Baktra (griech.: Βακτρα) bekannt, war sie die Hauptstadt Baktriens. In Baktra traf die Seidenstraße auf eine andere Handelsroute, die in nordwestlicher Richtung dem Lauf des Oxus folgend zum Kaspischen Meer führte, sowie in südöstlicher Richtung über den Khyberpass nach Vorderindien.
Hellenisches Kapitell aus Balkh

Um das Jahr 500 v. Chr. wurde Baktrien von den Persern erobert und dem Perserreich einverleibt. Bis zur Eroberung Persiens durch Alexander den Großen blieb Baktrien eine der wichtigsten Satrapien der Achämeniden. Dareios II. war selbst Sohn einer baktrischen Mutter; nach dem Tod Dareios III. wurde der Statthalter von Baktrien, Bessos, zum neuen Herrscher ausgerufen; er unterlag aber bald darauf Alexander dem Großen. Im Winter 329/28 v. Chr. befand sich in Baktra auch das Hauptquartier Alexanders.

Unter der Herrschaft der Seleukiden war Baktra/Balch fast ausschließlich eine griechische Kolonie. Nach 250 v. Chr. wurde es Bestandteil des nun selbständigen griechisch-baktrischen Reiches, bevor dieses im 2. Jahrhundert dem Ansturm der Saken unterlag. Unter dem Einfluss des Buddhismus entstand hier eine griechisch-buddhistische Mischkultur. Die im Jahre 2001 durch die Taliban zerstörten Buddha-Statuen von Bamiyan entstammen dieser Kultur.

In der Spätantike war Baktra unter den Sassaniden wieder Teil eines vereinten Perserreichs, bevor die Stadt im 7. Jahrhundert von den Arabern erobert und islamisiert wurde.
Die Grüne Moschee von Balch

Im Mittelalter war Balch eine Hauptstadt der (aus der Stadt selbst stammenden) Samaniden und entwickelte sich zu einem Zentrum der persischen Kultur und Literatur. Nach dem Fall der Samaniden war sie abwechselnd unter der Herrschaft der Ghaznawiden, Ghuriden, Seldschuken und der Choresm-Schahs, bevor die Stadt von den Mongolen erobert und vollkommen zerstört wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde Balch von Timur-e Lang erobert, und entwickelte sich unter seinen Nachkommen, den Timuriden, zu einer der wichtigsten Städte Chorasans.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt von den Afghanen unter der Führung Ahmad Schah Durranis erobert und dem neu gegründeten Afghanistan einverleibt. Danach geriet Balch unter die Herrschaft des expandierenden Russland, bevor die Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts – im Verlaufe des Great Game und den darauf basierenden Verträge zwischen den europäischen Kolonialmächten Russland und Großbritannien – endgültig Afghanistan zugesprochen wurde.

Berühmter Sohn der Stadt war der Sufi und Dichter Dschalal ad-Din Rumi (Maulana). Die bekannteste Dichterin der Stadt war Râbia-e Balkhi.
Wikipedia


Fifteenth century mosque in Balkh.

__________

Band-e Amir (Persian: بند امیر, meaning “Commander’s Dam”–a reference to the Commander of the Faithful, Imam Ali, the first imam of the Shia Muslims and the fourth Caliph of the Sunni Muslims)) refers to five lakes high in the Hindu Kush Mountains of Central Afghanistan at approximately 3000 meters elevation, west of the famous Buddhas of Bamiyan. They were created by the carbon dioxide rich water oozing out of the faults and fractures to deposit calcium carbonate precipitate in the form of travertine walls that today store the water of these lakes.
Wikipedia



Band e Ameer Bamyan, Hazarajat Afghanistan is the most visited place in Afghanistan, after the Buddhas of Bamyan.

The Buddhas of Bamyan (Persian: بت های باميان – but hay-e bamiyaan) were two monumental statues of standing buddhas carved into the side of a cliff in the Bamyan valley in the Hazarajat region of central Afghanistan, situated 230 km (143 miles) northwest of Kabul at an altitude of 2500 meters (8,202 ft). Built during the 6th century, the statues represented the classic blended style of Gandhara art[1].

The main bodies were hewn directly from the sandstone cliffs, but details were modeled in mud mixed with straw, coated with stucco. This coating, practically all of which was worn away long ago, was painted to enhance the expressions of the faces, hands and folds of the robes; the larger one was painted carmine red and the smaller one was painted multiple colors.[2] The lower parts of the statues’ arms were constructed from the same mud-straw mix while supported on wooden armatures. It is believed that the upper parts of their faces were made from great wooden masks or casts. The rows of holes that can be seen in photographs were spaces that held wooden pegs which served to stabilize the outer stucco.

They were intentionally dynamited and destroyed in 2001 by the Taliban, on orders from leader Mullah Mohammed Omar, after the Taliban government declared that they were “idols” (which are forbidden under Sharia law). International opinion strongly condemned the destruction of the Buddhas, which was viewed as an example of the intolerance of the Taliban and of fundamentalist Islam. Japan and Switzerland, among others, have pledged support for the rebuilding of the statues.[3]
Wikipedia

One of the two buddhas of Bamyan in 1976


Bouddhas de Bâmiyân Aout 2005

________

Diese und andere Bilder gibt es hier.
Buchara (usbekisch Buxoro, kyrillisch Бухоро; persisch ‏بُخارا‎ Buḫārā; russ. Бухара Buchara) ist eine der bedeutendsten Städte Usbekistans und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Die Altstadt Bucharas mit ihren Baukunstwerken, darunter zahlreiche Moscheen und Madrasas, wird von der UNESCO seit 1993 zum Weltkulturerbe gezählt.

Die Stadt hat 235.517 Einwohner (Stand 1. Januar 2008) und ist eines der bedeutendsten Handels- und Industriezentren Zentralasiens. Der größte Teil der Einwohner der Stadt sind Tadschiken und sprechen als Muttersprache Tadschikisch, die zentralasiatische Form des Persischen.

Wikipedia


Bakha ad Din


Uzbekistan, Bukhara, spices and silk festival


Chor Minor in Bukhara, Uzbekistan. By Jonathan Hollow


Miri Arab madressah in en:Bukhara. Photo by Anatoly Terentiev, 7 May 2003.


Bukhara


Detail of the Samanid Mausoleum in Bukhara, Uzbekistan


Naqshbandi bukhara


Bukhara (Uzbekistan) : Panorama
________

Chiwa (usbekisch Xiva) ist eine Oasenstadt im Nordwesten Usbekistans in der Provinz Xorazm mit 55.568 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Die Stadt liegt westlich des Amudarja an der alten Seidenstraße. Sie besitzt Textilindustrie (unter anderem Teppiche) und historische Bauten. Chiwa war ehemals Hauptstadt des Khanats Xiva in Choresmien.

Geschichtlich kam der Stadt durch ihre Lage am Verbindungsweg zwischen Indien und Europa stets eine strategische Bedeutung zu. Im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet, wurde Chiwa 712 im Laufe der islamischen Expansion von arabischen Streitkräften erobert, was zur Verbreitung des Islam führte.

Im 10. Jahrhundert war Chiwa bereits eine bedeutende Handelsstadt in Choresm. Der arabische Reisende und Geograph Maqdisi, der das Land im gleichen Jahrhundert bereiste, schrieb: „Chiwa liegt am Rande der Wüste. Es ist eine große Stadt mit einer bedeutenden Freitagsmoschee“.

1220 eroberten die Heerscharen Dschingis Khans und 1388 diejenigen Timur Lenks die Stadt. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt Chiwa Hauptstadt des 1511 in Choresmien gegründeten Khanat Chiwa, dem Nachfolgestaat des alten historischen Reiches Choresm.

Bei den häufigen Belagerungen wurden die Befestigungsanlagen der Stadt häufig zerstört. Letztmalig geschah dies im Jahre 1740, als Chiwa vom persischen Schah Nadir erobert und das Khanat für kurze Zeit Bestandteil des Perserreiches war.

Aufgrund der Entdeckung von Gold am Oxusufer in der Regierungszeit Peter I. von Russland (1682–1725) startete eine bewaffnete 4000 Mann starke Handelsexpedition in das Gebiet unter Führung von Prinz Alexander Bekowitsch-Tscherkasski. Als sie Chiwa erreicht hatten, gewährte der Chan ihnen in angeblich friedfertiger Absicht Einlass in die Stadt, lockte sie aber damit in einen Hinterhalt. Bis auf wenige Überlebende wurde die gesamte Expedition inklusive Prinz Bekowitsch-Tscherkasski vernichtet. Peter der Große, der in Kriege mit dem Osmanischen Reich und Schweden verwickelt war, unternahm nichts.

Zar Paul I. von Russland unternahm ebenfalls einen Versuch, die Stadt zu erobern, scheiterte aber und musste sich zurückziehen. Zar Alexander I. ließ der Stadt Ruhe, die Zaren Alexander II. und Alexander III. unternahmen erneut verschiedene Eroberungsversuche.

Im Jahre 1873 schließlich wurde Chiwa von russischen Truppen eingenommen. Seit 1924 war die Stadt Teil von Usbekistan innerhalb der Sowjetunion, seit 1991 gehört sie zum souveränen Staat Usbekistan. 1997 feierte Usbekistan das 2500-jährige Bestehen der Stadt Chiwa.

Wikipedia

Diese und weitere Bilder hier.


Gates to Itchan Kala in Khiva


Unfinished Kalta Minor minarett in Khiva, Uzbekistan.

Garçon et fille dans une rue de Khiva
_______

Isfahan (persisch ‏اصفهان‎ [esfæˈɦɔːn], alternative Schreibung: Esfahan) ist die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz Isfahan im Iran mit 1.600.554, inklusive des Umlands 2.071.000 Einwohnern.

Die Stadt liegt im Zentraliran, rund 400 Kilometer südlich von Teheran auf einer Seehöhe von 1500 Metern in einer Flussoase im fruchtbaren Tal des Flusses Zayandeh Rud am Rande des Zagrosgebirges.

Im Süden und Westen der Stadt erheben sich die Bakhtiyari-Berge, und im Norden und Osten erstreckt sich die iranische Hochebene, die in die großen Wüsten übergeht.

Esfahan – nesf-e dschahan – Isfahan ist die Hälfte der Welt, sagt ein persisches Sprichwort.

Ihre Glanzzeit erlebte Isfahan unter der Dynastie der Safawiden, die Isfahan 1598 zu ihrer Hauptstadt machten und durch zahlreiche Prachtbauten und Gartenanlagen verschönten.

Es gibt Hinweise darauf, dass auf dem Gebiet Isfahans bereits in vorachämenidischer Zeit eine bedeutende Stadt existierte. Historisch fassbar wurde Isfahan in der Zeit der Parther unter dem Namen Aspadana (auch: Sepahan) als Hauptstadt der Provinz Oberpersien. Zur Zeit der Sasaniden behielt Isfahan diese Funktion, wurde aber darüber hinaus Münzprägestätte und Garnisonsstadt.

 

Tschehel Sotun (40 Säulen) Ansicht

Im Jahr 640 wurde die Stadt von den Arabern erobert. Damit begann die islamische Geschichte Isfahans und ein Aufschwung, der die Stadt später zum Sitz der bedeutenden persischen Herrscherdynastien machte. In der Zeit vom 7. bis zum 10. Jahrhundert, während der Herrschaft der Umayyaden und Abbasiden, wurde Isfahan, das an der Südroute der Seidenstraße liegt, bekannt für seine Seide und seine Baumwolle. In dieser Zeit existierte ein großes Judenviertel (Yahudiyeh), das der Legende nach Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. entstanden sein soll, als einige Juden, die der babylonische König Nebukadnezar II. aus Jerusalem vertrieben hatte, sich in Isfahan niederließen.

Nach der Eroberung durch die Seldschuken wurde Isfahan 1051 durch den Groß-Seldschuken Tughrul Beg zur Hauptstadt des westlichen Seldschuken-Reiches (Persien und Irak) und blieb dies bis zur Teilung des Sultanats im Jahre 1118. 1388 fiel die Stadt mit ihren damals 70.000 Einwohnern der Zerstörungswut des türkisch-mongolischen Eroberers Timur Lenk zum Opfer. Im Jahr 1453 begann mit der Errichtung des Darb-i-Imam-Schreins eine neue kulturgeschichtliche Blüte unter Jahan Schah, einem Vertreter der turkmenischen Stammesföderation Qara Qoyunlu. Bis Ende des 15. Jahrhundert galt Isfahan aber noch als eine Provinzstadt mit weltgeschichtlich eher geringer Bedeutung.

 

Hotel Abbasi, ehemalige Karawanserei

Mit der Eroberung der Stadt durch die Safawiden im Jahr 1502 begann die größte Blütezeit der Stadt, die im 17. Jahrhundert ca. 600.000 Einwohner hatte. 1598 wurde Isfahan zur Hauptstadt des Safawiden-Schahs Abbas I., der für den Ausbau der Stadt Künstler und Handwerker (ca. 30.000) aus dem ganzen Land nach Isfahan holte.

 

Innenhof Hotel Abbasi

Viele von ihnen kamen aus der Stadt Julfa und deren Umgebung (heute im Nordwesten des Iran an der Grenze zu Aserbaidschan) und waren christliche Armenier. Schah Abbas I. räumte ihnen weitreichende Garantien und Privilegien für ihre Kultur und Religion ein. Das armenische Viertel Isfahans heißt in Erinnerung an die Heimatstadt Neu-Julfa. Die Armenier Isfahans bilden eine kulturelle und religiöse Gemeinschaft und werden von den muslimischen Einwohnern Isfahans und der Islamischen Republik Iran nicht nur toleriert, sondern geachtet und gefördert.

 

Scheich Lotfollāh Moschee

Vor allem in der Zeit der Safawiden-Dynastie, im 16./17. Jahrhundert, entstanden die bis heute eindrucksvollen Prachtmoscheen mit ihren für die persischen Sakralbauten typischen großen Iwans (Bögen) rund um den Imam-Platz im Zentrum der Stadt. Viele der großartigen islamischen Bauwerke stehen unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die umliegenden Felder wurden über Kanäle aus dem Zayandeh Rud mit Wasser versorgt. Zur Düngung der Felder und für die Lederindustrie der Stadt wurde Taubenkot gebraucht. Reisende des 17. Jahrhunderts berichten von mehreren 1000 Taubentürmen (Borj-e-Kabotar) im Umkreis der Stadt, von denen noch etwa 100 erhalten sind.

1722 fiel Isfahan nach längerer Belagerung an aufständische sunnitische Afghanen.

 

Si-o-se Pol, die 33-Bogen-Brücke in Isfahan

Unter den nachfolgenden Dynastien der Afscharen, Zand und Kadscharen verlor Isfahan seinen Hauptstadtstatus an Mashhad, Schiraz und Teheran. Die große Bautätigkeit wurde dadurch beendet, aber in der Folgezeit wurden die Prachtbauten Isfahans bewahrt und teilweise noch ausgebaut.

Das historische Stadtbild ist durch Paläste, eine Vielzahl Minarette und die blauen Kuppeln der Moscheen geprägt. Herausragend ist die Prachtanlage des Imam-Platzes und die 33-Bogen-Brücke (persisch: Si-o-seh pol) über den Fluss Zayandeh Rud.
Wikipedia

Viele Fotos hier.

Naghsh-i Jahan Square, Isfahan. By Masoud Alinaghian


Photographs from Isfahan, Iran


_________

Bam (persisch ‏بم‎) ist eine Stadt in der Provinz Kerman im Südosten des Iran mit etwa 50.000 Einwohnern (Stand 2003).

Bam liegt in der zentralen Hochebene Ostirans, die hauptsächlich aus Steppe und Sandwüste besteht. In den Oasen um die Stadt gedeihen Dattelpalmen und Zitrusfrüchte, deren Bewässerung durch Qanats erfolgt.

Geschichte [Bearbeiten]

Arg-e Bam vor dem Erdbeben

Stadtansicht kurz vor dem Erdbeben

Die von den Sassaniden an einer Oase gegründete Stadt wurde 642 von den Arabern besetzt. Um 650 wurde die Hazrat-e-Rasul-Moschee errichtet, im 10. Jahrhundert die Zitadelle Arg-é Bam.
Wikipedia

Ancient Bam on 26th February 2002


Citadelle de Bam, août 1992.


Arge Bam Arad edit.jpg
Arge Bam, Bam, Iran

___________

Täbris (persisch ‏تبريز‎ [tabˈriːz]; aserbaidschanisch تبريز) ist die Hauptstadt von Ost-Aserbaidschan (Aturpatgan) im Iran mit 1.460.961 Einwohnern (Stand 2006).

Täbris ist eines der größten kulturellen Zentren von Aserbaidschan im Iran und der iranischen Aserbaidschaner. Die Gründungsgeschichte der Stadt ist historisch umstritten: einige Quellen nennen die Zeit der Sassaniden, während andere behaupten, Gründerin sei eine Frau Harun al-Rashids gewesen.

Täbris war Teil des Sassanidenreiches, später, nach der Invasion der Turkvölker, Hauptstadt des Reiches der Ilchane im Iran von etwa 1270 bis 1305, des Reiches der Ak Koyunlu von circa 1469 bis 1502, und der Safawiden von 1502 bis 1548. Während des Zweiten Weltkrieges war Täbris Hauptstadt der Aserbaidschanischen Volksregierung.

Immer wieder auftretende starke Erdbeben zerstörten die meisten historischen Monumente von Täbris. Bis heute erhalten ist die Zitadelle (Ark-e Tabriz oder Ark-e Alishah), eine Ruine vertikaler buchförmiger Elemente. Die Blaue Moschee von Täbris (Masjed-e Kabud) ist ein weiteres wichtiges Bauwerk der Stadt, oder auch das Rathaus, dessen Turm eine deutsche Uhr besitzt.

Wikipedia


Two Iranian foods.

Mount Own ibn Ali.JPG

Mount Own ibn Ali


Old Shabestan under restauration in Masjed-e Jomeh, Tabriz, Iran. Picture taken in may 2005 by Fabienkhan


Eyvan of Göy Məscid (Blue Mosque), Tabriz, Iran
_____

Bagdad (persisch: „Geschenk Gottes“ bzw. „Geschenk des Großkönigs“ entsprechend „baġ“: „Gott“ und „dād“: „Gabe“[2]; arabisch ‏بغداد‎, DMG Baġdād; in der englischen Transkription als Baghdad geschrieben) ist die Hauptstadt des Irak und des gleichnamigen Gouvernements. Sie ist mit 5,3 Millionen Einwohnern (2008) eine der größten Städte im Nahen Osten.[1] In der Metropolregion, die weit über die Grenzen des Gouvernements hinausreicht, leben 10,6 Millionen Menschen (2008).[3]
Wikipedia

Bilder nach Themen geordnet hier.


Grabmal von Zumurrud Khatun, erbaut um 1190


Bagdad 1932


Al Kadhim Mosque in Kadhimyya, Baghdad


Kirche in Bagdad im Juli 2006


Great Synagogue of Baghdad, Iraq


Markt in Sadr City im Juli 2005

__________

Istanbul [isˈtɑnbul] (türk. İstanbul [ˈɪstanbuːl]), früherer Name Konstantinopel, auf dem antiken Byzantion gelegen, ist die größte Stadt der Türkei. Sie war 1600 Jahre lang Hauptstadt zweier Weltreiche: Des Oströmischen beziehungsweise des Byzantinischen Reiches sowie des Osmanischen Reiches. Die eigentliche Stadt ohne Vorortgürtel nimmt mit knapp 12,6 Millionen Einwohnern[1] den dritten Platz unter den bevölkerungsreichsten Städten der Welt ein. Die Metropolregion Istanbul, die identisch mit der Provinz Istanbul ist, belegt mit knapp 12,7 Millionen Einwohnern[1] den 19. Platz unter den größten Metropolregionen der Welt.

Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer circa 2.700-jährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt.

Istanbul ist eine Weltstadt von globaler Bedeutung und das Kultur-, Finanz-, Handels- und Medienzentrum der Türkei sowie sein größter Verkehrsknotenpunkt, unter anderem mit zwei Flughäfen und drei Kopfbahnhöfen. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Theater, Museen, Moscheen und andere Baudenkmäler. Istanbul ist der Sitz des ökumenischen Patriarchen aller Ostkirchen und war bis 1924 Sitz des Kalifats. Die Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO.

Wikipedia

Bosporus-Brücke und Skyline von Istanbul mit den Finanzvierteln Levent (Mitte) und Maslak (ganz rechts), fotografiert vom Çamlıca-Hügel auf der asiatischen Seite aus.

Viele Fotos hier.

Möwen auf einem Dach; im Hintergrund zwei osmanische Großmoscheen


Whirling Dervishes, Taken by Tomas Maltby


The Bulgarian St Stephen Church in Istanbul. Author: Miko Stavrev.


The Basilica Cistern, in Istanbul,Turkey.


Stambuł, pałac Beylerbeyi, widok z Boforu; Istambul, Beylerbeyi palace, view from Bosphorus


Große Basar (Kapalı Çarşı)

Sunset over the Golden Horn, Istanbul, Turkey

_____

Die antike Oasenstadt Palmyra (arabisch ‏تدمر‎ Tadmur – so heißt auch die heutige, den Ruinen benachbarte Stadt) lag an einer wichtigen Karawanenstraße in Syrien, auf halber Strecke von Damaskus über die römische Oase Al-Dumair und weiter über das Kastell Resafa bis zum Euphrat. Mitten in der Wüste, eingebettet in ein Felsmassiv, spenden zwei Quellen das lebenswichtige Wasser. Das Wort Tadmor ist aramäisch und bedeutet Palmenstadt.

Die Stadt stand seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. unter römischer Hoheit. Kaiser Caracalla erhob sie zur Kolonie, und da die Stadt von ihrer Anbindung an die Seidenstrasse profitieren konnte, gelangte sie rasch zu großem Reichtum. Offenbar stellte sie auch eine eigene Miliz auf, die im dritten Jahrhundert von Bedeutung werden sollte, als die Sassaniden den römischen Orient angriffen und dabei 260 sogar Kaiser Valerian gefangennehmen konnten (siehe Reichskrise des 3. Jahrhunderts). Angesichts dieser Krise entwickelte Palmyra, das zunächst wohl vergeblich eine Verständigung mit den Persern gesucht hatte, eine enorme Aktivität.

Der Stadtfürst Septimius Odaenathus machte die Stadt faktisch von Rom unabhängig und eroberte Mesopotamien. Da er aber die Oberhoheit des Kaisers Gallienus offenbar grundsätzlich anerkannte und zudem sehr erfolgreich gegen die Sassaniden kämpfte, blieben die Spannungen mit Rom zunächst begrenzt. Nach seiner Ermordung setzte seine Gattin Zenobia diese Politik zunächst fort, doch waren die Römer offenbar nicht bereit, die Sonderstellung des Vaters auf Odaenaths Sohn zu übertragen. Als Septima Augusta Zenobia, Königin von Palmyra, erklärte sie daher 267 oder 268 die Unabhängigkeit von Rom, übernahm im Namen ihres Sohnes Vaballathus die Herrschaft auch von Syrien und besetzte von 270 auch die reiche römische Provinz Ägypten.

Der römische Kaiser Aurelian (270–275) besiegte 272 bei Immae in der Nähe von Antiochia und Emesa die palmyrenischen Truppen und führte Zenobia als Gefangene nach Rom. Während der römischen Besetzung erhob sich die Bevölkerung Palmyras, die zunächst milde behandelt worden war, kurz danach zum zweiten Aufstand. Nach dessen Niederschlagung wurde Palmyra zerstört.

Kaiser Diokletian ließ die Stadt sehr viel kleiner wieder aufbauen und errichtete hier ein Militärlager. Auch das Christentum erreichte Palmyra, und die Stadt wurde im 4. Jahrhundert Bischofssitz. Als Kirche diente der alte Baal-Tempel. Doch die Zeit der Blüte war vorbei. Im Jahr 634 gelangte mit den Arabern der Islam nach Palmyra, nach 636 ging sie endgültig aus römischer Hand in jene der Moslems über.

1751 besuchte eine englische Expedition die Ruinenstadt und fertigte sorgfältige Bauaufnahmen der am besten erhaltenen antiken Ruinen an. Nachdem sie 1753 in einem monumentalen Tafelwerk publiziert worden waren, erhielten sie erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der klassizistischen Architektur in Europa.

Die Stadt ist touristisch erschlossen, und Zeugnisse palmyrenischer Baukunst können besichtigt werden.
Wikipedia

Bilder hier.


Palmyra panorama view shortly after sunrise


Fortified Temple of Bel/Baal Shamin in Palmyra, Syria.


Palmyra, Syria, close-up shot


Palmyra, Syria – the monumental arch at the eastern end of the decumanus


Palmyra, Syria, ancient Decumanus
_________

Die verlassene Felsenstadt Petra (arabisch ‏البتراء‎ al-Batrā’) im heutigen Jordanien war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer Grabtempel, deren Monumentalfassaden direkt aus dem anstehenden Fels gemeißelt wurden, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Am 6. Dezember 1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.


Wikipedia

Fotos


Das Khazne al-Firaun am Ausgang des Siq. Das Schatzhaus des Pharao war in Wirklichkeit ein Grabtempel.


_____________

Aleppo (arabisch ‏حلب‎ Halab, DMG Ḥalab; armenisch Հալէպ; kurdisch Heleb; aramäisch Hadad/Halab; in der Antike zeitweise Beroia) ist der Name einer Stadt in Nordsyrien. Aleppo ist gleichzeitig Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Aleppo.

Die Stadt hat knapp 1,7 Millionen Einwohner (2008) und ist damit die bevölkerungsreichste Stadt Syriens noch vor Damaskus. Sie ist eine der ältesten Städte in der Region und nimmt einen strategischen Punkt zwischen dem Mittelmeer und dem Euphrat ein. Ursprünglich wurde sie auf einer Hügelgruppe in einer breiten fruchtbaren Senke auf beiden Seiten des Flusses Quwaiq erbaut. Die Mehrheit der Bevölkerung bilden Araber und Kurden.Daneben gibt es auch noch Türken, Aramäer und Armenier sowie andere kleinere Volksgruppen. Etwa 15-20 % der Einwohner sind Christen verschiedener Konfessionen.

Im Jahr 2006 war Aleppo die erste Kulturhauptstadt des Islam. Damit war Aleppo die erste Stadt, die diesen neu eingeführten Titel tragen darf.


Wikipedia

Fotos


Aleppo, Syria – the Maronite cathedral in the Christian quarter Al-Jdeida.


Aleppo, Syria – a narrow street in the Christian quarter Al Jdeida.


Innert courtyard of Aleppo Great Mosque


Syrian music band from Ottoman Aleppo, mid 18th century, by Alex. Russel, M.D. 1794. The Chamber Music drawn from life, as described by Russel, “the first is a Turk of lower class, he beats the Diff [Daff]. The person next to him is an ordinary Christian and plays the Tanboor. The middle figure is a Dervish, he is playing the Naie [Nay]. The fourth is a Christian of middle rank, he plays the Kamangi. The last man, he beats the Nakara with his fingers in order to soften the the sound for the voice, but the drum sticks appear from under his vest.”


Interior of the Omayad Mosque of Aleppo Syria


Souq (market) in Aleppo, Syria


Les Costumes Populaires De La Turquie, en 1873.A collection of photographs by the famous photographer Pascal Sebah on the occasion of the universal exposition in Viena in 1873. The album represents the costumes of the different regions, and ethnic and religious groups of the Ottoman Empire. The photograph of Aleppo costumes,shows on the left a Jewish woman of aleppo,center a beduin man and to the right a beduin woman of the Aleppo region.