Das Detektivteam steht vor einem Rätsel: Unheimliche Dinge geschehen während der Lesenacht in der Schulbibliothek. Treiben hier wirklich die Schulgeister ihr Unwesen? Jo, Hannes und Paula lassen sich nicht abschrecken und ahnen schnell, wer hinter dem geheimnisvollen Spuk steckt … – Schaffst du es, den Fall zu knacken? Löse die Aufgaben, und sammle zusammen mit den Detektiven wichtige Indizien.
Annette Neubauer (* 12. April 1963 in Düsseldorf) ist eine deutsche Kinderbuchautorin. Seit dem Frühjahr im Jahr 2009 lebt sie in Köln.
Nach Abschluss eines Studiums in Bonn arbeitete Neubauer einige Jahre als Angestellte. Unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation machte sie eine Zusatzausbildung und unterrichtete fast 10 Jahre Kinder mit Legasthenie in Gütersloh.Zum Schreiben kam Neubauer, da ihr die vorhandenen Lehrmaterialien als unzureichend erschienen. Sie veröffentlichte ihre erste eigene Lernreihe beim KOSMOS Verlag. Seit August 2009 hat sie ihre Unterrichtstätigkeit aufgegeben und lebt als freie Kinderbuchautorin. Viele ihrer Bücher sind übersetzt worden.
Ich halte die ganzen Logli – Lernmaterialien für ziemlich mäßig, da zu verspielt und zu einfach im Schwierigkeitsgrad gehalten; auch dieser Lernkrimi ist kein Vergleich zu *Jagd auf den Taschendieb*. Überrascht der *Taschendieb* mit einer wendigen Geschichte und tiefgehenden Übungen, bietet auch dieser Lernkrimi genau das nicht – die Übungen sind genauso platt wie die Geschichte, Verständnisfragen zum Text gibt es kaum und der Nachhilfeschüler musste auch kaum nachdenken, um die Aufgaben zu lösen.
Allerdings mochte der Schüler sowohl *Die Rache der Schulgeister* als auch *Gefahr auf Burg Schreckensfels* deutlich besser, wahrscheinlich wegen der Detektivseite und weil die Aufgaben so anspruchslos waren.
Fazit:
Wer seinem Kind etwas Gutes tun möchte, sollte es erst mit *Jagd auf den Taschendieb* versuchen, da dort Aufgaben gestellt werden, die die Kinder fordern, während bei den Logli-Krimis nachdenken nicht erforderlich ist; sie haben ihre Berechtigung eher bei sehr schwachen Schülern. Edit: Sehr sauer aufgestossen ist mir die Verwendung des Wortes *Klo* – was hat so eine Prollsprache in einem Lehrwerk zu suchen?
Broschiert: 32 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785561067
ISBN-13: 978-3785561065
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 29,2 x 20,8 x 0,6 cm

Nomadenseele sagte:
Ich habe den Loewe – Verlag wegen der Proll-Sprache im Buch angeschrieben. Die Kurzfassung:
Gossensprache wird im Logli- / Loewe – Verlag als normal / umgangssprachlich empfunden. Ich für meinen Teil werde aus diesem Verlag nichts mehr nachkaufen und nur noch verwenden, was ich ohnehin habe. Schade ist es bei der Einfachheit der Lehrwerke ohnehin nicht.
Dass die Verwendung umso normaler wird, je öfter und früher die Kinder damit konfrontiert werden, ist dem Verlag wohl noch nicht gekommen. Und ich denke mir, gerade in bildungsaffinen Schichten (= die Käufer solcher Bücher), ist eine solche Terminologie absolut nicht angesagt. Wie soll denn ein Elternteil noch argumentieren, dass es *Toilette* oder *WC* heißt, wenn das Kind sagen kann: *Es steht aber so im Lernkrmi.*?
Wenn mich jemand fragt, wo das *Klo* ist, antworte ich immer: *Das wurde beim Bau des Hauses leider vergessen, aber ein Toilette habe ich als Alternative.*
Wenn jemand so redet, sinkt der Betreffende in meiner Achtung um ein paar Stufen.