Surftipp: Welttag des Buches – Bücher für die Ewigkeit

Hervorgehoben

Mir sind die Fragen

1. Welches Buch müssen Sie unbedingt noch lesen, bevor Sie sterben?
2. Welches Buch bekommen Sie nicht zu Ende gelesen und warum?
3. Welches Buch wird Sie immer begleiten?

eher fremd, vor allem die erste. Ich muss nichts lesen und Klassiker stoßen mich in Anbetracht ihrer (vermeintlichen?) Komplexität eher ab. Ich akzeptiere, dass ich dafür sowohl nicht die geistigen Kpazitäten als auch nicht die Geduld habe.

Weil unsere Leser viel lesen, kann man sie gut nach Buchtipps fragen. Hier eine Liste von Titeln, die unsere Leser nicht mehr loslassen – im guten wie im schlechten Sinn.

Sarah Rayne – Todeskammer

Georgina Grey erhält von einer ihr unbekannten Gesellschaft einen Brief zugesandt. Die Organisation namens Caradoc Society, deren Ziel die Erforschung paranormaler Phänomene war, wurde einst von ihrem Urgroßvater Dr. Walter Kane mit einem großzügigen Legat bedacht. Nun soll die Gesellschaft aufgelöst und das Gebäude veräußert werden. Der Erlös daraus soll den Nachfahren der ehemaligen Spender zukommen. Einen unerwarteten Geldsegen könnte Georgina gerade gut gebrauchen, außerdem ist sie sehr neugierig mehr über ihren Urgroßvater zu erfahren, von dem sie nur weiß, dass er vor dem Krieg als Gefängnisarzt in Calvary arbeitete. Und dass er ihre Urgroßmutter und deren Tochter alleine ließ.

Aus diesem Grund reist sie nach Thornbeck in Cumbria. Dort befindet sich auch das ehemalige Calvary- Gefängnis, das über eine Todeskammer verfügt, in der einst die Hinrichtungen stattfanden.

Auch eine Filmcrew interessiert sich für das alte Gebäude und möchte dort eine Dokumentation drehen. Ein besonderes Experiment soll ihnen die Atmosphäre des Ortes näher bringen. Georgina, die die Unterlagen ihres Urgroßvaters sichtet, möchte dem Team gerne einen Teil davon zur Verfügung stellen und erklärt sich bereit auch an dem Experiment teilzunehmen. Für eine Nacht wird sie sich mit Jude Stretton, einem blinden Reporter, im Gefängnis einsperren lassen. Bald stellt sich jedoch heraus, wie gefährlich es ist an alten Erinnerungen zu kratzen. (Amazon-Rezi)

Gefängnis von innen .... Von Ellen-OW  19.06.2013 um 8:31 Uhr, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.

Gefängnis von innen ….
Von Ellen-OW Neue QuickMessage schreiben
19.06.2013 um 8:31 Uhr, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
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Man stelle sich eine Geschichte vor, welche entweder im obigen Gefängnis spielt oder in einer seit 40 Jahre stillgelegten Vollzugsanstalt wie sie hier vorgestellt wird. Nur mit Todeszellen und im wahrsten Sinne des Wortes mit Schatten der Vergangenheit, die einen nachts umbringen möchten. Dann hat man den Plot der Gegenwart, der ganz schön gruselig ist.

Aber weil die Geschichte von Sarah Rayne, von der ich es nach wie vor sehr schade finde, dass nur drei Bücher ins Deutsche übersetzt worden sind, stammt, gibt es noch einer sehr verwickelte Vergangenheit, welche die Gegenwart beeinflusst und das nicht zum Guten. Wobei ich bei dem Plot der 50er/60er Jahre durchaus öfters mal nachdenken musste, wer nun wer ist, denn es sind ziemlich viele Figuren, welche miteinander interagieren.

Insgesamt konnte ich das Buch, wie auch die anderen der Autorin, gar nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ist sie eindeutig die beste Thriller-Autorin überhaupt.

Fazit

Spannend und gruselig – ein unbedingter Lesetipp.

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (8. Februar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442470331
ISBN-13: 978-3442470334
Originaltitel: The Death Chamber
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,5 x 18,9 cm

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