Kurzbeschreibung
China um die Jahrhundertwende: der erste Band der dreiteiligen Familiensaga, für den Pearl S. Buck den Nobelpreis erhielt.

Chinas fulminanter Aufbruch im 21. Jahrhundert fordert geradezu zu historischen Erkundungen heraus. Pearl S. Bucks berühmter Roman gewinnt vor diesem Hintergrund eine neue Qualität, denn er führt uns zurück in das China des beginnenden 20. Jahrhunderts, in ein vorindustrielles Land. Erzählt wird die ergreifende Geschichte des armen Bauern Wang Lung, der sich mit Fleiß, Sparsamkeit und Verzicht großen Reichtum erwirbt. Seine Frau O-lan, eine frühere Sklavin, steht ihm dabei treu zur Seite. Weder Hungersnöte noch Überschwemmungen können Wang entmutigen, auf seine »gute Erde« zu vertrauen. Doch die Freude über sein Glück wird ihm zusehends durch seine drei Söhne genommen, die keineswegs in seine Fußstapfen treten wollen.

Der Verlag über das Buch
»Das ist der erste Teil der weltberühmten Familiensaga der Literaturnobelpreisträgerin: In starken Bildern wird das geheimnisvolle Reich des Fernen Ostens auf seinem Weg aus der Vergangenheit in die neue Zeit geschildert. « Weekend


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Ihr Geburtsname Sydenstricker findet sich in der häufig verwendeten Schreibweise Pearl S. Buck wieder. Als Tochter eines Missionars verbrachte sie einen Teil ihrer Kindheit im Kaiserreich China. Sie studierte in den USA, arbeitete später als Professorin für englische Literatur im chinesischen Nanking. Sie hatte eine Tochter, die mit Phenylketonurie geboren wurde.

Die Konfrontation mit amerikanischer und fernöstlicher Kultur hatte einen großen Einfluss auf das Werk der Schriftstellerin, die sich für Toleranz und Völkerverständigung einsetzte. Als eines ihrer Meisterwerke gilt der Roman The Good Earth aus dem Jahre 1931, der 1933 mit dem Titel Die gute Erde ins Deutsche übersetzt wurde. Er stellt anschaulich und warmherzig das alltägliche bäuerliche Leben in China dar.

Sie veröffentlichte 80 Werke sowie fünf Romane unter dem Pseudonym John Sedges.

Wikipedia

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dadurch, dass ich das Buch *Wilde Schwäne* zumindest angelesen hatte, konnte ich die Handlung auch ganz anders einordnen, als das sonst der Fall gewesen wäre. Vielleicht sollte ich dem Buch doch noch eine Chance geben…

Heimliche Heldin des Buches war für mich die erste Ehefrau O-Lan. Was diese Frau erdulden musste, ist einfach unmenschlich.
Der Bauer Wang Lung wurde mir immer unsympathischer. Wahrscheinlich bin ich ungerecht, da er aus seinem Kulturkreis, seiner Zeit und seinem Wissenstand heraus handelt. Aber letztendlich müssen alle unter ihm leiden: Die Kinder, die er damit demütigt, dass sie die Karrieren einschlagen soll, welche er bestimmt; seine treue und aufopfernde Frau, indem er sich eine zweite Ehefrau ins Haus holt, weil im die erste nicht schön genug ist. Einzig die Liebe zu seinem behinderten Kind, läßt mich davon absehen, ihm die Pest an den Hals zu wünschen.

Er war arm und möchte nie wieder arm sein. Das ist sicherlich verständlich, aber hat er das Recht, deswegen alle (geistig) zu unterjochen, und das land über alles zu stellen?
*Die gute Erde* ist der erste Teil einer Triologie. Den nächsten Teil werde ich alleine deswegen lesen, um ihn sterben zu sehen 😛 . Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen.

# Broschiert: 331 Seiten
# Verlag: Dtv (Februar 2007)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3423135433
# ISBN-13: 978-3423135436
# Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2 cm

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