Kurzbeschreibung
Henri Bencolin, Chef der Pariser Polizei, in seinem schwersten Fall: Die am Rhein gelegenen Burg Schädel ist die schaurige Kulisse für einen rätselhaften Fall um den Tod des ehemals berühmten Schauspielers Myron Alison scheint das Übernatürliche seine Finger im Spiel zu haben.

Über den Autor
John Dickson Carr (1906-1977) wurde als Sohn schottischer Eltern in Uniontown, Pennsylvania, geboren. In seinen über 90 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner Vorbilder Arthur Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf. Der beleibte und Bier trinkende Privatgelehrte Dr. Gideon Fell muss einen Vergleich mit den großen Detektiven dieser Autoren nicht scheuen.

Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um in das Bucher reinzukommen (warum weiß ich selber nicht). Als ich in der Handlung drin war, war sie geheimnisvoll und düster – perfekt.
Entweder ich habe die Hinweise auf den Mörder überlesen (wie z.B. das Foto) oder es gab sie nicht – ich bin mir nicht sicher.

Fazit:
Atmosphärisch und spannend.

# Broschiert: 219 Seiten
# Verlag: DuMont Reiseverlag, Ostfildern (Oktober 1998)
# ISBN-10: 3770120302
# ISBN-13: 978-3770120307

Krimi-Couch


Many readers of classic detective stories appreciate the convention of a floor plan to help in visualizing and solving the mystery. JDC did not provide such in his third book, Castle Skull. Here is an attempt to supply such a lack. It is based on the descriptions provided by the author (although he did not mention any of the ancillary items, such as cellars, kitchens, bedrooms, parlors, and the like, which I have conjecturally included). Certain aspects of the plan are not strictly logical or are confusing — perhaps the author himself did not have a sketch for his own use! In those cases, I have taken liberties. For example, he describes the walls as being 90 feet thick (no castle in the world has this specification), and I have moved the entrance passage to the right side where it can be more logically described, since it would make little sense to have it facing the river so high up from its surface. The staircase arrangement is very confusing in the book, so I have ‚rationalized‘ it. As described in the book, there is a hallway leading from the middle of the gallery (‚teeth‘) that goes to the staircase down to the dining room and up to the top of the dome, but this is impossible because it would be right under the ’nose‘ window, in which case there could not be a curved staircase from which Bencolin could observe the dummy window, and up which Myron’s dying body was carried. Hence it has been shifted to the left-hand side.

He mentions in passing that the roof of the dome has a skylight over a conservatory or music room; that is what that yarmulke-like thing at the top is. This place is used in the denouement. How one would get to such a room is not said, so you can assume it is by the spiral stair at the upper right corner of the dome, although it could also be entered from the upper part of Maleger’s suite; I have made the assumption that the main access would be by the dining-room staircase. It would be above the ‚eyes‘ of the skull, otherwise the Great Hall or Rotunda would be very dimly lit by windows.

Note that I have made no real attempt to scale the building, which he describes as ‚huge‘, and have thus made it a more typical size for a Rhineland castle, of which Drachenfels is probably the largest. A grayscale version of the plan is provided for you to download and print if you are going to read the book (best to print it in landscape orientation).

Plans of John Dickson Carr’s Castle Skull

Das Vorbild:

Die Marksburg in Braubach vom Rhein aus gesehen (Westseite). Die Abbildung zeigt den Zustand seit November 2004 mit frisch verputztem und statisch gesichertem Bergfried. Die Restaurierungsmaßnahmen richten sich im Wesentlichen nach den erhaltenen Zeichnungen Wilhelm Dilichs von 1608.

Die Marksburg-Sage

Eine alte Sage berichtet über das tragische Schicksal Elisabeths, der Tochter des Burgherrn von Braubach, und ihres Verlobten Siegbert von Lahneck:

Alles schien perfekt: Elisabeth war glücklich verlobt mit Siegbert von Lahneck. Dann trennte der Krieg die beiden. Nachdem Siegbert für den Kaiser in den Krieg gezogen war und man längere Zeit keine Nachricht von ihm bekommen hatte, tauchte plötzlich sein angeblicher Vetter Rochus auf der Marksburg auf. Er berichtete, dass Siegbert 1278 gefallen sei und konnte diese Behauptung mit Dokumenten belegen. Man kannte Rochus zwar nicht, glaubte ihm aber anhand der vorgelegten Dokumente.
Nachdem Elisabeth ihre Trauer überwunden hatte, verliebte sie sich in den vermeintlichen Vetter Rochus, und es wurde die Hochzeit geplant. Kurz vor der Trauung erschien dem Geistlichen, der die Trauung vornehmen sollte, jedoch der heilige Markus und teilte ihm mit, dass Rochus der leibhaftige Teufel sei. Auf dem Weg zum Traualtar holte deshalb der Priester ein Kreuz unter seinem Umhang hervor und hielt es unmittelbar vor Rochus‘ Gesicht. Die Erde spaltete sich, und Rochus fuhr zur Hölle.
Elisabeth, die ein zweites Mal ihren Verlobten verloren hatte, glaubte, Buße tun zu müssen, da sie auf den Teufel selbst hereingefallen war. Deshalb beschloss sie, ins Kloster zu gehen und damit für den Rest ihres Lebens ihre Schuld zu sühnen. Die Burg hingegen wurde nach dem heiligen Markus, der Elisabeth vor dem Teufel gerettet hatte, in Marksburg umbenannt.
Doch die Geschichte nahm ein noch traurigeres Ende: Elisabeths Verlobter Siegbert war gar nicht tot, sondern kehrte wohlbehalten auf die Marksburg zurück. Als er von dem Betrug und dem Schicksal Elisabeths erfuhr, stürzte er sich aus Verzweiflung in den Abgrund.

Ein Gemälde („Scène galante“, Maître du fils prodigue) im Museum de la Chartreuse, Douai, zeigt die Szene mit Rochus und Elisabeth.