Kurzbeschreibung
Die Farm der Saldens steht vor dem Ruin. Rose ist darüber nicht traurig, für ihre Tochter Ruth jedoch droht ein Traum zu zerbrechen. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter einst mit einem wertvollen Diamanten verschwand, macht Ruth sich auf die Suche. Doch sie ist nicht die Einzige, die das sagenumwobene │Feuer der Wüste╩ finden will. Bald weiß Ruth nicht mehr, wem sie noch trauen kann ═ dem Namib-Historiker Horatio, der sie auf ihrer Reise durch das Land begleitet, oder ihrem smarten Verehrer Henry, der wie sie deutsche Vorfahren hat …Lesen, wegträumen, mitfiebern ═ der große Roman zum Sehnsuchtsland Namibia

Autor:
Über Karen Winter war selbst auf der Verlagsseite nichts zu erfahren.

-Spoiler-

Das Buch hatte solche Logiklücken, dass die Titanic durch gepasst hätte.

1.) Die Protagonistin lehnt alle Heiratsanträge ab, nur um sich im Laufe der Handlung in den nächsten schmierigen Typen zu verlieben.

2.) Auf Aussehen hat sie nie viel gegeben und auf einmal kauft sie – trotz drohender Pleite der Farm – teure Kleider.

3.) Eine weiße Frau, die Jahrzehnte bei einem schwarzen Stamm lebt, ist nie aufgefallen?

4.) Die Großmutter hat die Familie verlassen, als ihre Tochter ein kleines Kind war. *Kleines Kind* würde ich bei maximal 10 Jahren ansetzten, was es unwahrscheinlich macht, dass die Enkelin 25 Jahre später eine erwachsene Frau ist.

Sieht man von diesem schludrigen Plot ab, wurde wirklich jedes Klischee bedient, welches historisierende Romane und Bücher zum Thema Apartheid bereit halten.

1.) Die Protagonistin hat wunderbare, rote, wallende Haare. Mal ganz davon abgesehen, dass rothaarige Frauen erfahrungsgemäß entweder sehr gut oder total scheußlich aussehen, ist die Haarfarbe mehr als ausgereizt. Ich will einfach nichts mehr von der 10.000 rothaarigen Frau lesen.

2.) Die Protagonistin ist als einzige den Schwarzen gegenüber freundlich gesinnt. Für den Rest ihrer Umgebung sind dies *Affen* und *Kaffer*. Unnötig zu sagen, dass die Schwarzen alle einen guten Charakter haben.

3.) Natürlich hat der Vorstand der örtlichen Bank nichts anderes zu tun, als alleinstehenden Frauen sexuelle Avancen zu machen; sonst gibt es keine Kreditverlängerung.

4.) Das Beste war der Schluss: Nein, die Farm ist nicht pleite, im Archiv wurde ganz zufällig eine Akte gefunden, die beweist, dass die Familie Teilhaber einer Diamantenmine ist.

5.) Die Motivation, warum ein Diamantenhändler unbedingt einen heiligen Stein der Nama haben möchte, erschloss sich mir nicht; er sollte Zugang zu anderen Steinen haben, zudem war der betreffende Stein nicht einmal besonders wertvoll. Vielleicht habe ich es überlesen, aber es wirkt nur schwachsinnig.

Fazit:

Muss man wirklich nicht gelesen haben. Unfreiwillig komisch.

# Taschenbuch: 384 Seiten
# Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (27. November 2010)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3404165209
# ISBN-13: 978-3404165209
# Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,2 cm

Leserunde
Büchereule

Namibia
Deutsche Sprache in Namibia
Deutschnamibier

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Lüderitz

Lüderitz ist eine namibische Hafenstadt am östlichen Südatlantik, sowie Kreisstadt in der Region Karas mit rund 17.300 Einwohnern. Der gleichnamige Wahlkreis Lüderitz besitzt eine Fläche von 53.063 km² und rund 25.000 Einwohner. Die Stadt an der Lüderitzbucht wurde am 12. Mai 1883 gegründet und nach dem Bremer Kaufmann Franz Adolf Eduard Lüderitz benannt.


vom Diamantberg: Felsenkirche mit Panoramablick auf Lüderitz


Deutsch: Der Kapps „Konzert- und Ballsaal“, heutiges Kapps-Hotel.
English: Kapps-Ballsaal with Felsenkirche and Goerke Haus in background.
Español: Kapps-Ballsaal con la Felsenkirche y la Goerke Haus en último plano.
Français : rues de Lüderitz et Felsenkirche et Goerke Haus en arrière plan.
Polski: Kapps-Ballsaal z Felsenkirche i Goerke Haus w tle.
Українська: Будівля «Концертного залу Каппа», зараз — Каппс-готель. На задньому плані ліворуч — Герке-хаус, праворуч — Фелсенкірхе.

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Die Felsenkirche ist die Evangelisch-Lutherische Kirche der Stadt Lüderitz in Namibia und Wahrzeichen der Stadt. Die Bezeichnung „Felsenkirche“ stammt von ihrer Lage auf dem felsigen Diamantberg.

Die Kirche wurde durch Spenden aus Deutschland in Höhe von 46.000 Goldmark finanziert und nach den Plänen von Albert Bause im neogotischen Stil erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. November 1911 und die Einweihung der Kirche am 4. August 1912. Das Altarfenster war eine Spende von Kaiser Wilhelm I..

Die Kirche ist ein Nationales Denkmal und täglich für Besucher für wenige Stunden am Nachmittag geöffnet.


Luderitz, Stadt mit Felsenkirche

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Für die Herstellung von Biltong wird häufig Rindfleisch verwendet – jedoch ist es vor allem auch in Namibia üblich auch Fleisch vom Strauß, Kudu, Springbock, Eland, Gemsbock und anderen Wildtieren zu nutzen.

Das Fleisch wird in Scheiben geschnitten, mit einer Würzmischung aus braunem Zucker, Salpeter, Koriander und Pfeffer eingerieben, mit Essig beträufelt und zugedeckt 6 bis 8 Stunden kaltgestellt. Hängend wird das Fleisch dann ein bis zwei Wochen luftgetrocknet, bis es halb getrocknet ist und 40-50 % seines Gewichts verloren hat. Danach wird es in Wachspapier eingewickelt und kühl aufbewahrt.

Eine einfachere Methode der Biltong-Herstellung wurde traditionell für Wild angewandt, vor allem bei Zebrafleisch. Das in Streifen geschnittene Fleisch wurde mit Salz eingerieben und dann an der Sonne getrocknet, bis es steinhart war. Dieses Fleisch musste dann vor dem Verzehr in kleine Stücke geschnitten und weich geklopft werden.[1]

Halb getrocknet ist Biltong drei Wochen haltbar, voll getrocknet etwa zwei Jahre.

Die Herstellung von Biltong in Regionen ohne trockene Luft ist mit Hilfe einer „Biltong Box“ möglich, einer beheizten und belüfteten Kiste, in der das Fleisch zum Trocknen aufgehängt wird.

Wikipedia

0,4 kg Fleisch (Rind, Lamm, Strauß oder Wild)
0,4 EL Koriander
0,6 EL Zucker, brauner
0,8 EL Meersalz
30 ml Essig, guter (Rotweinesig, Malzessig oder Obstessig)

Das Fleisch in ca. 4 cm dicke Streifen schneiden, Fett und Sehnen entfernen. Mit dem Essig einreiben.

Koriandersamen leicht ohne Fett anrösten und in einem Mörser zerstoßen. Mit Salz und Zucker gut vermischen.

Den Boden einer Porzellan- oder Glasform mit der Gewürzmischung bestreuen und das Fleisch einschichten, auf jede Schicht wieder die Gewürzmischung streuen. Ca. 12 Stunden an einem kühlen Ort marinieren. Danach die Fleischstreifen heraus nehmen und die Gewürzreste heiß abwaschen, das Fleisch trocken tupfen. An einem trockenen Ort aufhängen – ich habe einen kühlen Ort gewählt, man kann es aber auch in einer selbst gebauten „Biltongkiste“ (googlet mal) trocknen.

Nach ca. 5 Tagen ist das Fleisch, in hauchdünne Scheiben geschnitten, verzehrfähig.

Den Koriander werde ich beim nächsten mal gegen Ingwer und Knoblauch austauschen. Man kann auch mit Sojasauce marinieren, ganz nach Gusto.

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