Der einzige Roman über die wahre Geschichte der Madame Pompadour

Versailles 1745: Louis XV. ernennt Madame de Pompadour zu seiner offiziellen Mätresse. Ein Skandal am Königshof – ein Mädchen aus dem Volk gelangt in dieser Position zu Macht und Einfluss! Intrigen, Hass und Demütigungen bestimmen ihr Leben im goldenen Käfig Versailles. Doch sie ist bereit, für die Liebe einen hohen Preis zu bezahlen …

• Die Geschichte einer starken Frau: vom Mädchen aus dem Volk zur berühmtesten Mätresse Frankreichs
• Ein großer historischer Roman über Macht, Intrigen und die wahre Liebe
• Jetzt mit Bonusmaterial: ein Spaziergang durch Paris auf den Spuren von Madame de Pompadour

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Claudia Ziegler wurde 1968 in Berlin geboren. Sie studierte Französische Sprach- und Literaturwissenschaft, Germanistik und Publizistik und arbeitete als freie Journalistin und Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Ihre erfolgreichen Romane „Die Favoritin des Königs“ und „Die geheime Tochter“ erschienen ebenfalls im Diana Verlag. Claudia Ziegler lebt in Berlin.

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Das Buch ist ausgesprochen langatmig und stellenweisen auch langweilig, da über hunderte von Seiten nur beschrieben wird, wie der Versailler Hof de Pompadour zusetzt und Intrigen spinnt.

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle den Rezensionstext der 1-Stern-Bewerterin übernehmen. Das Buch ist laaang und laaangatmig. Die Geschichte wird so dröge runtergeleiert wie eine Inventarliste. Es gibt keine Höhepunkte. An keiner Stelle wird es spannend, nicht mal als Jeanne Drohbriefe erhält. Die Figuren bleiben blass und passiv.
Wenn die Autorin die Geschichte nicht so ausgewalzt hätte und stattdessen wenige, gute Akzente gesetzt hätte, wäre es sicher ein guter Roman geworden, denn eigentlich gefällt mir der Erzählstil. Er müsste nur etwas kompakter sein
.

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Auch wird zu wenig auf die Kultur Frankreichs zu jener Zeit auf – Personen wie Voltaire und Diderot tauchen immer nur zeilenweise auf, ab und zu wird erwähnt, dass ein Werk verboten worden ist.

Zudem fehl mir der Blickwinkel des Volkes auf den Hof, außer ein paar Schmähliedern wird den Einwohnern Frankreichs nicht zugestanden; andererseits war der Hof wirklich vom Rest der Welt abgekoppelt.

Fazit:

Ermüdende Intrigenspiele.

Histo-Couch
Literaturschock
Büchereule

Taschenbuch: 752 Seiten
Verlag: Diana Taschenbuch (1. Juli 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453352432
ISBN-13: 978-3453352438
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,4 cm

Als Lever (frz. lever = aufstehen) bezeichnet man einen Morgenempfang (Audienz am Morgen) beim Hochadel. Dabei war es durchaus üblich, dass der Empfangende Toilette machte, sich also beispielsweise von den 8 Hofbarbieren rasieren ließ.

Besonderes ausgeprägt war das Lever während des französischen Absolutismus im 17. und 18. Jahrhundert, etwa im Hofzeremomiell von Versailles.

Ein bekanntes Beispiel für ein Lever findet man in der Oper Der Rosenkavalier von Richard Strauss.


William Hogarths Gemälde „The Countess’s Morning Levee“ aus dem Zyklus Mariage à la Mode von 1743/1745.

Wikipedia

Jeanne-Antoinette Poisson, dame Le Normant d’Étiolles, marquise (Markgräfin) de Pompadour, duchesse (Herzogin) de Menars (* 29. Dezember 1721 in Paris; † 15. April 1764 in Versailles), kurz Madame de Pompadour, war eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.

Es ist historisch belegt, dass ihr als Neunjährige prophezeit worden war, dass sie eines Tages die Mätresse von Ludwig XV. werde. Der betreffenden Wahrsagerin setzte sie später eine Rente aus.

Seitdem versuchte sie die Aufmerksamkeit Ludwigs XV. zu erregen. So ging sie, wenn sie sich in Étiolles aufhielt, in den nahegelegenen Wald von Sénart, wo sich die königliche Jagdgesellschaft zu treffen pflegte. Dies nützte jedoch wenig, da die damalige Mätresse Marie-Anne de Mailly-Nesle, Marquise de La Tournelle, Duchesse de Châteauroux (1717–1744) ihr verbot, weiterhin bei den Jagden des Königs zu erscheinen. Deshalb blieb ihr nichts anderes übrig, als den Tod der königlichen Mätresse abzuwarten, der schließlich am 8. Dezember 1744 eintrat.

Am 28. Februar 1745 gelang es ihr, auf einem Maskenball anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig Ferdinand die Aufmerksamkeit des Königs auf sich zu lenken. Er machte sie nicht nur zu seiner offiziellen Mätresse (frz. maîtresse en titre), der ersten Bürgerlichen mit diesem Status am französischen Hof überhaupt, sondern erhob sie im Juli desselben Jahres auch zur Marquise de Pompadour mit Landsitz und eigenem Wappen. Am 14. September 1745 wurde sie von ihrem Ehemann geschieden, der aus der gütlichen Trennung erhebliche Vorteile zog.

Obwohl ihre sexuelle Beziehung zum König nur bis 1751 dauerte, behielt sie die Stellung als offizielle Mätresse bis zu ihrem Tod 1764. Dies ist vor allem auf ihr diplomatisches Geschick zurückzuführen. Zum einen machte sie nicht wie meist andere königliche Geliebte den Fehler, sich die Königin, ihre primäre Rivalin, zur Feindin zu machen, sondern tat alles, sie nicht zu brüskieren und ihr gefällig zu sein. Sie brachte sie sogar dazu, sie zu einer ihrer Hofdamen und zur Herzogin von Menars zu ernennen (1756).

Zum anderen schaffte sie es, am Hof ein Netz von Verbündeten zu knüpfen, die ihre Stellung absicherten. Zudem verstand sie den König nicht nur sexuell an sich zu binden, sondern auch sein Unterhaltungsbedürfnis zu befriedigen und sich damit unentbehrlich zu machen. So sang sie für ihn mit prominenten Künstlern aus Paris geistliche Konzerte und Motetten, um seine Neugier für das Theater zu wecken. Schließlich erfüllte der König der Pompadour den Wunsch nach einem kleinen Theater, welches „Theater des kleinen Appartements“ genannt wurde. Die Einweihung fand am 17. Januar 1747 mit dem Stück Tartuffe von Molière statt. Als Direktor wählte die Mätresse den Herzog de La Vallière aus, der der beste Sachwalter der französischen Komödie war. Die Aufführungen waren begehrt, doch das Publikum war klein und wurde sorgfältig von der Mätresse ausgewählt.

In den letzten Jahren ihres Lebens musste die Marquise ihren Platz immer wieder verteidigen. So war Anne Couppier de Romans, eine neue Verbindung des Königs, eine große Gefahr für sie, da sie einen Sohn namens Louis-Aimé de Bourbon (*1761) von ihm hatte, den Ludwig XV. auch anerkannte. Es folgten schlaflose Nächte und quälende Gedanken, bis die Marschallin de Mirepoix sie beruhigte, dass der König keine Frau mehr lieben würde als die Marquise selbst. Daraufhin wusste die Marquise, dass ihre Position gesichert war. Nach ihrem Tod jedoch gab Ludwig XV. bekannt, dass er sich nur aus Barmherzigkeit nicht von ihr getrennt hätte, da er ihren Selbstmord befürchtete.

Ihr Einfluss auf den König wuchs von Tag zu Tag. So brachte sie ihn dazu, den Staatssekretär Jean-Frédéric Phélypeaux, Graf de Maurepas 1749 nach 15 Jahren zu entlassen, obwohl dieser sich für unersetzlich hielt. Dies schaffte sie unter anderem, indem sie vor dem König behauptete, dass Maurepas sie vergiften wolle. Außerdem nutzte Madame de Pompadour ihre Position als offizielle Mätresse zur Förderung zahlreicher Intellektueller und Künstler, unter anderem der Autoren der Encyclopédie Denis Diderot und Jean Baptiste le Rond d’Alembert, des Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau und der Maler François Boucher, Jean-Marc Nattier und François-Hubert DrouaisVoltaire gehörte zu ihren Favoriten. Sie machte es ihm erst möglich, 1745 zum Historiografen Frankreichs ernannt und ein Jahr später in die Académie française aufgenommen zu werden. Schließlich wurde er noch, dank der Marquise, zum ordentlichen Kammernherrn erhoben. Ihrem ehemaligen Lehrer Prosper Jolyot de Crébillon setzte sie eine Pension über 100 Louisdors aus, als sie erfuhr, dass er sich in einer Notlage befand. Nach seinem Tod 1762 überredete sie Ludwig XV. von Frankreich, in der Kirche Saint-Gervais ein Mausoleum für Crébillon in Auftrag zu geben.

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Das französische Schloss Versailles (fr. Château de Versailles) liegt in Versailles, einem Vorort von Paris. Gebaut als Jagdschloss für König Ludwig XIII. durch Philibert Le Roy wurde es ab 1661 unter Ludwig XIV. durch Louis Le Vau, François d’Orbay, Jules Hardouin-Mansart und Robert de Cotte in mehreren Abschnitten während der Friedenszeiten zwischen den Reunionskriegen um- und ausgebaut. Die Innenausstattung schuf Charles Lebrun, die berühmten Gartenanlagen stammen von André Le Nôtre. Der barocke Palast war von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Französischen Revolution die Residenz des französischen Königshauses. Das Schloss war in dieser Zeit fast durchgehend von einem mehrere tausend Personen umfassenden Hofstaat bewohnt und wurde zum kulturellen und politischen Mittelpunkt Frankreichs.

Versailles ist einer der größten Paläste Europas und gilt als einer der Höhepunkte europäischer Schlossbaukunst.[1] Der Palast, dessen größte Ausdehnung mehr als einen halben Kilometer beträgt, war im 17. und 18. Jahrhundert das Vorbild zahlreicher weiterer Schlösser. Seit 1979 ist das Schloss Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, es steht zusammen mit den umfangreichen Gartenanlagen und den Parkschlössern für Besucher offen. Während der Mittelbau mit den Staatssälen des 17. und 18. Jahrhunderts das ursprüngliche Schloss repräsentiert, beherbergen die großen Seitenflügel das im 19. Jahrhundert eingerichtete Museum der Geschichte Frankreichs.


Die Spiegelgalerie, Blick in Richtung des Friedenssaals


Das Bett des Königs im zentralen Schlafzimmer des Schlosses


Blick über das Südparterre zum Corps de Logis


Blick über das Wasserparterre zur Gartenfassade des Schlosses. In der Mitte das Corps de Logis, links der Nordflügel und das Dach der Kapelle, rechts der Südflügel


Gesamtplan von Schloss und Park, Delagrive, 1746. Das Schloss befindet sich im rechten Bilddrittel, oberhalb des kreuzförmigen Kanals liegt die Domäne von Trianon

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Bonus-Material: Das Paris der Madame de Pompadour

Église Saint-Eustache, Paris

Die Taufkirche

Der Louvre (frz. Palais du Louvre) in Paris ist ein früherer französischer Königspalast und bildete zusammen mit dem zerstörten Palais des Tuileries das Pariser Stadtschloss. Das Gebäude liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli. Sein Innenhof bildet den Ausgangspunkt der so genannten historischen Achse, die sich von der gläsernen Eingangspyramide des Louvres bis zur Grande Arche in La Défense erstreckt und deren Kernstück von der Champs-Élysées gebildet wird.

Gemälde von ihr.


Der Louvre mit der Pyramide im Mittelpunkt.

Das Palais Royal, früher Palais Cardinal, ist ein Pariser Stadtpalast im 1. Arrondissement, etwa 150 Meter nördlich des Louvre.

Der Kindheitspalast des Königs


Palais Royal, Haupttrakt

Das Schloss Fontainebleau in Fontainebleau (Département Seine-et-Marne) ist ein französisches Königsschloss rund 60 km südlich von Paris, das zeitweilig u. a. von Kaiser Napoléon Bonaparte genutzt wurde. Es ist vor allem berühmt für seine Innenausstattung aus der Zeit der Renaissance, an der zahlreiche italienische Künstler arbeiteten, und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Name des Schlosses Fontainebleau, früher auch „Fontainbleau“ geschrieben, leitet sich ab von: „fontaine belle eau“, das heißt „Quelle (mit) schönem Wasser“.

Das Jagdschloß des Königs