Tristram Abberley, der legendäre englische Dichter, ist auf der Seite der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg gefallen. Fünfzig Jahre später wird seine Schwester Beatrix das Opfer eines angeblichen Raubüberfalls. Bald besteht jedoch kein Zweifel, dass bei dieser Tat andere Gründe mitgespielt haben. Beatrix ist das Opfer einer Verschwörung geworden, der auch ihre Angehörigen hilflos ausgeliefert sind. Leserinnen und Leser, die Robert Goddard atemlos von Cheltenham über New York, Paris, das ländliche Wales nach Spanien folgen, blicken in Abgründe der menschlichen Seele …

Robert Goddard wurde 1954 in Fareham, Hampshire geboren. Als Student der Universität zu Cambridge erwarb er einen akademischen Grad als Historiker – eine Ausbildung, die ihm später nützlich war, obwohl er sich zunächst mit den in diesem Metier üblichen Beschäftigungsproblemen konfroniert sah. Ein Versuch, als Journalist Fuß zu fassen, scheiterte recht bald, und auch als Lehrer konnte Goddard nicht glänzen. So wählte er den letzten Ausweg und ging in die Verwaltung.

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Eigentlich mag ich die Krimis von Robert Goddard: Wendungsreich, der ganz große Verräter ist meistens ein enger Freund und spannend.

Bei *Heute nicht und niemals wieder* fehlte mir all dies: Die Personen waren zu viele (wobei es auch daran liegen kann, dass ich nicht oft zum Lesen gekommen bin) und ich musste ständig überlegen, wer wer ist.
Auch fehlte mich dieses Mal die Spannung und der große Verrat, blieb auch aus.

++
(Wer denkt sich solche Titel aus, bei Dunkle Gebete konnte ich schon keinen Zusammenhang zum Inhalt feststellen?)

Fazit:

Bei einem anderen Schriftsteller hätte das Buch das Prädikat *genügend* bekommen, für Goddard ist es enttäuschend.

Broschiert: 511 Seiten
Verlag: Goldmann Wilhelm GmbH (1996)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442424321
ISBN-13: 978-3442424320
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 3,4 cm

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