Cicero und Caesar, Plinius und Augustus sind Namen, die jeder kennt. Mit ihnen verbinden wir große Taten und wichtige Jahreszahlen. Aber wie lebten die vielen Menschen, deren Namen längst vergessen sind, die kleinen Leute, die den Staat über Jahrhunderte in Gang hielten und die großen Eroberungen erst möglich machten?
Alltagsleben, Wirtschaft, Politik, Militär, Glaube – dieser reich bebilderte Band bietet einen umfassenden Überblick über die Kulturgeschichte des alten Rom. Die Leser beobachten das bunte Treiben auf dem Markt und Bauern bei der Feldarbeit, sehen der Hausfrau in ihren Privaträumen über die Schulter, begleiten Soldaten im Einsatz und sind bei religiösen Zeremonien oder im Amphitheater dabei. Die Kapitel schildern die Geschichte des Alltags von den Anfängen der Stadt bis zu Roms Einfluss auf spätere Epochen.

Über den Autor
Nancy H. Ramage war Professor of the Humanities and Arts am Ithaca College, Ithaca, New York. Andrew Ramage war Professor für Kunstgeschichte und Archäologie an der Cornell University, Ithaca, New York. Zusammen haben sie mehrere Bücher zur römischen Antike veröffentlicht.

Das Buch bietet für Jemanden, der an der Kultur des antiken Roms interessiert ist, eine hervorragende Einführung.

Der Text ist leicht verständlich und die Seiten sehr großzügig bebildert, da im Durchschnitt mindestens ein Bild pro Seite vorhanden ist.
Sehr viel Wert wird darauf gelegt, dem Alltag anhand dieser Bilder abzuleiten.

Lediglich im ersten Kapitel über die Bürgerschaft ging mir die Abfolge der verschiedenen Kaiser ein wenig schnell – allerdings sollte man das Buch auch eher als Ausgangspunkt für weitere Nachforschungen sehen, als das es ein endgültiges Nachschlagewerk darstellt. Möchte sich jemand als interessierter Laie mit dem Buch beschäftigen, dürfte es jedoch die Neugierde komplett stillen; bei 10 Kapitel auf 190 Seiten sollte klar sein, dass das Buch z.B. für Studierende nur als Einstieg nützlich ist. Diese können dann allerdings gleich üben, wie römische Kunst den Alltag reflektierte.

Gelesen wurden 110 von 170 Seiten, ich gehe davon aus, dass die hohe Qualität danach nicht abfällt.

Fazit:

Ich werde das Buch sicherlich immer mal wieder zum Nachschlagen nutzen. Zum kompletten Durchlesen eignet es sich eher für Leute, die sich einen Carshkurs in römischer Kultur verpassen wollen; die bekommen dann allerdings viel geboten, denn auch der Einfluss der römischen Antike wird behandelt.

-Die Rezi beruht auf einem Rezensionsexemplar des Theiss-Verlags-

Liste der Römerstraßen
Römische Antike wird lebendig – Wanderwege

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Theiss; Auflage: 1. Auflage (22. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3806226202
ISBN-13: 978-3806226201
Größe und/oder Gewicht: 29,4 x 22,6 x 1,8 cm

Die Tabula Peutingeriana, auch Peutingersche Tafel, ist eine kartografische Darstellung, die das römische Straßennetz (viae publicae) im spätrömischen Reich von den Britischen Inseln über den Mittelmeerraum und den Nahen Osten bis nach Indien und Zentralasien zeigt. Der Name China erscheint am äußersten Rand im Osten, ohne dass jedoch entsprechende Landmassen eingezeichnet worden wären. Sie ist nach Konrad Peutinger (1465–1547) benannt und zählt zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Das Original der Straßenkarte aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts (ca. 375) enthielt eine grafische Darstellung der damals bekannten Welt, in der die Straßen als Verbindungslinien zwischen einzelnen Etappenorten eingetragen waren. Der bis heute nicht ermittelte Autor wollte nach dem Vorbild antiker Weltkarten eine einheitliche Darstellung der Terra habitabilis des 4. Jahrhunderts geben; es fehlen weitgehend die germanischen Gebiete rechts des Rheins und Nordeuropa.

Das spätantike Original lässt sich zurückverfolgen auf verschiedene Vorläufer, darunter die Weltkarte des Marcus Vipsanius Agrippa; nach seinem Tod war diese Karte in den Grabstein eingemeißelt worden, der sich in der Porticus Vipsaniae, nicht weit vom Friedensaltar, an der Via Flaminia in Rom befindet. Als weitere Vorläufer kommen in Betracht: das Itinerarium Antonini (ein Straßenverzeichnis in Buchform des dritten Jahrhunderts) und mehrere Überarbeitungen einer älteren Straßenkarte des Römischen Imperiums.

Die Originalkarte wurde wohl nach 330 angefertigt, da sie bereits die in diesem Jahr eingeweihte Stadt Konstantinopel zeigt. Jedoch war sie nicht auf dem damals aktuellen Stand, da auch die Stadt Pompeji zu sehen ist, die nach dem Ausbruch des Vesuv 79 nicht wieder aufgebaut worden war. Andererseits sind einige Orte in der Provinz Germania inferior eingezeichnet, die im 5. Jahrhundert zerstört wurden.

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Die gesamte Tabula Peutingeriana (Ausgabe von Konrad Miller, 1887)

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