Zwei Männer geben sich als Sir John Farnleigh aus, auf den ein reiches Baronen-Erbe wartet. Sie beschuldigen sich gegenseitig der Hochstaplerei. Nur einer kann den echten Sir John identifizieren: Kennet Murray, sein ehemaliger Hauslehrer. Murray ist in Gefahr, doch als im Farnleigh-Garten ein Mord geschieht, ist nicht Murray das Opfer.

Zwei Männer erheben Anspruch auf den Titel des Sir John Farnleigh. Als der ehemalige Hauslehrer herausfinden möchte, stirbt einer der beiden…

Cartwell House, Kent So habe ich mir das Anwesen aus dem Buch ungefähr vorgestellt.

Cartwell House, Kent
So habe ich mir das Anwesen aus dem Buch ungefähr vorgestellt.

Wirklich Spannung kommt leider nicht auf und die Auflösung scheint nach dem Motto *Hauptsache kompliziert* zu verlaufen.
Es gibt einige Twists, aber leider wird das bedrohliche Potential eines Herrenhauses nicht ganz ausgeschöpft. Die Stellen, an denen Carr versucht Dramatik in die Geschichte zu bringen, scheitert er; gar nicht mal in der Ausführung als in der Begründung.

Insgesamt merkt man, dass das Buch 1938 geschrieben wurde, als es in Krimis deutlich gemächlicher zuging als heute.

Fazit

Wer gerne einen Roman aus der Ära Agatha Christies lesen möchte, ohne deren dämliche Handlung lesen zu müssen, ist hier richtig.

John Dickson Carr (* 30. November 1906 in Uniontown, Pennsylvania; † 27. Februar 1977 in Greenville, South Carolina) war ein amerikanischer Autor von Kriminalromanen. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Carter Dickson, Carr Dickson und Roger Fairbairn.

Er wird mit seinen komplexen, handlungsreichen Geschichten, in denen das Rätsel im Vordergrund steht, allgemein als einer der besten Schriftsteller des klassischen Kriminalromans angesehen. Die meisten seiner vielen Romane und Kurzgeschichten haben die Aufklärung von offensichtlich unmöglichen und scheinbar übernatürlichen Verbrechen durch einen exzentrischen Detektiv zum Thema. Er ist durch die Werke von Gaston Leroux und die Pater Brown Geschichten von G. K. Chesterton beeinflusst worden. Carr gestaltete seinen wichtigsten Detektiv, den beleibten und genialen Lexikograf Dr. Gideon Fell nach Chesterton.
Wikipedia

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