Die irische Nordwestküste und insbesondere Foley waren jetzt nicht das, worauf Fin O Malley in seinem Leben gewartet hatte. Aber immerhin hat er hier (sehr) seine Ruhe und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch dabei stolpert er über einen Toten, offenbar kaltblütig vor dem gruseligen Herrenhaus Greed Castle ermordet. Der ehemalige Detective aus Dublin hat bekanntermaßen von der Polizeiarbeit die Nase voll. Aber durch ein Missgeschick macht er sich verdächtig und muss handeln. Bei seinen Ermittlungen muss Fin sich jedoch mit einer hartnäckigen Polizistin und einer aufmüpfigen Teenagertochter herumärgern. Auch die eigene, lang verdrängte Vergangenheit macht ihm zu schaffen. Dass der einzige Tatzeuge auch noch vier Pfoten und eine feucht Schnauze hat, erleichtert Fins Ermittlungen nicht unbedingt. Sollten die Kobolde, die der Sage nach in Greed Castle hausen, sich gerächt haben? Fins Tochter verschwindet spurlos. Aber nun weiß Fin, dass er der Lösung des Rätsels schon ganz nah gekommen ist.

Wahrscheinlich das Vorbild für die Ruine im Buch: Donegal Castle Foto: Benson Wills - Wikipedia

Wahrscheinlich das Vorbild für die Ruine im Buch: Donegal Castle
Foto: Benson Wills – Wikipedia

Blutleer, langweilig, ohne jede Atmosphäre.

Die Welt, die Römer entwirft, wirkt so künstlich wie Disneyland: Alles ist reine Oberfläche, weder der Ort, noch die Figuren gehen in die Tiefe. Das ganze Buch ist so langweilig, dass es mir schwerfällt, darüber überhaupt zu schreiben.

Ein Ex-Polizist entdeckt eine Leiche und anstatt die Polizei zu informieren, ruft er den Dorfpfarrer an, der wiederum ein (Ex?-) IRA – Mitglied beauftragt. Dümmer kann man einen Plot kaum noch entwickeln. Auch in der folgenden Handlung (ich habe bis Seite 170 durchgehalten), geht es hauptsächlich darum, wie der Ex – Polizist die Polizei foppt, welche dann sehr verständnisvoll reagiert. Praktischerweise ist die ermittelnde Beamtin immer zur Stelle, wenn es für den Helden gerade eng wird.


Fazit

Das Buch ist nur mit ausgeschalteten Gehirn erträglich.

Carolin Römer arbeitet als Cutterin beim Fernsehen und lebt in Saarbrücken. Ihre Ermittlerfigut Fin O’Malley hat sie für mehrere Folgen angelegt.Carolin Römers Krimi Die irische Meerjungfrau wurde 2012 als einer der 5 besten Debütkrimis zum Glauser-Preis nominiert.

Der Krimi wurde mir über BloggDeinBuch vom Conte Verlag zur Verfügung gestellt.

Seite zum Buch mit Leseproben und Bestellmöglichkeit.

Broschiert: 287 Seiten
Verlag: Conte; Auflage: Erstausgabe (März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941657860
ISBN-13: 978-3941657861
Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 2,4 cm

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