Ein packender Psychothriller der Extra-Klasse!

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht in der kleinen Stadt Brewster in Rhode Island: Auf der Säuglingsstation ist ein Baby verschwunden, und im Bettchen liegt eine Schlange. Dann wird ein Toter gefunden, ermordet und grausam skalpiert. Und wo kommen die Kojoten her, die nachts durch die Stadt streifen? Haben die seltsamen Hippies etwas damit zu tun? Betreiben sie einen Hexen- und Satanskult? Als auch noch eine Katze erhängt aufgefunden wird, gerät ganz Brewster in Panik.

Stephen Dobyns hat einen scharfen Blick für die Komplexität der menschlichen Natur und schafft es meisterhaft , das Bild einer verschlafenen Kleinstadt und ihrer Bewohner zu zeichnen. Er zeigt, dass der Schein oft trügt. Das Böse ist nichts Fremdes, es wohnt gleich nebenan.

Wenn ich *ein packender Psychothriller* lese, dann erwarte ich ein sehr spannendes, leicht konsumierbares Buch. Nicht mehr und nicht weniger.

Leider erinnert das Buch in seiner komplizierten Erzählweise eher an Stephen King, alleine dadurch, dass immer von anderen Personen erzählt wird und es dadurch keine richtig durchgehende Handlung gibt. Auch mit der Spannung ist es leider nicht weit her, denn nachdem ein Baby auf der Säuglingsstation durch eine Schlange ersetzt und ein Mann skalpiert worden ist, geht es mehr um das Leben in der Kleinstadt, als dass der Autor sich darum bemüht, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Fazit

Ein Genremix, der für Stephen King – Fans interessant sein könnte.

Leseprobe

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag (28. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570101541
ISBN-13: 978-3570101544
Originaltitel: The Burn Palace
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 4,4 cm

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