Wie bin ich und warum? Wie gehe ich am besten mit anderen um?
Wie entsteht unser positives oder negatives Selbstbild?
Was passiert in unserer magischen Phase in der Kindheit?
Was sagt unsere Vorliebe für bestimmte Protagonisten aus Buch, Film oder Fernsehen über uns selbst aus?
Sind wir alle uns oft nicht selbst ein Rätsel? Wer möchte nicht gerne mehr über sich selbst erfahren und eine Bestätigung über seine Wesenszüge bekommen?
Unsere Persönlichkeit setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Abseits bekannter Schubladisierungen setzt sich die Autorin mit der Waldviertler Erdgeistchen-Methode auf einzigartige Weise mit verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen und deren Entstehen auseinander.
Jedes der beschriebenen Schutzgeistchen steht für einen bestimmten Persönlichkeitsstil und verkörpert eine eigene magische Welt. So mystisch das Erscheinungsbild und der Lebensraum der Erdgeistchen, so irdisch ist jedoch ihre Persönlichkeit. Folgen Sie der Autorin durch eine faszinierende Fabelwelt und erfahren Sie in einem psychologischen Selbsttest mehr über sich selbst, Ihre Stärken und Schwächen, Ihre Begabungen und Talente und wie Sie diese am besten einsetzen.
Unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern versehen, bekommen Sie neue Einsichten und entdecken mit diesem Buch Ihr Selbst. Sie werden wieder Kind, das sich kraft seiner Fantasie geheimnisvolle Lebensräume und Wesen schafft, die Welt mit eigenen Blicken betrachtet und daraus Energie für das reale Leben gewinnt.

Ich bin durch das Buch *Das Monster von nebenan* derselben Autorin auf die Erdgeistchen – Methode aufmerksam geworden. Ich habe immer ein wenig geschwankt, ob ich es lesen sollte oder nicht. Ich habe es absolut nicht mit Esoterik, zumindest nicht mit aktiver; Horror-Hotels (Mit Video: The Mysterious Case of Elisa Lam) und ähnliches sind da schon wesentlich interessanter.

Man muss der Autorin schon durchaus lassen, dass sie kreativ ist, wenn sie Orte wie Müdoprosporos, Ängstlichseen oder Trauerweidenbach beschreibt. Nur, was mir das bringen soll, weiß ich nicht so ganz. Danach folgen Persönlichkeitstests, wobei man vielleicht jemand anderen nach einem kurzen Gespräch über die Fragen das Ankreuzen auf der Punkteskala überlassen sollte – ich kann mir drei Erdgeistchen zuordnen (Höchstpunktzahl) und eines mit einem Punkt weniger.

Ich habe auch durchaus den Eindruck, dass die Beschreibungen richtig sind, wobei die Frage natürlich ist, ob man sich einfach so sehen möchte oder sie wirklich stimmen. Illustriert werden die Erdgeistchen – Kapitel immer durch die wunderschönen Bilder von Marie Tewa aus dem Zyklus Spirits of Waldviertel.

Einige Erklärungen sind mir auch einfach zu platt, wenn die Autorin von Drachen auf Wutanfälle kommt. Das ist schon unterhalb von Küchenpsychologie ansiedelt und einer Klinischen Psychologin alles andere als würdig. Bei dem Gedanken, dass sie Patienten behandelt, wird mir schon als nicht Betroffene seltsam zu Mute.

Fazit

Ich kenne mich nach der Lektüre des Buches genauso gut oder schlecht wie vorher. Auch, warum mich einige Dinge mehr interessieren als andere oder was meine Vorliebe für einige Protagonisten in Film oder Buch, wie im Klappentext versprochen, aussagen, weiß ich nach wie vor nicht.

Mag. Beate Handler ist Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin und Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie). Sie hat langjährige verhaltensmedizinische Erfahrung in den Bereichen Psychosomatische Erkrankungen, Burnout und Stressfolgen, Hörstörungen und Tinnitus und ist erfolgreiche Autorin des Buches „Mit allen Sinnen leben – Tägliches Genusstraining“.

Marie Tewa, diplomierte Grafikerin, freischaffende Malerin und Leiterin von sinn- und erlebnisorientierten Kreativworkshops erschuf die Bilder der einzigartigen „Waldviertler Erdgeistchen“, in ihrem Bilderzyklus „Spirits im Waldviertel“.

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Goldegg; Auflage: 1., Erstauflage (17. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3901880917
ISBN-13: 978-3901880919
Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 17 x 2,2 cm

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