In der City of London, dem Herzen der internationalen Finanzwelt, wird die Leiche des dubiosen Finanzberaters Bradshaw gefunden. Die flippige Künstlerin Luna hat den Mann seit einiger Zeit verfolgt, weil das Geld, das sie ihm anvertraut hat, verschwunden ist. Scotland Yard vermutet schnell, dass eine Stalkerin den Banker erschossen hat – und kommt auf die Spur von Luna. Doch diese schwört ihrer Freundin Kate, dass sie unschuldig ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und stechen unversehens in ein Wespennest aus Korruption und Geldwäsche, Eitelkeiten und Gier.

CCTV in London ___ „Cameras innercity London 2005“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cameras_innercity_London_2005.jpg#mediaviewer/Datei:Cameras_innercity_London_2005.jpg

CCTV in London
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„Cameras innercity London 2005“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cameras_innercity_London_2005.jpg#mediaviewer/Datei:Cameras_innercity_London_2005.jpg

So wirklich vom Hocker gerissen hat mich das Buch nicht. Es wirkt wie eine gehobene Hobbyschreibe – nett zu lesen, fordert aber niemanden und die Charaktere sind schablonenhaft. Es ist wie in Millers *Echo der Lüge*: Der Banker ist ein verkommenes Stück, die Krankenschwester und die Lebenskünstlerin dagegen die aufrechten Helden. Mutig gegen den Strich gebürstet wird da gar nichts, auch der Polizist, welcher den beiden Flüchtigen hilft, vermag da nichts mehr rauszureißen.

Die Geschichte selbst ist nett, lebt von der Situationskomik, ist aber nach maximal 4 Stunden ausgelesen.

Fazit

Das Buch verfällt zu sehr dem Zeitgeist, um im Gedächtnis haften zu bleiben. Immerhin habe ich gelernt, dass man mit Pfferminzbonbons und Cola Abflussrohrverstopfungen beheben kann.

Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Goldfinch; Auflage: 1 (März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258334
ISBN-13: 978-3940258335
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2 cm

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