Früher glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Dann kamen Seefahrer wie Kolumbus oder Vasco da Gama, und mit ihren Entdeckungen veränderte sich auch unser Bild von der Welt. In diesem Buch erzählt Wolfgang Seidel die 5000-jährige Geschichte der Entdeckung und Erforschung von Himmel und Erde: Von den mythischen Weltbildern, wie sie sich in der Himmelsscheibe von Nebra, der Geografie des Ptolemäus, den Radkarten des Mittelalters oder in Tempelanlagen wie Angkor Vat widerspiegeln, bis hin zu den Raumsonden der Gegenwart, die das All vermessen. Wer wissen will, ob die Römer schon Stadtpläne kannten, wie die Beringstraße zu ihrem Namen kam, wer die Ringe des Saturn entdeckte oder wie die berühmte Expedition von Lewis und Clark zum Pazifik verlief, der braucht dieses Buch.

Exakt einen Monat nach dem Erscheinen wird das Buch auf Amazon schon für 1,70 Euro gebraucht verramscht – deutlicher kann man die Qualität dieses Machwerks kaum beschreiben. Ich habe selten etwas derartig Oberflächliches gelesen, keine einzige Vorstellung der Karten geht auch nur ein wenig in die Tiefe, alle drei Seiten werden andere Karten vorgestellt.

Fazit

Finger weg.

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: Aufl. 2014 (16. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3847905740
ISBN-13: 978-3847905745
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 3,8 cm

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Nach der Interpretation von Meller und Schlosser stellen die Plättchen Sterne dar, die Gruppe der sieben kleinen Plättchen vermutlich den Sternhaufen der Plejaden, die zum Sternbild Stier gehören. Die anderen 25 sind astronomisch nicht zuzuordnen und werden als Verzierung gewertet. Die große Scheibe wurde zunächst als Sonne, mittlerweile auch als Vollmond interpretiert und die Sichel als zunehmender Mond. Wikipedia-Artikel mit Darstellungen. Fußnote 1

Nach der Interpretation von Meller und Schlosser stellen die Plättchen Sterne dar, die Gruppe der sieben kleinen Plättchen vermutlich den Sternhaufen der Plejaden, die zum Sternbild Stier gehören. Die anderen 25 sind astronomisch nicht zuzuordnen und werden als Verzierung gewertet. Die große Scheibe wurde zunächst als Sonne, mittlerweile auch als Vollmond interpretiert und die Sichel als zunehmender Mond.
Wikipedia-Artikel mit Darstellungen.
Fußnote 1

Die Tabula Peutingeriana, auch Peutingersche Tafel, ist eine kartografische Darstellung, die das römische Straßennetz (viae publicae) im spätrömischen Reich von den Britischen Inseln über den Mittelmeerraum und den Nahen Osten bis nach Indien und Zentralasien zeigt. Ein Sera maior, bisweilen als China gedeutet, erscheint am äußersten Rand im Osten, ohne dass jedoch entsprechende Landmassen eingezeichnet worden wären. Die Straßenkarte ist nach Konrad Peutinger (1465–1547) benannt und zählt zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Die Tabula Peutingeriana, auch Peutingersche Tafel, ist eine kartografische Darstellung, die das römische Straßennetz (viae publicae) im spätrömischen Reich von den Britischen Inseln über den Mittelmeerraum und den Nahen Osten bis nach Indien und Zentralasien zeigt. Ein Sera maior, bisweilen als China gedeutet, erscheint am äußersten Rand im Osten, ohne dass jedoch entsprechende Landmassen eingezeichnet worden wären. Die Straßenkarte ist nach Konrad Peutinger (1465–1547) benannt und zählt zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Weltkarte: Im Anschluss an die Vision von den sieben Leuchtern folgt der umfangreiche Prolog des zweiten Buches (De ecclesia et synagoga), in dem ein Einschub von den zwölf Aposteln und den Ländern und Weltteilen handelt, die diese missionierten. Im Gegensatz zu der in manchen Codices vorhandenen kleinen Skizze der Weltkarte in der Genealogie füllt diese Miniatur zwei Seiten. Die vom Ozean umflossene Erde ist oval, von annähernd kreisförmig (Beatus von Turin) bis nahezu rechteckig (Silos-Beatus, Beatus von Girona). Der Osten (oriens) ist oben und enthält eine Darstellung des irdischen Paradieses mit dem Sündenfall. Rechts befindet sich das Rote Meer, das auch in roter Farbe gemalt ist; südlich (rechts) davon liegt die terra incognita, die manchmal mit Fabelwesen wie Skiapoden bevölkert ist (z. B. Beatus von Burgo de Osma). Links unten liegt Europa, nördlich des stilisierten Mittelmeers; rechts von diesem liegt Afrika. Diese Form der Weltkarte geht auf Isidor zurück und beruht wahrscheinlich auf älteren Vorbildern. Wikipedia: Beatus

Weltkarte: Im Anschluss an die Vision von den sieben Leuchtern folgt der umfangreiche Prolog des zweiten Buches (De ecclesia et synagoga), in dem ein Einschub von den zwölf Aposteln und den Ländern und Weltteilen handelt, die diese missionierten. Im Gegensatz zu der in manchen Codices vorhandenen kleinen Skizze der Weltkarte in der Genealogie füllt diese Miniatur zwei Seiten. Die vom Ozean umflossene Erde ist oval, von annähernd kreisförmig (Beatus von Turin) bis nahezu rechteckig (Silos-Beatus, Beatus von Girona). Der Osten (oriens) ist oben und enthält eine Darstellung des irdischen Paradieses mit dem Sündenfall. Rechts befindet sich das Rote Meer, das auch in roter Farbe gemalt ist; südlich (rechts) davon liegt die terra incognita, die manchmal mit Fabelwesen wie Skiapoden bevölkert ist (z. B. Beatus von Burgo de Osma). Links unten liegt Europa, nördlich des stilisierten Mittelmeers; rechts von diesem liegt Afrika. Diese Form der Weltkarte geht auf Isidor zurück und beruht wahrscheinlich auf älteren Vorbildern. Wikipedia: Beatus

(1) Dbachmann – photograph taken when the artefact was on display in Basel, Switzerland in December 2006. Nebra Scheibe CC BY-SA 3.0 http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nebra_Scheibe.jpg

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