In dem Artikel steht soviel Mist, dass er wirklich bemerkenswert ist. Wobei ich darauf Wert lege, dass nicht die Bloggerin den Schwachsinn äußert, sondern die von ihr zitierten Personen.

“Bücher sind keine Ware, sondern Kulturgut”, sagt Astrid Westhoff, stellvertretende Landesbezirksleiterin Ver.di Berlin-Brandenburg.

Doch, genau das sind sie. In jeder Bilanz muss am Ende zumindest eine 0 stehen, egal, ob man Schrauben oder Bücher verkauft. Andererseits…was soll man von Gewerkschaftern schon erwarten? Marktverständnis auf keinen Fall, damit sind sie überfordert.

“Hier wollen wir Sie auch weiterhin über Neuerscheinungen – wie jetzt von der Frankfurter Buchmesse – informieren. Aber es droht Gefahr! Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA bedroht die Buchpreisbindung – und damit die Existenz Ihrer Lieblingsbuchhandlung in Ihrem Kiez. Ein irreparabler Schaden für AutorInnen, LeserInnen und den Buchhandel. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift in der bei uns ausliegenden Liste, TTIP und andere ‘Frei’handelsabkommen zu verhindern.”

Was die Buchhandlungen mehr bedroht als TTIP sind Buchhändler, die den Markt nicht überblicken (können), im Gegensatz zu Amazon, die eine schlechte Beratung bieten und kundenunfreundliche Öffnungszeiten bieten. Bei uns im Nachbarort schließen die Buchhandlungen MO-FR um 18.30 und SA am 12 oder 13 Uhr. Wie die ganzen anderen kleinen Geschäfte auch. Sie überleben nur noch mit Hilfe der Rentner.

SteglitzMind

Zum Start der EU-weiten Aktionswoche gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta und TISA konnte Attac Berlin zahlreiche Berliner Buchhandlungen für die bundesweite Kampagne Ich bin ein Handelshemmnis gewinnen. In den Schaufenstern informieren die teilnehmenden Buchhandlungen darüber, welche dramatischen Auswirkungen die Freihandelsabkommen auf den deutschen Buchmarkt haben würden.

Der Text auf den Plakten lautet: „Hier wollen wir Sie auch weiterhin über Neuerscheinungen – wie jetzt von der Frankfurter Buchmesse – informieren. Aber es droht Gefahr! Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA bedroht die Buchpreisbindung – und damit die Existenz Ihrer Lieblingsbuchhandlung in Ihrem Kiez. Ein irreparabler Schaden für AutorInnen, LeserInnen und den Buchhandel. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift in der bei uns ausliegenden Liste, TTIP und andere ‚Frei’handelsabkommen zu verhindern.“

Zur Aktion in Berlin einige Stimmen:

Günter Sölken von Attac-Berlin: „TTIP & Co. sind ja nicht nur auf den Abbau von Zöllen gerichtet, sondern mehr noch auf die…

Ursprünglichen Post anzeigen 234 weitere Wörter

Advertisements