Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors.

Immerhin kann man die Handlung nachvollziehen, seit *Dreamcatchers* und noch mehr *Das schwarze Haus* sind meine Ansprüche an Kings Büchern minimal.

Aber das ändert nichts daran, dass das Buch langweilig und zäh ist. Es passiert nichts. Und mit nichts meine ich nichts: Ein Junge wächst auf, ein Pfarrer experimentiert mit Elektrizität, Zeitsprung: Der Junge ist ein drogensüchtiger Musiker, der Pfarrer tingelt mit Shows über Jahrmärkte. Soweit die Handlung bis Seite 323. Laut Amazon-Rezis soll auf den letzten Seiten noch etwas Horror auftauchen, aber darauf kann ich jetzt auch verzichten.

Fazit

Langweilig und zäh. Laut Amazon soll es helfen „Briefe aus Jerusalem“ (Nachtschicht) vorher zu lesen.

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453269632
ISBN-13: 978-3453269637
Originaltitel: Revival
Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 5,2 x 22,4 cm

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