Familienrecht ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye am High Court in London: Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls. In ihrer eigenen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich. Da unterbreitet ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag. Und zugleich wird ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt, in dem es um den Widerstreit zwischen Religion und Medizin und um Leben und Tod eines 17-jährigen Jungen geht.

Das Buch hat gar keinen Kern.

Laut Klappentext geht es um eine Richterin, die entscheiden muss, ob ein minderjähriger Zeuge Jehovas eine Bluttransfusion bekommen soll oder nicht. Bis Seite 150 ging die Handlung ziemlich genau 60 Seiten um dieses Thema.

Ansonsten wird beschrieben, wie elegant die Urteilsbegründungen der Juristin wären und wie klug. Geteilt mit ihrer kriselnden Ehe, welche mich ebenfalls nicht interessiert.
Insgesamt macht das Buch einen sehr schwammigen Eindruck, als wenn der Autor selbst nicht gewusst hat, welche Geschichte er denn nun erzählen möchte.

Fazit

Eine sehr lose Erzählweise mehrerer unzusammenhängender Geschichten machen das Buch nicht gerade zu einem Lesevergnügen.

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (9. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257069162
ISBN-13: 978-3257069167
Originaltitel: The Children Act
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2 x 19 cm

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