Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint – und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt …

 Ehemaliger Tiefbrunnen der Wüstung Haberatshofen (1)


Ehemaliger Tiefbrunnen der Wüstung Haberatshofen
(1)

Das Buch hat mich so extrem gelangweilt, dass ich fast eine Woche brauchte, um es fertig zu lesen.
Das lag zum einen daran, dass die Handlung ziemlich einfach und zum anderen sehr vorhersehbar war. Es fällt mir daher ziemlich schwer, überhaupt eine Bewertung zu schreiben.

Anspruch ist naturgemäß nicht das Anliegen solcher Bücher, aber dann sollte wenigstens Spannung vorhanden sein. Was ein abgeschiedenes Dorf mit jungen Frauen vorhat und warum, sollte jedem klar sein, der im Biologieunterricht nicht andauernd geschlafen hat. Dazu kommt, dass die Figuren sich oft unlogisch verhalten, und nach der Flucht freiwillig zurückkommen – lieber sich der Gefahr zu sterben aussetzen, als eine Freundin vermeintlich im Stich lassen.

Fazit

Ein Kombination aus wenig Anspruch und wenig Spannung. Dementsprechend anstrengend zu lesen.

Leseprobe

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442479770
ISBN-13: 978-3442479771
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,9 x 19 cm

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(1) „Haberatshofen0001“ von Thomas Springer – Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Haberatshofen0001.JPG#/media/File:Haberatshofen0001.JPG

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