Ein Leichenfund in den Cotswolds. Der Tote wurde vor zehn Jahren verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zweier Mädchen zu tun zu haben, doch die Ermittlungen verliefen damals im Sande. Als nun im Haus des Opfers ein Feuer ausbricht, werden die Überreste einer stark verwesten Mädchenleiche freigelegt. Die Polizei glaubt, das Schicksal der verschwundenen Mädchen endlich aufklären zu können, doch die Obduktion erstickt diese Hoffnung im Keim: Die Tote ist deutlich älter …

Dorf in den Cotswolds. (Gemeinfrei)

Dorf in den Cotswolds. (Gemeinfrei)

Ein Krimi, der in den Cotswolds spielt – den musste ich einfach haben.

Zuerst dachte ich, es wäre ein recht gewöhnlicher Krimi, der sich lediglich durch die Herkunft des Ermittlers, halb Brite, halb Argentinier; abhebt von der Durchschnittskost.

Im Grunde ist die Handlung auch nicht wirklich etwas besonderes, aber immer mehr drängte sich bei mir an Du Mauriers Rebecca erinnert. Zwar haben die beiden Handlungen nicht einmal im Ansatz etwas miteinander zu tun, aber in beiden Fällen ist die Hauptperson den ganzen Roman über abwesend. Dass beide Rebecca heißen, war nur noch das Tüpfelchen auf dem I.

Der Krimi an sich liest sich zügig, hat allerdings arg viel Personen, gerade wenn man wie ich, nicht konsequent durchliest, kann man schon einmal ins Stocken geraten, wer jetzt wer ist.

Die Gefahr zu früh das Ende zu erraten, stellte sich für mich nicht.


Fazit

Am Anfang hatte ich den Eindruck, es mit einem durchschnittlichen Krimi zu tun haben, dies ändert sich aber spätestens gegen Mitte des Buches.

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2015 (13. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404171977
ISBN-13: 978-3404171972
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: The Vanishing Land
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 18,6 cm

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