Besessen bis zum Mord

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

Am Anfang dachte ich: Ok, spannend. Ein Autor wird von einem Fan ermordet, wobei ich den Eindruck habe, dass dies in Kombination mit *Misery* Kings persönlicher Alpbtraum ist.

Danach wurde die Erzählweise aber schnell wirr: Erst ist der Mörder im Gefängnis, dann werden weitere Morde von im erzählt, welche vorher stattfanden. Diese Struktur zog sich durch das ganze Buch, soweit ich es gelesen habe.

Fazit
Ich mag Stephen Kings Bücher eigentlich, aber dieses war mir zu wirr erzählt.

Leseprobe

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270096
ISBN-13: 978-3453270091
Originaltitel: Finders Keepers
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 4,5 x 22,1 cm

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