Juan S. Guse, Autor beim Fischer-Verlag, hat sich in Vorbereitung auf das Panel extra ein paar Blogs angeschaut. Er war enttäuscht, sagt er, dass da meist genau die gleichen Bücher besprochen werden wie im Feuilleton auch. Man könnte doch da ganz anderes machen, etwa vergessene Klassiker wiederbeleben, Ludwig Hohl oder so. Alle Dinge, für die das klassische Feuilleton wegen des Tagesgeschäftes zu beschäftigt ist. Das könnte sich im besten Fall anfühlen, wie hin und wieder einen Antiquar zu besuchen, der einem Empfehlungen gibt.

Der Feuilletonist, das unbekannte Wesen

Genau da will ich hin.
Durchsetzt mit ein paar aktuellen Titeln. Weg vom Mainstream und wenn schon nicht das, dann weg von den Hype – Büchern. Durchsetzt mit ein paar aktuellen Titeln. Weg vom Mainstream und wenn schon nicht das, dann weg von den Hype – Büchern. Phileas Blog und Jargs Blog finde ich in der Hinsicht vorbildlich. Komischerweise begeistern mich meine alten Bücher mehr als diejenigen die neu erscheinen, vor ein paar Wochen erst habe ich eine Bücherkiste durchwühlt und ein Buch war toller als das andere. Wobei das * Genau da will ich hin* zielorientierter klingt, als ich bin, wenn mich ein Thema packt, dann lese ich dazu ein Buch nach dem anderen. Im Augenblick fühle ich mich allerdings geradezu genötigt, mich über Rokoko schlau zu machen. Eigentlich weiß ich nur, was ich nicht möchte, nämlich weder Trash lesen (und darüber bloggen) noch ich hochgeistige Sphären abdriften, *Die Buddenbrocks* war bis jetzt das Maximum, welches mich begeistern konnte. Und am allerwenigsten möchte ich zu den Bloggern gehören, bei denen jedes Wort und Satz ausstrahlt, für wie intelligent und unwiderstehlich ich mich halte, da bin ich nämlich nicht. Kurzum: Ich mache weiter wie bisher, aber (hoffentlich) dünnen sich die Neuerscheinungen bald aus.“

Wobei das * Genau da will ich hin* zielorientierter klingt, als ich bin, wenn mich ein Thema packt, dann lese ich dazu ein Buch nach dem anderen. Im Augenblick fühle ich mich allerdings geradezu genötigt, mich über Rokoko schlau zu machen. Eigentlich weiß ich nur, was ich nicht möchte, nämlich weder Trash lesen (und darüber bloggen) noch ich hochgeistige Sphären abdriften, *Die Buddenbrocks* war bis jetzt das Maximum, welches mich begeistern konnte. Und am allerwenigsten möchte ich zu den Bloggern gehören, bei denen jedes Wort und Satz ausstrahlt, für wie intellektuell und unwiderstehlich ich mich halte, das bin ich nämlich nicht. Und schon gar nicht feiere ich mich selbst, solche Blogger / Leute finde ich einfach nur abstoßend.

Kurzum: Ich mache weiter wie bisher, aber (hoffentlich) dünnen sich die Neuerscheinungen bald aus.

Nachtrag

Irgendwie war der Text durcheinander, einige Links waren nicht gesetzt, einige Abschnitte doppelt. Ich habe die korrigiert.

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