Jo Slater, Gattin eines sehr vermögenden Mannes, wird zugunsten seiner Geliebten enterbt. Aber Jo gibt nicht auf, und startet einen beispiellosen Rachefeldzug.

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Screenshot aus *Nevermind*.

Das Buch ist kein Krimi, auch wenn der Titel es vermuten lässt. Es ist die Geschichte eines Rachefeldzuges der, man kann es nicht anderes sagen, über weite Teile ziemlich schief geht. Egal, was Jo unternimmt, am Ende steht sie schlechter da als vorher und hat ihre Kontrahentin wieder einmal gestärkt. Auch der Ausgang des Buches lässt nichts Gutes ahnen… .

Es ist ein richtig fieses Buch, welches Hitchcock verfasst hat, und zwar in mehrerlei Hinsicht: 1.) Die Geschichte des unerbittlichen, aber immer wieder aufs Neue selbst verursachten, Absturzes ist faszinierend zu lesen. 2.) Ich wollte nur ein wenig lesen, konnte mich aber vor 1 Uhr nachts nicht losreißen. Und 3.) zerlegt das Buch die New Yorker High Society auf Herrlichste.

Lediglich Jos Blauäugigkeit zu Beginn, die die ganze Katastrophe ausgelöst hat, war schwer zu verstehen.

Fazit

Nicht blutig, weitestgehend leichenfrei und trotzdem hochspannend – das sind die Bücher, die ich mag. So, wie *Die tote Geliebte*.

Taschenbuch: 411 Seiten Verlag: btb Verlag (TB) (2003) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442730945 ISBN-13: 978-3442730940 Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,8 cm

Taschenbuch: 411 Seiten
Verlag: btb Verlag (TB) (2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442730945
ISBN-13: 978-3442730940
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,8 cm

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