Der Ex-Polizist Alex McKnight ist nicht gerade entzückt: Maximilian Rose schickt ihm Rosen. Ausgerechnet der Psychopath, der McKnights ehemaligen Kollegen auf dem Gewissen hat. Rose schreibt, er sei aus dem Gefängnis entlassen und prophezeit ihm Böses. Tatsächlich tragen zwei Morde in McKnights Umgebung unverkennbar seine Handschrift. Richtig unwohl wird Alex McKnight jedoch erst, als er erfährt, dass Maximilian Rose nie aus dem Gefängnis entlassen worden ist. 

Rosa centifolia foliacea, Abbildung aus Pierre Joseph Redouté: Les Roses (1817–1824)

Rosa centifolia foliacea, Abbildung aus Pierre Joseph Redouté: Les Roses (1817–1824)

Die Geschichte ist rasant, mitreißend, aber auch sehr flach. Reine Unterhaltung.

14 Jahre, nachdem ein Polizeieinsatz richtig schief gelaufen ist, lebt der Ex-Cop McKnight an der amerikanisch-kanadischen Grenze. Um seine Frührente ein wenig aufzubessern, versucht er sich als Privatermittler und wird in einen Mord hineingezogen. Als wenn dies noch nicht genug wäre, meldet sich der damalige Gegner wieder… .

Die Charakterzeichnungen sind sehr schwach, so wird häufiger erwähnt, dass McKnight immer noch eine Kugel in der Nähe des Herzens trägt und immer noch über Angstzustände klagt, nur erwischen diese ihn das ganze Buch durch nicht. Mehr oder weniger kerngesund tappt er durch den Fall und löst, was die Polizei nicht zu lösen vermag. Diese wird hauptsächlich durch den recht unsympathischen und ordinären Polizeichef Maven vertreten.

Fazit

Ich hatte die Reihe besser in Erinnerung. Wer Action mag, dem wird sie gefallen, aber mir ist das zu platt.

Rezi 23.11.10


# Taschenbuch: 297 Seiten
# Verlag: Dumont Buchverlag (Januar 2001)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3832156151
# ISBN-13: 978-3832156152
# Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2,2 cm

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