Der Student Chen Zhan wird während der Kulturrevolution in den 60er-Jahren in die Innere Mongolei geschickt, um das Leben der Viehzüchter kennenzulernen. Dort macht er Bekanntschaft mit den Wölfen, deren Klugheit und Mut die Mongolen immer fasziniert haben – und bald entsteht eine tiefe Verbindung zu einem Wolfsjungen. Doch Unheil kündigt sich an, als die Chinesen das wirtschaftliche Potenzial der Steppe wittern …

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Ich habe mich bis Seite 300 durchgekämpft, also gut zur Hälfte des Buches. Und auf diesen 300 Seiten passiert immer dasselbe:

1.) Viel Gerede darüber, wie klug und gerissen die Wölfe wären und was sie den Mongolen bedeuten.
2.) Wölfe werden beobachtet.
3.) Die Wölfe reißen Herden.
4.) Wolfsjagden, die an Brutalität kaum zu überbieten sind. Da werden Bauten, in denen man Welpen vermutet, ausgeräuchert und den Wölfen von Hunden in die Halsschlagader gebissen.

Das war der Punkt, an welchem ich endgültig beschloss, dass ich das Buch nicht lesen möchte.


Fazit

Langatmig und brutal.


Jiang Rong wurde 1946 in der südchinesischen Provinz Jiangsu geboren. 1967 meldete er sich freiwillig zum Arbeitseinsatz in der Mongolei, wo er elf Jahre verbrachte. Sein Buch „Der letzte Wolf“, an dem er sechs Jahre lang schrieb, sorgte auf Anhieb international für Furore. Es wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und 2015 für das Kino verfilmt.

 € 9,99 [D] € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48458-4

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48458-4

(1) Von Aineias aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3966181

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