Die Strafverteidigerin Elizabeth Glendinning war Anselms Kollegin, bevor er in das Kloster Larkwood eintrat. Nach ihrem überraschenden Tod erhält er einen für ihn deponierten Brief von ihr. Sie bittet ihn, Beweise gegen einen früheren Mandanten zu sammeln. Es handelt sich um einen Fall, den sie beide vor Jahren gemeinsam bearbeitet hatten. Damals verteidigten Anselm und Elizabeth einen Mann namens Riley, der drei obdachlose Mädchen in die Prostitution gezwungen haben soll. Der Hauptbelastungszeuge war während des Kreuzverhörs der Verteidigung zusammengebrochen und aus dem Gericht geflohen – und Riley wurde freigesprochen. Anselm steht vor vielen Fragen, und nur langsam beginnt er zu verstehen, warum Elizabeth diesen alten Fall wieder hervorgeholt hat.

Ein Benediktinermönch mit Kukulle (1)

Ein Benediktinermönch mit Kukulle (1)

Wer gerne Puzzle liest, ist bei dem Buch gerade richtig.

Man liest ein Teilchen, dann ein anderes Teilchen und die Zusammensetzung wird dem Leser überlassen. Ich habe es nicht geschafft, alle Teile zusammenzusetzen, da es sehr viele Personen gab, die ich nicht zuordnen konnte, zudem änderte sich bei einigen die Biographie und ihre Verhältnisse zu anderen Personen erheblich.

Spannung kam durch die zerrissene Handlung, sie springt zwischen den Zeiten und Personen umher, nicht auf.

Fazit

Selbst aufmerksame Leser werden Probleme haben, die Handlung halbwegs zu verfolgen.

William Brodrick, 1960 in England geboren, war wie seine Hauptfigur Pater Anselm Mönch und Rechtsanwalt, nur in umgekehrter Reihenfolge – er gehörte sechs Jahre lang einem Augustinerorden an. Heute lebt William Brodrick mit seiner Familie in Frankreich.

Gebundene Ausgabe: 376 Seiten Verlag: List Hardcover (8. Februar 2007) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3471795510 ISBN-13: 978-3471795514 Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 3,6 cm

Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: List Hardcover (8. Februar 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3471795510
ISBN-13: 978-3471795514
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 3,6 cm

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