Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …

Die ganze Handlung des Buches ist in sich selbst nicht schlüssig. Ein Vater erkennt, dass mit seinem Sohn etwas nicht stimmt, und anstatt ihn wenigstens mit Medikamenten behandeln zu lassen, will er ihn lieber umbringen? Zwar kommt im Laufe der Biographie des Vaters heraus, dass auch er medikamentös behandelt wurde, aber das ist doch immer noch besser als ein Mord.

Lediglich die Doppelbiographie des Vaters und des Sohnes waren ganz interessant zu lesen. Ein *Thriller * ist das Buch aber in keinster Weise.

Fazit

Ich konnte die Handlungsweise des Vaters nicht nachvollziehen.

Bram Dehouck, Jahrgang 1978, war lange für Öffentlichkeitsarbeit im Sozialbereich verantwortlich. Sein Kriminalroman »Ein Sommer ohne Schlaf« wurde mit dem Gouden Stroup, dem wichtigsten niederländischen Krimipreis, ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt.

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