Als Shocks, der Esel, auf einer irischen Farm seinem Schicksal überlassen wurde, war es fraglich, ob er sich jemals wieder erholen würde. Als Amber mit nur 26 Wochen als Frühchen zur Welt kam, war auch ihr Schicksal ungewiss. Ein Luftröhrenschnitt rettete ihr Leben, doch die Ärzte teilten Julian und Tracy Austwick mit, dass ihre Tochter nie würde sprechen können. Später stellte sich heraus, dass sie außerdem an Kinderlähmung litt. Die Austwicks waren verzweifelt. Irgendwann griffen sie nach einem letzten Strohhalm und brachten ihre Tochter in ein Esel-Therapiezentrum, wo das Unglaubliche geschah: Die kleine Amber und der Esel Shocks begegneten sich wie Seelenverwandte und halfen einander, ihre Verletzungen zu heilen. Dank Shocks kann Amber heute sprechen und laufen, und auch der Esel ist mittlerweile gesund und voller Lebensmut. Es ist die bewegende Geschichte einer einzigartigen Freundschaft.

Hausesel (Equus asinus asinus) (1)

Hausesel (Equus asinus asinus) (1)

Anmerkung: Das Buch wurde nicht von den Eltern geschrieben, wie dies das Cover suggeriert. Darauf deutet sowohl der Erzählstil als auch der Vermerk auf dem hinteren Klappcover hin. Ich verzeichne die Eltern daher nicht als Autoren auf diesem Blog.

Ansonsten fand ich das Buch extrem kitschig. Ich fand die Genesung des Esels deutlich interessanter als die des Kindes, aus dem einfachen Grund, weil ich Esel (oder alles pferdeartige und Tiere überhaupt) für deutlich interessanter als Kinder halte. Oder andere Menschen. Zumal es sich bei den beiden Kindern, sowohl bei dem behinderten und dem nicht behinderten, um ausgesprochen hässliche Kinder handelt.

Ich habe das Buch nur wegen dem Esel gelesen, aber der hatte aber mit 30-40% den deutlich geringeren Anteil der Erzählung abbekommen. Den Hauptteil nimmt das Kind, seine Behandlungen im Krankenhaus, seine Magensonden, sein Fieber und sonstiges ein. Wahrscheinlich ist es mehr ein Buch für Eltern und Eltern mit behinderten Kindern als für Tierliebhaber.

Die Begegnungen zwischen Amber und dem Esel sind unglaublich kitschig und schmalzig. Wäre die Erzählung ein Gebäck, ich würde schon beim Anblick vor lauter Zuckerguss Zahnschmerzen bekommen.

Fazit

Zu schmalzig, zu kitschig, zu wenig Erzählung von dem Esel und zu viel von dem Kind.

Verlagsseite


Julian und Tracy Austwick leben zusammen mit ihren fünfjährigen Zwillingsmädchen Amber und Hope in Birmingham, UK. Shocks ist es zu verdanken, dass Amber heute – entgegen sämtlicher Prognosen der Ärzte – laufen und sprechen kann. Amber wiederum war es, die Shocks aus seiner Isolation befreite.

 € 12,99 [D] € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis) Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-15896-6 Erschienen: 14.03.2016

€ 12,99 [D]
€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empf. VK-Preis)
Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-15896-6
Erschienen: 14.03.2016

(1) Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=123075

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