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Auf seiner Suche nach einfachen, essenziellen Formen schuf Joan Miró (1893–1983) Gemälde, in denen er die materielle Schönheit der Wand mit Detailversessenheit und poetischem Ausdruck festhielt. Dabei war die Wand nicht nur Gegenstand der Abbildung, sondern ihre physische Beschaffenheit inspirierte den Künstler zu Bildgründen etwa aus weiß gewaschener Leinwand, roher Jute oder Schleifpapier. Auch seine Vorliebe für ein gelängtes, extrem schmales Bildformat spiegelt Mirós Auseinandersetzung mit der Wand und verweist zugleich auf seine monumentalen Triptychen und späten Keramikfriese, darunter den bedeutenden Fries ‚Vögel, die wegfliegen‘ im Kunsthaus Zürich, die der Band umfassend würdigt.

Teil der Wand des Wilhelm-Hack-Museums in Ludwigshafen am Rhein (1)

Teil der Wand des Wilhelm-Hack-Museums in Ludwigshafen am Rhein (1)

Bei dem Ausstellungskatalog kam ich mir alleine gelassen vor. Erst fand ich ihn sehr gut, da ausführlich in Miros Denk- und Arbeitsweisen eingeführt wird. Dies umfasst allerdings nur 70 Seiten, der Rest sind die reinen Abbildungen der Ausstellungen ohne Erklärung. Es sind noch nicht einmal die Texte der Schautafeln abgedruckt.

Zudem irritierte mich die Anordung der Abbildungen, so ist *Der Bauernhof* (Bild) sehr weit hinten abgedruckt, obwohl er vorne besprochen wird.

Fazit

Eher etwas für Miro-Kenner, welche die Bilder in einem Band versammelt haben möchten.

Verlagsseiten

Gebundene Ausgabe: 168 Seiten Verlag: Hirmer; Auflage: 1 (1. September 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3777424501 ISBN-13: 978-3777424507 Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 2,2 x 28,8 cm

Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
Verlag: Hirmer; Auflage: 1 (1. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3777424501
ISBN-13: 978-3777424507
Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 2,2 x 28,8 cm

(1) Von Immanuel Giel – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=968170

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