Yousef und Mohanad, zwei Brüder aus Syrien, haben es geschafft. Ein Jahr lang sind sie nun in Deutschland. Antonie Rietzschel hat sie von Anfang an begleitet: Sie hat dabei erlebt, was passiert, wenn Debatten um Flüchtlinge und Willkommenskultur auf das echte Leben treffen. Wie wird man Teil der deutschen Gesellschaft? Wie lebt man weiter, wenn die Familie noch immer im Kriegsgebiet ist? Die Brüder erzählen, wie sie um das Bleiberecht kämpfen mussten, Unterstützung bekamen und den Rechtsruck erlebten. Dabei sprechen sie nicht nur für sich selbst. Denn was als Ausnahmezustand begann, wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Das eindrucksvolle Porträt des Einwanderungslandes Deutschland im Jahr 2016.

Eine Warnung vorweg: Die Autorin eine von denen, die nur eine Meinung gelten lassen: Ihre eigene. Selbst mit ihrer Mutter hat sie solange nicht gesprochen, als diese es wagte eine andere Meinung zu haben. Eine typische Links-Grüne also.

Und genauso ist das ganze Buch geschrieben, dass die Brüder sich ein Land ihrer Wahl aussuchen, obwohl dies von keinem Gesetz und auch nicht von der Genfer Flüchtlingskonvention gedeckt ist. Einwanderung über Asyloptimierung findet sie offenbar auch in Ordnung. Dabei ist ein Krieg kein Asylgrund, sondern eine individuelle Verfolgung, welche ich nur bei einem der Brüder als Deserteur ausmachen kann.

Man muss wirklich stark sein, um diese Aneinanderreihung von Rechtsbrüchen zu lesen. Auch die Eingliederung läuft so problemlos, dass man glauben möchte, es würde sich um geschönte Berichte handeln. Jedenfalls akzeptieren die beiden nach einem halben Jahr in Deutschland, dass Homosexuelle in Deutschland die gleichen Rechte wie alle anderen haben und man Frauen nicht begrapschen sollte, bloß weil sie kurze Röcke und Bikinis tragen. Die Erfahrungen der Bademeister sind zwar ganz andere, und frage mich jedes Mal aufs Neue, wie Journalisten solche Musterleute ausfindig machen, um sie dann zum Standard zu erklären.

Offensichtlich weiß die Autorin auch, dass sie ein Stück Dreck verfasst hat, denn sämtliche 5-Sterne- Rezensenten auf Amazon haben das Buch 1.) nicht gekauft und 2.) noch nie eine Rezension geschrieben haben. Ich prophezeie: Das wird auch so bleiben.

Fazit

Unglaubwürdiges Gutmenschen-Gesäusel.

Antonie Rietzschel ist Berlin-Korrespondentin von SZ.de. Sie wuchs in einem kleinen Dorf nahe der Sächsischen Schweiz auf, einer Region, die lange durch Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus geprägt war. Durch ihre persönlichen Erfahrungen bildet dieses Thema heute den Schwerpunkt ihrer mehrfach ausgezeichneten journalistischen Arbeit.

Taschenbuch: 250 Seiten Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (9. Mai 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3446448187 ISBN-13: 978-3446448186 Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,5 x 20,7 cm

Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (9. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446448187
ISBN-13: 978-3446448186
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,5 x 20,7 cm

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