Eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik. Dreihundert Tage im Jahr Regen. Die Menschen leben von Fischfang, Schafzucht und der Jagd auf Grindwale. Wer freiwillig hierherkommt, ist anderswo vor etwas geflohen. Dass er seine Vergangenheit nicht einfach hinter sich lassen kann, erkennt John Callum erst, als er eines Morgens auf einem Steinklotz im Hafen erwacht – ohne Erinnerung an den letzten Abend, aber mit einem blutigen Messer in seiner Tasche. Und in der färöischen Hauptstadt Tórshavn gibt es an diesem Tag nur ein Gesprächsthema: den Mord.

Halbinsel Tinganes (1)

Die ersten 200 Seiten kam ich mit dem Buch gar nicht klar. Das war wirklich alles, aber kein Krimi. Stattdessen erfährt man eine Menge über die Inseln, das dortige Leben, die Personen werden eingeführt, usw. (Tipp: Ganz hinten im Buch befindet sich Kartenmaterial.) Ich wollte das Buch bereits abbrechen, habe es aber dann doch nicht gemacht, weil ich die Beschreibungen des Insellebens so interessant fand.

Zum Glück, denn hat man die Einleitung überstanden, geht das Buch in eine spannende Krimihandlung über. Bis zur letzten Seite habe ich nicht geahnt, wer der Mörder ist.

Fazit

Man erfährt viel über das Leben auf den Färöern, die Krimihandlung steht hinten an. Dennoch entwickelt sich eine recht spannende Mörderjagd.

Tipp: Der Autor hat unter seinem richtigen Namen Craig Robertson bereits Krimis veröffentlicht, wie ein Amazon-Rezensent herausfand.

C. R. Neilson arbeitete zwanzig Jahre als Journalist, ehe er sich auf das Schreiben von Krimis und Thrillern verlegte. Er lebt in Schottland.

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (28. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453419677
ISBN-13: 978-3453419674
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,3 x 20,5 cm

(1) Von Erik Christensen – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13180

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