Karwoche 1814. In Europa toben die Befreiungskriege gegen Napoleon, die Welt ist in Aufruhr. Auch das Leben des westfälischen Bauernsohns Jeremias Vogelsang, der sich mit anderen geduldeten Deserteuren in seiner Heimat aufhält, gerät aus den Fugen. Vorgeblich, weil Jeremias desertiert ist, in Wahrheit jedoch, um sich des unerwünschten Liebhabers seiner Tochter zu entledigen, ruft Amtmann Boomkamp zur Hatz auf den „Verräter“auf. Von Gendarmen gejagt, bleibt Jeremias nur die Flucht ins Moor, das auch allerlei lichtscheuem Gesindel Zuflucht bietet – eine schicksalhafte Entscheidung, wie sich bald zeigt. Denn hier kommt Jeremias einem Rätsel der Vergangenheit auf die Spur, einem Geheimnis, das sein eigenes Leben umgibt …

Die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Zu flach, zu platt geskriptet, zu viel Gerede. Dazu eine Menge unglaubwürdiger Zufälle, so liegt in einem Schuppen ca. 20 Jahre lang ein Koffer, den niemand findet, bis der mutmaßliche Sohn der Besitzerin auftaucht. Welcher natürlich erst vor ein paar Stunden erfahren hat, dass seine Eltern nicht die leiblichen Eltern sind.

Fazit

Nicht zur Unterhaltung tauglich.

Mani Beckmann, 1965 in Westfalen geboren, war Gitarrist der Punkband „Brigade Fozzy“ und studierte Filmwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Er lebt als Filmjournalist, Drehbuchlektor und Schriftsteller in Berlin. Er schreibt Krimis („Sodom und Gomera“) und Historische Romane („Moorteufel“, „Die Kapelle im Moor“). Seit 2009 veröffentlicht er seine historischen Romane auch unter dem Pseudonym Tom Finnek („Unter der Asche“, „Gegen alle Zeit“). Mani Beckmann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

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