Als Alex Mercers elfjähriger Sohn Max einer Katze hinterherläuft, die im Nachbarhaus verschwindet, folgt Alex dem Jungen notgedrungen in das fremde Haus. Dort ist alles still, doch dann hören sie ein Geräusch: Wasser tropft von der Decke. Die Badewanne im ersten Stock ist übergelaufen, und darin liegt der leblose Körper des Nachbarn. Als die Polizei einen Hinweis darauf findet, dass auch Max‘ Mutter vor kurzem im Haus gewesen sein muss, geraten seine Eltern in den Fokus der Ermittlungen – und die Familie in einen Konflikt, der sie zu zerreißen droht …

Entgegen des Klappentextes ist das Buch kein Krimi, sondern ein wirklicher Roman, bei dem es nicht um die Aufklärung des Todesfalls geht. Nur worum es geht, habe ich bis Seite 250 nicht rausfinden können. Ein bisschen Ehe- und Familiendrama, auch beschäftigt sich der Protagonist gerne mit seinem Penis. Letzteres liest sich genau so unangenehm, wie man es sich beim Lesen vorstellt. Muss ich wissen, wann und ob er eine Erektion hat? Zumal dies nichts zur Handlung beiträgt?

Wenn ich die Handlung bis 250 zusammenfassen sollte, hätte ich Probleme, da es eine solche nicht gibt.

Fazit

Es ist erstaunlich, mit wie wenig Handlung man Seiten füllen kann.

Ben McPherson wurde in Glasgow geboren und ist in Edinburgh aufgewachsen. Mit 18 Jahren verließ er seine schottische Heimat, um in Cambridge zu studieren. Nach seinem Studium war er für viele Jahre in London in der Filmbranche tätig. Heute lebt Ben McPherson mit seiner Familie in Oslo, wo er als Kolumnist für die bekannte norwegische Tageszeitung Aftenposten arbeitet.

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442486130
ISBN-13: 978-3442486137
Originaltitel: A Line of Blood
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,5 x 18,5 cm

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