Das Abenteuer Sansibar beginnt auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Auf einem Gedenkstein entdeckt Wolf-Ulrich Cropp den Hinweis auf Emily Ruete, geborene Salme, Prinzessin von Sansibar. Neugierde und Entdeckerdrang wecken in Cropp den Wunsch, die ferne Inselwelt der Prinzessin zu erkunden.
Der Weg nach Sansibar führt ihn zunächst zum Fuß des Kilimandscharos, der höchsten Erhebung Afrikas und Lebensraum der Massai. Weiter geht es mit dem Überlandbus an die ostafrikanische Küste, entlang der alten Karawanen-, Sklaven- und Elfenbeinroute, nach Dar es Salaam und Bagamoyo. Auf abenteuerlichen Wegen erreicht Cropp schließlich mit einer schiffbrüchigen Dhau Sansibar, die afroarabische Welt aus Tausendundeiner Nacht. Er erkundet das Inselkleinod im Indischen Ozean, die Tour nach Stone Town wird zu einer Zeitreise zurück in die Welt der Sultane und Kalifen. Schließlich kommt es zu einer unerwarteten Begegnung: An den Palastruinen von il Mtoni erscheint eine geheimnisvolle Frau und berichtet dem Autor aus dem spannenden Leben der Prinzessin Salme …

Dau in Sansibar (9)

Am Anfang war ich sehr enttäuscht von dem Buch, weil ich es ständig mit Meine Bar in Sansibar verglich, welches sich wesentlich kritischer und tiefgehender mit Sansibar und Tansania beschäftigt.

Cropp nimmt eher die Position eines unkritischen Touristen ein, zu unkritisch, wenn ich an Schilderungen des Olpopongi Maasai – Cultural Village & Museum denke. Ethisch finde ich ein Menschenmuseum, oder sollte man besser Menschenzoo sagen, nicht vertretbar. Der Autor hat damit recht wenig Probleme, vielleicht habe ich auch das Konzept diees Dorfes falsch verstanden.

Hat man sich auf den rein touristischen Ansatz eingelassen, ist das Buch recht interessant. Es berichtet ausführlich, in welche Fallen und Probleme Touristen gelockt werden, und welchen sie teilweise schwierig ausweichen können. Wer in die Region reisen möchte, findet auf jeden Fall wertvolle Hinweise. Auch wird die sexuelle Ausbeutung der Männer gerade durch europäische Touristinnen angesprochen, auch hier enthält sich der Autor des Kommentars, was ich im Gegensatz zum Menschenzoo allerdings als ziemlich wohltuend empfand.
Ein wenig merkwürdig war es allerdings, dass er auf der Suche nach Emily Ruethes Spuren ist, das dazugehörige Museum ganz zuletzt besucht.

Fazit

Sansibar und Tansania aus Touristensicht geschildert.

Wolf-Ulrich Cropp, einst Manager, ist heute als Schriftsteller, Journalist und Globetrotter tätig. Die sechs Erdteile hat er ausgiebig bereist. Bisher schrieb er, auch unter Pseudonym, 22 Bücher, von denen einige Bestseller wurden und mit Preisen ausgezeichnet worden sind.

Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: DUMONT REISEVERLAG; Auflage: 1 (5. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3770182804
ISBN-13: 978-3770182800
Größe und/oder Gewicht: 13 x 2,7 x 19,7 cm

Links

Olpopongi Maasai – Cultural Village & Museum

Zanzibar Serena Hotel | Hotel in Stone Town Zanzibar – Serena Hotels

Welcome to Flamingo Guest House,Great Location, Service and Stay

Buibui Kleidung (Google Bildersuche)

Kalaha – Spielregeln; Wikipedia Kahala

En Dodoi Rules

En Gehé

Mtoni Palace Ruins (Tripadvisor)

Mtoni Palace Ruins

Fotos

Kilimandscharo-Massiv mit Shira, Kibo und Mawenzi (von links nach rechts) (1)

Riesensenecien auf dem Kilimandscharo, Wachstum bis auf ca. 4500 m Höhe (2)

Hütte der Chagga am Kilimandscharo (3)

Massaifrau mit traditionellem Ohrschmuck (4)

Massai mit traditionellem Halsschmuck (5)

Stadtzentrum von Daressalam (6)

Vernachlässigter Küstenabschnitt in Daressalam (7)

Hafen von Daressalam (8)

Dau in Sansibar (9)

Mancala. Specksteinfiguren aus Ostafrika (10)

Freddie Mercurys Geburtshaus auf Sansibar (11)

Sansibar-Leopard (ausgestorben): Ausgestopftes Exemplar im Zanzibar Museum (12)

Palmendieb (13)

Emily Ruete, Prinzessin Salme (14)

Prinzessin Salme mit Ehemann Rudolph Ruete in Hamburg (15)

Rezepte

Ugali

2 Tassen
Wasser
2 Tassen
feiner Maisgries
0,5 TL
Salz
1
Wasser aufkochen, und salzen danach Maismehl (gelb oder weiß) einruehren bis es eine feste Konsistenz hat.
2
Dann noch ca. 5-10 min. bei schwacher Hitze unter staendigem Verkneten mit dem Löffel weiter kochen……!
3
Guten Appetit (zu Fleisch oder Fisch servieren)

(mehr dazu bei http://www.kochbar.de)

So wird der Ugali gegessen

Der aus Maismehl hergestellte Ugali wird traditionell mit der rechten Hand gegessen. Es wird ein Stück des Breis abgemacht und mit den Händen entweder zu einer Kugel oder einer Rolle geformt. Mit dem Daumen wird ein kleines Loch in die Mitte gedrückt. Nun verwendet man es wie eine Kelle und löffelt damit die Beilagen, wie Gemüse oder Fleisch.
http://www.natuerlich-reisen.net/die-traditionelle-kueche-tansanias-kulinarische-safari-durch-afrika/
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Afrikoko

Afrikoko is a chocolate and coconut liqueur made in Tanzania, this delicious blend of sun ripened coconuts and West African chocolate is served neat, on the rocks, with cream or as an ingredient for exotic cocktails.
http://www.cocktailsoftheworld.com/drinks-of-the-world/in-africa/tanzania/afrikoko.html

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Chips Mayai

Pommes (Reste vom Vortag eignen sich sehr gut)
2 Eier
Milch & Salz

Die Pommes in einer (beschichteten) Pfanne erwärmen
Die Eier mit einem großen Schuss Milch und Salz verrühren
Die Eier-Milch-Mischung über die Chips schütten. Die Chips sollten nicht ganz bedeckt sein (nach Geschmack auch mehr oder weniger)
Mit Deckel stocken lassen, umdrehen und mit Deckel fertig garen.

https://www.runterwegs.de/chips-mayai/

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Massala-Huhn

1 Kilogramm Hühnchenfleisch
2 TL Kreuzkümmel gemahlen
2 TL Koriander gemahlen
1 ½ TL Garam Masala
¼ TL Kurkuma gemahlen
2 Zwiebel(n)
4 Zehen(n) Knoblauch
5 cm Ingwer
2 Tomate(n)
3 EL Butterschmalz
5 Gewürznelke(n)
8 Kardamom, grün
1 Stange(n) Zimt
10 Curryblätter
150 ml Joghurt
1 Prise Salz

Vorbereitung

Das Fleisch von der Haut befreien und parieren. Wird Hühnchenbrust verwendet, wird diese in mundgerechte Würfel geschnitten. Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala und Kurkuma in einer Schüssel vermischen und das Fleisch damit einreiben. Die Zwiebeln, den Ingwer und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln fein und den Knoblauch und Ingwer grob hacken. Eine halbe Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit den Tomaten in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten.

Zubereitung

Ghee in einer Pfanne oder im Karhai erwärmen, die übrigen Zwiebeln, Nelken, Kardamom, Zimt und die Curryblätter bei mittlerer Hitzer darin anbraten, bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind. Die Paste hinzufügen und alles 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz abschmecken. Nun das marinierte Huhn dazugeben, den Joghurt einrühren und alles nochmal zum Köcheln bringen. Alles weitere 50 Minuten zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis die Sauce eine sämige Konsistenz bekommt. Mit Salz abschmecken.

http://dr-wok.info/recipe/recipe_show.php?recipe=000640

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Fisch – Mango -Curry

600 g Fischfilet(s) (Pangasius)
1 Knoblauchzehe(n)
1 EL Ingwer (frisch), gerieben
1 Mango(s)
2 m.-große Zwiebel(n), gehackt
2 TL Gewürzmischung (Garam Masala)
1 TL Kurkuma
1/2 TL Chilipulver
1 TL Ingwer (frisch), gerieben
100 ml Kokosmilch
etwas Mehl
100 ml Wasser (heiß)
Pfeffer
Salz

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 8 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe
Am Tag vorher Fischfilets waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Mit Knoblauch und Ingwer einreiben. Im Kühlschrank zugedeckt über Nacht marinieren.

Mango schälen und pürieren. Kokosmilch mit Wasser und Mehl mischen. Zwiebeln anbraten, Gewürze zufügen und kurze Zeit mitbraten. Kokosmilch und Mangopüree dazu geben. Unter Rühren ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Marinierte Fischstücke in die Sauce geben und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Dazu passt Basmatireis.

http://www.chefkoch.de/rezepte/824441187101565/Fisch-Curry.html
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Curry-Mango-Sauce

1 kleine Mango(s), reif,etwa 300 g
1 1/2 EL Butter
1 Schalotte(n)
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 EL Currypulver, gehäuft
1/8 Liter Fischfond, oder Hühnerfond
2 EL Mangochutney
2 EL Crème fraîche
Salz
Cayennepfeffer

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 145 kcal
Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Schalotte schälen und fein würfeln. Schalotte in der Butter glasig braten. Die Mangowürfel einrühren und mitdünsten und mit dem Currypulver bestäuben und anschwitzen. Zitronensaft und Fond angießen, das Mangochutney und die Crème fraiche einrühren. Kurz aufkochen und alles 10 Minuten offen köcheln lassen. Dann die Sauce mit dem Passierstab pürieren, wenn nötig noch durch ein Sieb streichen, mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Die Soße braucht nicht angedickt zu werden, sie ist nach dem Pürieren schön sämig.

http://www.chefkoch.de/rezepte/2094051338119334/Curry-Mango-Sauce.html
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Bildnachweis

(1) Von Sémhur – Mountain : Landsat7 satellite, from Landsat program, NASA under licence Public Domain.Sky : File:Nuages prairies200607.jpg by Declic under licence CC-BY-SA 2.5.Original idea : File:Kilimanjaro PIA03355.jpg by Mschlindwein under licence Public Domain.., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6656546
(2) Von Hochschwab – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46412986
(3) Von Muhammad Mahdi Karim – Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7501132
(4) Von William Warby from London, England – Maasai Woman, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5186812
(5) Von Viault – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11604254
(6) Von Muhammad Mahdi Karim – Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6918777
(7) Von Loranchet – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3584118
(8) Von Gustavgraves aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14906633
(9) Von Ikiwaner – Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11256096
(10) CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88758
(11) Von Moongateclimber – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2175151
(12) Von Peter Maas – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25024747
(13) Von fearlessRich – Niuean Coconut Crab on a stick, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3236988
(14) Von Unbekannt – Foto gemaakt wschl. tussen 1856-1880. Originele afdruk in bezit van het Oosters Instituut te Leiden., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37259036
(15) Von Unbekannt – http://www.alssiyasi.com/?browser=view&EgyxpID=1818, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6724231

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