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Zwischen Russland und China liegt ein einzigartiges Steppenland. Frank Riedinger, preisgekrönter Autor und Fotograf, bereist die Mongolei seit vielen Jahren. In seinem Bildband taucht er tief ein in die Kultur dieses Landes, erzählt von Begegnungen mit den freundlichen Menschen, von Festen, Traditionen und Ritualen. Er besucht Schamanen und Adlerjäger und zieht mit den Nomaden durch menschenleere Landschaften und sagenhafte Natur.

Ein Oboo (Ovoo) im Nordwesten der Mongolei (1)

Für Mongoleiinteressierte dürfte das Buch unverzichtbar sein. Aufgeteilt in verschiedene Himmelrichtungen und Regionen, zeigt eine Infografik zum Anfang der Kapitel, wieviele Menschen, Pferde, Schafe ect. dort leben und welches das Hauptweidetier ist.

Ansonsten bekommt man viele Informationen zu verschiedenen Festen, Gebräuchen, der Geschichte der Mongolei, aber letztendlich geht es immer darum, das Leben der letzten Nomaden festzuhalten.
Teilweise fühlt man sich durchaus an die Zeiten Dschingis Khans erinnert, so wenig hat sich dort anscheinend verändert. Für meinen Geschmack gibt es zu wenige Landschaftsaufnahmen, denn die vorhandenen sind wirklich brillant.

Fazit

Das Buch vermittelt einen sehr intensiven Eindruck vom Leben der Nomaden.

Frank Riedinger, geboren 1969, ist Fotograf und ausgebildeter Grafiker. Er ist Autor diverser Bücher und Veröffentlichungen über die Mongolei. Seit 2007, als ihn eine Auftragsdokumentation erstmals in die Mongolei führte, ist ihm das Land zur zweiten Heimat geworden. Dabei ist er nicht nur als Gast unterwegs, sondern engagiert sich auch sozial durch seinen Verein „Mongolia Help e.V.“, der sich für Straßenkinder in Ulaanbaatar einsetzt.

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: NG Buchverlag GmbH; Auflage: 1 (26. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386690620X
ISBN-13: 978-3866906204
Größe und/oder Gewicht: 27,3 x 2,7 x 28,9 cm

(1)Von Florian Nessler – Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54974037