Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit: Die Ideen des modernen Staats entstanden während der Aufklärung. Im 21. Jahrhundert haben wir uns längst daran gewöhnt. Dass Populisten mit dem Versprechen einer autoritären Gesellschaft Mehrheiten organisieren, ist dagegen eine neue Erfahrung. Der Historiker Philipp Blom sieht die westlichen Gesellschaften vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits. Sie gaukeln uns einfache Lösungen für die globalen Herausforderungen vor. Nur mit einem illusionslosen, historisch informierten Blick auf die Gegenwart und mit der Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, können wir unsere humane Gesellschaft retten.

Höckerschwanennest auf Plastikteilen (1)

Das Buch hat mir leider so gar nichts gebracht. Wer aufmerksam und regelmäßig Zeitung liest, der wird in dem Text nichts Neues finden.

Wirklich lächerlich wird es auf den letzten Seiten, auf denen Blom eine Utopie entwirft, wie die Gesellschaft aussehen könnte, wenn alle zur Rettung der Umwelt und der Gesellschaft an einem Strang ziehen.

Fazit

Nur für Leute, welche keine Zeitung lesen, enthält das Buch Neues.

Philipp Blom wurde in Hamburg geboren und wuchs dort und in Detmold auf. Er studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford, wo er 1996 mit einer Dissertation über die Nietzsche-Rezeption und das Rassendenken im Kulturzionismus promoviert wurde.

Blom arbeitete anschließend in London und Paris und lebt heute in Wien. weiter auf Wikipedia.

Was auf dem Spiel steht
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 3 (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446256644
ISBN-13: 978-3446256644
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,2 x 21 cm

(1) Von Thue – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=169460

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