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Ich gebe so gut wie jedem Buch 100 Seiten, um mich zu überzeugen, so auch diesem. Ich wr durch den Klappentext auch auf eine trostlose Geschichte vorbereitet.

Aber bis zu Seite 100 passiert nichts, außer, dass die komplett desolaten Verhältnisse von allen Seiten beleuchtet werden, dass Jojo den Großvater Pop nennt und den Vater Michael, darauf muss man erst einmal kommen.
Dazu kam, dass das Buch sehr monoton war, die Charaktere waren durch ihre Erlebnisse und Sprechweise nicht unterscheidbar. Am Anfang merkt man Jojo das Unterschichtendasein durch die schlampige Sprechweise noch an, aber auch das verliert sich.

Fazit

Ich habe ein hartes Buch erwartet, und das war es auch. Es ist aber leider auch eines, welches die ersten 100 Seiten nicht in Fahrt kommt.

Jesmyn Ward, geb. 1977, wuchs in DeLisle, Mississippi, auf. Nach einem Literaturstudium in Michigan war sie Stipendiatin in Stanford und Writer in Residence an der University of Mississippi. Sie lehrt derzeit Englische Literatur an der Tulane University in New Orleans. Ihr erster Roman Vor dem Sturm wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet.

Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt
Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: Verlag Antje Kunstmann; Auflage: 1 (14. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956142241
ISBN-13: 978-3956142246
Originaltitel: Sing, Unburied, Sing
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3 x 21,6 cm

(1) I had a chance to catch a ride in a small Polish aircraft flow by an ex-fighter jock, a friend of a dear friend in Diamondhead, Mississippi in November 2010 – great day for flying. We went over Bay St. Louis and the shoreline – what a cool flight! I was amazed by how flat everything is and all the little waterways – not like Alaska at all.
Von Frank Kovalchek from USA – Aerial shot of sandbars near Bay St.Louis, MS, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35870272