Montagsfrage #7 – Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen, oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen? fragt Lauter & Leise heute.

Es gibt Zeiten, in denen finde ich keine Bücher, welche mir zusagen, die ich dann auch abbreche und entsprechend bewerte. Nachdem die Rezensionsexemplare weg sind, hoffe ich, dass die Bewertungen wieder positiver werden – ich kann jetzt lesen, was ich möchte, was ich möchte, was mich interessiert und nicht, was am dringendensten wegmuss. Ich merke jetzt schon, dass meine Leselaune steigt und die Bewertungen besser werden. Tatsächlich dachte ich immer, dass ich Leseexemplare immer besonders streng bewerten muss, damit ich nicht in den Verdacht der Vorteilsnahme geriet.
Es gibt ja eine Reihe von Blogs, die nur positiv schreiben, um Exemplare zu bekommen, aber die kann ich nicht ernst nehmen. Die lese ich nicht und die rufe ich nicht auf.

Für mich ist dieses Blog mein Lesetagebuch, und keiner würde wohl in sein Tagebuch reinschreiben, wie toll alles gewesen ist, auch wenn ein Erlebnis nicht gefallen hat. Der einzige Zweck dieses Blogs ist, meine Eindrücke für mich festzuhalten, den Inhalt zu reflektieren und gegebenfalls das Werk mit anderen Büchern in Bezug zu setzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich schreibe, was ich über das Buch wirklich denke, im Guten wie im Schlechten.