Montagsfrage #10 – Unterhalten dich Biografien, oder findest du die non-fiction Geschichten anderer Menschen eher öde? fragt Lauter & Leise diese Woche.

Mit freundlicher Genehmigung von Lauter & Leise.

Das kommt stark auf den Autor an, absolut vorbildhaft hat James Romm Seneca und der Tyrann: Die Kunst des Mordens an Neros Hof verfasst oder Barry Strauss – Die Iden des März: Protokoll eines Mordes. Ein weitere Glanzstücke sind Tom Hollands Bücher . An Autobiographien sind mir der Blogkategorie Biographie spontan Westovers– Befreit: Wie Bildung mir die Welt erschloss; Rose McGowan – MUTIG: Das Enthüllungsbuch aus der Traumfabrik Hollywoods; Hörbuch: Hape Kerkeling – Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg und Ngugi wa Thiong’o entgegengesprungen.

Ansonsten empfinde ich Biographien als ziemlich trocken, gerade, wenn sie sich an eine akademisches Publikum richten. Das gilt für Sachbücher generell, wenn sie verknöchert sind, dann breche ich sie ab. Das ist leider oft bei deutschen oder auch deutschsprachigen Autoren anzutreffen, und daber wieder besonders in der älteren Generation. Was ich verwunderlich finde, denn ältere Autoren aus dem angelsächsischen Raum haben meistens einen lockereren, unterhaltsameren Schreibstil, und so auch die größere Chance, für ihre Themen zu interessieren.