Die Montagsfrage #23 – Was ist für dich die Art von (Haupt-)Charakter, die es öfter in Büchern geben sollte? fragt Lauter & Leiser heute.

Mit freundlicher Genehmigung von Lauter & Leise.

Die Frage ist so schwer zu beantworten, dass ich mich gefragt habe, ob ich sie überhaupt beanworten soll. Mir ist nämlich nur eingefallen, was ich nicht mag:

– Total kaputte, an der Welt verzweifelnde Ermittler in Krimis. Ich will dort also normale Menschen. Total schlimm war diesbezüglich eine Figur aus Die Suche von Link, die einfach unerträdlich war in ihrem Selbstmitleid.

– Superhirne, welche sich wie Sherlock Holmes nie irren und kühl alles analysieren. Wobei mich letzteres weniger stört als dass einer superschlau ist und die anderen im Vergleich alle dumm.

– Häßliches Entlein trifft weißen Ritter, weil unrealistisch, mag ich nicht.
– Ich hätte lieber amivalente Figuren, die nicht eindeutig sind.

– Mehr LTBG wäre interessant, wobei der Autor dann auch den entsprechenden Background haben sollte. Wobei ich keinen dezidierten LTBG-Roman lesen möchte, der mit dem Vorwand Sexszenen auswalzt, sondern einen, in dem die Figuren halt einfach so leben. Wenn jemand Entsprechendes mit seim Partner zum Familienfest kommt oder eine Hauptfigur einen entsprechenden Partner hat. Auf keinen Fall die *Drama Baby!* – Tour, zum Augenverdrehen gibt es genug Twitter-Accounts.

– Minderheiten allgemein, wobei ich auch dann einen entsprechenden Autor haben möchte.