Blogvorstellung

Der Nutzungshinweis für dieses Blog befindet sich hier.

Die Antworten basieren auf auf der Reihe *Steglitz stellt vor*

Seit wann, warum und wo bloggst du?

Angefangen habe ich ca. 2006 bei Buffed mit einem World of Warcraft – Blog, bei dem mir ziemlich schnell auf die Nerven ging, dass die Redakteure selbst dann noch zensierten, wenn keine anderen Namen genannt wurden, so war es schon zu viel zu schreiben: *Der Tank konnte keine Aggro halten*. Ich bin schnell zu WordPress gewechselt, um über WoW zu bloggen, ab 2008 kam das Literatur – Blog dazu. Ich wollte meine Leseeindrücke festhalten.


Deine Themenschwerpunkte …

Belletristik und Sachbücher, vor allem aus dem Bereich Politik, Neurologie, Sport und Geschichte. Was man hier wenig bis kaum finden kann, sind Emanzen-Histo-Romane und Fantasy.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Ich finde Projekte wie *Dear Esther* sehr spannend. Aber im Grunde habe ich mit der Literaturszene und dem Literaturbetrieb nichts am Hut.

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Nicht gezielt, ab und zu kommentiere ich auf anderen Blogs, auch wenn mir dies in der Regel zu blöd ist, da die meisten Blogger nur Lobhuddelein hören wollen. Trotzdem sind schon ganz ordentlich Stammleser zusammengekommen.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

1. Es interessiert niemanden da draußen, ob man Zahnschmerzen oder in einer Klausur die Bestnote bekommen hat. Und bei denjenigen, die es interessiert kann man sicher sein, dass man nicht möchte, dass diese Person es weiß.

2. Ganz widerwärtig sind Mami-Blogs, die ihren Kindern die Privatsphäre rauben. Das Schrecklichste, was ich im Internet je gesehen habe, war ein von der Geburt krebsrotes Baby, dessen Foto ein paar Stunden nachher im Internet zu bewundern war.

3. Schreibe nichts in Internet, was nicht noch der Unsympathischste in einer Bahnhofswartehalle wissen sollte – nichts anderes ist das Netz.

4. Wenn du dich über andere ärgerst, behalte es für dich oder schreibe einen Privatartikel.

5. Unterdrücke nicht wie 99% aller Blogs andere Meinungen – das ist den Lesern gegenüber genauso unfair wie den Kommentatoren. 5.a.: Erwarte nicht nur Lobhudelei.

6. Artikel über Neuzugänge an Büchern und Lesestatisiken ermüden.

7. Schreibe nicht den Text einfach runter, sondern setze Zwischenüberschriften, sonst wirken Texte von 600 Wörtern schon wie die halbe Bibel.

8. Überlege dir ob du authentisch sein möchtest oder viele Leser möchtest – beides geht nicht.


Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Die Durststrecke, bis ein Blog bekannt wird. Ich habe auch im Moment zwei, auf die sich kaum einer verirrt.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …
Hatte ich nicht. Ich bekam ziemlich am Anfang dieses Blogs gleich einen Award, das war natürlich ein Ansporn.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Das kommt auf das Buch an. Grundsätzlich habe ich lieber den aktiven Part und frage nach, was aber keinen vom Fragen abhalten soll.

Wie hältst du es mit E-Book?

Ich brauche keins, weil ich ,wenn ich außer Haus bin, aktiv bin. Für Pendler ist es sicher eine tolle Idee genau wie für Leute, die viel verreisen. Mich stört vor allem, dass man die Bücher nicht wieder abgeben kann.

Welche anderen Blogs empfiehlst du (max. 5).

MyCrimeTime trauere ich noch hinterher.

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12 Gedanken zu “Blogvorstellung”

  1. Klausbernd sagte:

    Sag mal, Blauraum ist ja ein, well, wie soll ich es sagen, ein höchst gewöhnungsbedürftiger Blog. Ich war bei dem Artikel über die Bibliothek in Münster: Alle Kommentare gleich (wirkt gefaked) und erstaunlich inhaltslos. Ich wollte da einen Kommentar schreiben, wie das unklare Hintergrundbild den Blog charakterisiert, ging aber nicht. Für mich ist das ein Blog, den zu besuchen man sich sparen kann. Wie kommst du denn dazu, den zu empfehlen?
    Liebe Grüße
    Klausbernd

    • Der Blog hat sich in letzter Zeit gewaltig geändert und vom Layout leider nicht zum Besseren. Mich hat auch der Schlag getroffen, als ich die Änderungen das erste Mal sah. Früher war es mal ein Ableger von JapanLitertur, aber Asien interessiert mich generell nicht so.

  2. Ich habe es mir noch mal angesehen, das hat mit dem alten BlauRaum wirklich nur noch den Namen gemeinsam. Tut mir leid, ich nehme den Link raus. Schade, dass MyCrimeTime gelöscht wurde, dass Blog war wirklich gut.

    Es ist immer schade, wenn Blogs sich zu sehr ändern (wobei dies zumindest von den Büchern her hier auch schon passiert ist), ich kannte mal ein Blog, da konnte ich der Bloggerin vorbehaltlos in ihrem Urteil vertrauen. Leider ist es komplett Richtung Fantasy abgedriftet. Edit: Im Moment scheint Buecherzeit wieder von Fantasy wegzugehen.

  3. Das Verschwinden von MyCrimeTime finde ich auch sehr schade, da ich die Besprechungen dort immer gerne gelesen habe und dank des Blogs auf Bücher aufmerksam geworden bin, die mir ansonsten wohl entgangen wären. Ganz unschuldig fühle ich mich ja auch leider nicht an diesem plötzlichen Verschwinden … :/

  4. Es hatte sich bei MyCrimeTime ja angedeutet, ich hatte den Eindruck, dass sie schon lange Selbstzweifel hatte. Was ich nicht verstehe.

    Nantik war die einzige mir bekannte Bloggerin, die über werweißwas hätte schreiben können, ich hätte es gelesen. So einen angenehmen Schreibstil findet man extrem selten.

    Ich hatte immer gehofft, dass das Blog wenigstens zum Nachblättern online bleibt. Vergleichbare Blogs wie ThrillerKiller sind zwar gut, sprechen mich aber nicht so an, wie MyCrimeTime.

  5. Ja, so eine heftige Reaktion wie damals lässt sich wohl wirklich nur mit Selbstzweifeln erklären, die es schon im Vorfeld gegeben haben muss. Wirklich schade, ich habe mich von ihren Rezensionen das ein oder andere Mal zum Kauf überzeugen lassen. :-)

  6. Sie hatte zum Schluss einen Artikel geschrieben, in dem sie beklagte, dass einige Leute wohl anmerkten, sie würde nur über *minderwerte Literatur* bloggen; zumindest habe ich das so in Erinnerung.

    Das war einer der letzten Artikel überhaupt gewesen. Als Blogger braucht man eben eine Art Stinkefinger: Mir muss es gefallen und nicht euch.

    Wie gesagt sehr schade und mit das beste Lit-blog weit und breit. Weißt du zufällig, ob sie noch irgendwo ein Blog hat?

    ich habe mich von ihren Rezensionen das ein oder andere Mal zum Kauf überzeugen lassen.

    Ich lese am liebsten Rezis von Büchern, die ich selbst gelesen habe oder von denen ich zumindest den Autor *kenne*. Und da hat sie fast immer mit mir auf einer Linie gelegen. Ich habe zwar deswegen kein Buch gekauft, aber ich wusste, was sie schreibt, kommt für meinen Geschmack hin. Wobei ich die Auswahl der Bücher auch immer sehr gut fand.

    Es scheint aber mein Schicksal zu sein, dass alle Blogs, die ich gut finde eingehen; Streetread, MyCrimeTime …schnief. Aktuell kann ich vorbehaltlos nur Der schöne Blog empfehlen, zumindest was meinen Geschmack angeht.

  7. eine schöne Idee mit dem Literaturblog. Da werde ich (als Leseratte) doch gleich neugierig :) Viele Grüße aus Berlin

  8. Ich hoffe, es gefällt dir hier. Die Buchauswahl mag für Außenstehende manchmal ein wenig seltsam erscheinen.

  9. Hallo!

    Interessant. Von Deinen „Besten Büchern“ ist mir tatsächlich nur Thomas Hardy bekannt… Und dabei meine ich eigentlich, mich ganz gut auszukennen mit Literatur und ebenfalls ein Faible für eher Abseitiges zu haben. Naja. Wahrscheinlich gibt es einfach soviel Abseitiges, dass man immer nur einen Bruchteil vom Ganzen kennen kann…

    Ich möchte an dieser Stelle jedenfalls auch aufmerksam machen auf: indieautor – Literaturport für Selfpublishing und Schreibkunst. https://indieautor.wordpress.com/

    Hier gibt es Tipps und Infos zum Thema Selfpublishing, Buchempfehlungen, weiterführende Links und dergleichen mehr. Der Blog ist ganz frisch und befindet sich stetig in Erweiterung, so dass sowohl für Lesende als auch Schreibende immer wieder etwas Interessantes dabei sein dürfte…

    Ich möchte vor allem schönen und guten Büchern, die noch nicht bekannt oder m. E. noch nicht bekannt genug sind, zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

    Erste Buchvorstellung Print: David Foster Wallace: Unendlicher Spass (Infinite Jest). Roman

    Erste Buchvorstellung E-Book: Kjell Ångström: Epik. Mythen einer Welt. Prolog: Weltgeist (Heimsghostla). Fantasy-Roman

    Letzter Beitrag: „Wie also kommt man an einen Verlag?“ Drei Tipps von Richard David Precht

    Gruß, A. Goldberg

  10. Gefunden bei Mikka liest, welche die Fragen von Blog Lesestunden hat.

    Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?

    Ich blogge über jedes gelesene oder zumindest angefangene / abgebrochene Buch. Im letzten Jahr bin ich bei einem Buch in zwei Monaten nicht über 20 Seiten hinausgekommen, dies war die einzige Ausnahme.

    Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?

    Ich verstehe die Frage nicht so ganz, die Inspiration sind die Bücher. Natürlich sieht man mal bei anderen Blogs etwas, wie die Verbindung von Bilder und Texten, zusammengefasste Linktipps oder so, was man übernimmt.

    Was willst du mit deinem Blog erreichen?

    Am liebsten wären mir Diskussionen über die vorgestellten Bücher, was leider so gut wie gar nicht stattfindet. So begnüge ich mich damit, die Bücher ein wenig bekannter zu machen.

    Das Blog wurde allerdings als Lesetagebuch erstellt und dies ist auch nach wie vor der Hauptzweck – dass ich mich noch einmal mit der Lektüre abschließed auseinandersetze.

    Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?

    Ich habe noch nicht auf die Uhr gesehen, ich gehe von 20-30 Minuten aus.


    Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?

    Im Moment ist die Frequenz eher niedrig, aber ein Beitrag erscheint eben dann, wenn ich Buch zu Ende gelesen habe.

    Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?

    Montags kommt die Monatagsfrage, Samstags die Linktipps, Sonntags die Neuerwerbungen. Das sind die einzigen festen Termine.

    Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?

    Nein.

    Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?

    Rezensionen zu erst erscheinenden Büchern können ein paar Wochen bis Monate gespeichert sein, bis sie erscheinen. Die Linktipps und die Neuerwerbungen werden über die Woche ergänzt. Alle anderen Beiträge erscheinen sofort.

    Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?

    Außer dem normalen WordPress.Plner nichts.

    Schreibst du deine Beiträge direkt in WordPress bzw. der Blogsoftware, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?

    In aller Regel tippe ich die Texte erst einmal in Word, da ich mir am Computer eine ziemlich schlampige Schreibweise angewöhnt habe, und immer mal wieder Buchstaben weglasse.

    Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?

    Der Schreibvorgang erfolgt in einem Schritt. Das Bildmaterial sammle ich während der Lektüre und kopiere es dann in den Beitrag.

    Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?

    Nein. Die Qualität der Beiträge schwankt eben, aus einem Buch lässt sich viel rausholen, aus einem anderen kaum etwas. Schwierig sind immer Bildbände und Krimis / Thriller. Bei letzteren erwarte ich außer Spannung nicht viel, dementsprechend gibt es dazu wenig zu schreiben.

    Wo schreibst du deine Beiträge (z.B. immer auf dem iPad Pro in der Badewanne)? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?

    Ganz normal am PC.

    Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?

    Alleine.


    Machst du für deine Beiträge eigene Fotos? Wenn ja, welche Rolle spielen sie für dich und wie bereitest du sie auf? Wie viel Zeit investierst du für deine Fotos?

    Nein, ich fotografiere nur für mein Kreativ-Blog. Beim Film- und Literaturblog reichen mir die Coverabbildungen vollkommen aus.

    Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?

    Ja, ich bespreche auch Rezensionsexemplare, gerade Sachbücher sind sonst einfach zu teuer. Allerdings wähle ich sehr gezielt aus, welches Buch zu mir passt.

    Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?

    Total unwichtig, einen Facebook-Account habe ich nicht, im Twitteraccount sammle ich die Beiträge aus allen Blogs. Zeitaufwand: Ein paar Sekunden pro Tweed.

    Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?

    Gar keine, alle paar Monate kommt mal ein Widget dazu oder wird entfernt. So 1-2mal im Jahr.

    Was recherchierst du, bevor du ein Buch rezensierst?

    Wenn es um historische Personen geht, dann lese ich den Wikipedia-Eintrag zu ihnen, möglichst in der englischen Wikipedia, da diese ausführlicher ist. Oft sammle ich Bilder / Fotos während der Lektüre. Bei Sachbüchern evtl. noch zum Thema gehörige Links.

    Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?

    Nein. Ich lese vielleicht mal weniger, aber ich höre nie wirklich auf.

    Beeinflussen dich andere Blogger oder Verlage über Themen oder Bücher zu schreiben? Wie groß ist dieser Einfluss?

    Der Einfluss tendiert gegen Null. Meine Interessen sind ganz anders gelagert als die aller anderen mir bekannten Blogger, und ich stelle auch immer wieder fest, dass ich einen ganz anderen Geschmack habe als 90% der anderen Leute. Ich finde das schade, denn so können andere mir keine Orientierungshilfe bieten.

    Wie entscheidend ist für die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?

    Das ist mir egal. Ich habe hier eine Menge Bücher hier, welche ich teilweise lieber lesen würde als aktuelle. Tendenziell gefällt mir ein Buch, welches 15-20 Jahre als ist, auch besser als die Neuerscheinungen.

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