2015

Was versteht der Islam eigentlich unter Märtyrern? – Der Begriff *Märtyrer* fällt unter *Wenn zwei dasselbe sagen, ist noch lange nicht dasselbe gemeint.* Im Rausch – Eine etwas andere Kulturgeschichte: Teil 1 und Teil 2 – Über die Wechselwirkung von Drogen und Literatur (je ca. 58 Minuten)
_______

Australian literature: a rough guide kann kostenlos bei Coursera belegt werden. Shakespeare in Community startet im April und ist ebenfalls kostenlos.

_______

Im Dialog: Alfred Schier mit Khola Maryam Hübsch

In der öffentlichen Diskussion hört man oft, der Islam sei mit unserer westlichen Kultur und ihren Werten unvereinbar. Khola Maryam Hübsch sieht das anders. Im Dialog spricht Alfred Schier mit der Journalistin und Buchautorin unter anderem über die Kopftuchdebatte, arrangierte Ehen und Pegida.

_______

Schleichwerbung in Ratgebern, Biographien und sogar in Romanen, ohne Kennzeichnung und publiziert von renommierten Verlagen: Das ARD-Magazin “Monitor” erhob in seiner gestrigen Sendung schwere Vorwürfe. Möglich macht das verdeckte Geschäft eine Gesetzeslücke.
Weiter bei lesen.net.

Sehenswert: Bergfotographien.

_______

Haben Sie eine Frage an T. C. Boyle? Dann heraus damit. Wenn Sie Glück haben, wird sie Teil eines Interviews, das wir mit dem Autor aus Anlass seiner Buchpremiere planen.

und

Literaturkritik“Schlagt ihn tot, den Hund!“

Plötzlich beklagt alle Welt die neue Freundlichkeit der Kritiker.

_______

Wie Griechenland bedauerlicherweise aus der Währungsunion flog – Worin sie laut FAZ schon Übung haben.

_______

Amazon ist böse, der kleine Buchhändler um die Ecke hingegen der edle Ritter? Nein, findet ein kleiner Verlag aus Berlin. Er hat ganz andere Erfahrungen gemacht.

_______

Anbei ein Artikel, welchen ich sehr interessant fand: German-Americans – The silent minority

So geht es eben auch, wenn man in eine Land einwandert und sich anpasst, anstatt lauthals Forderungen zu stellen, dass die Einheimischen sich den Ausländern anzupassen haben.

_______

Bei http://kuku-kube.com/ muss man innerhalb eines farbigen Quadrat das Quadrat finden, welches andersfarbig ist. Und das wird irgendwann ganz schön kniffelig, über 28 Punkte bin ich noch nicht hinaus gekommen.

_______

Das U und E des deutschen Krimis

_______

Schweizer Verlage – Die Währung und die Bücher

Eine Drohung steht im Raum: Die Frankfurter Buchmesse könnte ohne die Schweiz stattfinden. Die eidgenössischen Verlage verzweifeln am teuren Franken und hoffen auf den Staat.

_______

href=“http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/16/schneller-lesen-technik-wundertuete“ target=“_blank“>Wir müssen immer mehr Informationen bewältigen. Christian Peirick lehrt, wie das schneller und effizienter geht. Jedenfalls beim Lesen. Es helfen schon kleine Tricks.

Für mich ist das nichts, da ich rein zur Entspannung und zur Unterhaltung lese. Und weil ich abends zu genervt bin, um noch das Geplapper im Fernsehen zu ertragen. (Ich merke, dass ich nichts mehr gewohnt bin und mir zuviel zumute.) Aber vielleicht hilft es dem ein oder anderen.

_______

Indonesier widmen sich nicht gern anspruchsvollen Büchern. Noch nicht einmal in der Schule pflegt man die Nationalliteratur. Das könnte der Gastlandauftritt bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse womöglich ändern.

_______

Literatur für junge Leser ist beliebt. Und wird gern belächelt. Taugt sie trotzdem als Forschungsgegenstand?

_______

Wie ein Leser ganz richtig schrieb: Wenn ein Lektor mehr mit Marketing als mit Lesen beschäftigt ist, dann wundert (auch) mich die Qualität der Veröffentlichungen nicht mehr.

Von Beruf Lektor „Die meisten haben keine Chance auf Veröffentlichung“

Auch gut: Die Trostliste von Eschbach.

_______

Sorry, eure alten Bücher sind nichts mehr wert

Besonders treffend fand ich folgenden Absatz:

Auch die schiere Anzahl ist nicht mehr prestigebesetzt. Welcher Stolz sprach einst aus dem Munde der Besitzer, die von sich zu Protokoll geben konnten, sie besäßen 10.000 Bücher oder mehr. Große individuelle Bibliotheken wirken heute aber eher unfreiwillig komisch. Außerdem erwecken sie Zweifel daran, ob ihr Besitzer sie auch wirklich gelesen hat und lassen den Verdacht des Renommierens aufkommen.

Ja, genau, solche Sammlungen sind lächerlich, weil niemand sich dort durchlesen kann. Ich komme nicht einmal durch meine 500-1000 Bücher durch. Sie ärgern mich auch nur noch, weil sie verschwendetes Geld sind und kostbaren Raum in Anspruch nehmen.

_______

Stefan Zweig war ein Exhibitionist

„Schaup“ notierte der berühmte Schriftsteller in seinem Tagebuch. „Schauprangertum“ sollte das heißen. In literarischer Detektivarbeit hat Ulrich Weinzierl Zweigs „brennendes Geheimnis“ enthüllt.

Digitaler Lesesaal (FAZ)

Wir laden ein zum digitalen Leseexperiment: Diskutieren wir über Literatur! Was versprechen wir uns davon? Nicht zuletzt einen kleinen Beitrag zur Widerlegung der Thesen vom Ende des Buchzeitalters.

_______

Berichterstatter als Stimmungsmacher – Über die Verlogenheit und Gleichschaltung der deutschen Medien. Und über einen der Gründe, warum ich Nachrichten, Talkshows und Zeitungen vermeide – bis auf den Kulturteil. Die deutschen Medien sind weder Zeit noch Aufmerksamkeit wert, sie sind gleichgeschaltet wie in der DDR und unter den Nazis. Ich kann inzwischen nachfühlen, wie es ist, damals gelebt zu haben, die neuen Nazis fimieren unter *politisch-korrekt* und links-grüne Gutmenschen.

Viele der Journalisten oder sollte ich sagen „Jubel-Perser“ hätten auch in den Redaktionsstuben des SED-Organs „Neues Deutschland“ oder beim NS-Organ „Völkischer Beobachter“ gewissenhaft ihre Pflicht erfüllt.

Ich bin in der DDR aufgewachsen und hätte neimals gedacht, dass ich heutzutage wieder aufpassen muss, was ich öffentlich sage. Auch muss ich meinen Kindern einschärfen, dass das, was ich zu Hause bespreche, nur zu Hause bleibt. Und das im Deutschland im Jahre 2015.
Zitate von Lesern

_______

Horror-Klassiker aus der Edo-Zeit gefunden über Hauptsache Bücher.

_______

 

Trigger-Warnungen Achtung, grausame Literatur!

Muss man Studenten vor Literatur schützen, die traumatische Erlebnisse wieder aufwühlen könnte? In Amerika kämpfen einige Gruppierungen dafür: Das Schlechte soll nicht einmal mehr ausgesprochen werden, auf dass niemand verstört werde.

_______

Leben in Deutschland – aus der Sicht von Flüchtlingen

Mich hat das Video sehr beeindruckt, denn die Migranten berichten sehr reflektiert über ihr Leben in Deutschland; die Hasskommentare bei Die Welt zu dem Video verstehe ich wirklich nicht. Unbedingt ansehen!

_______

Deutschlands Metropolen sind runterproletarisiert

Vielleicht sollte ich nach Lüneburg ziehen, im Rhein-Main-Gebiet kann man Deutschlands Niedergang live erleben und er gefällt mir nicht: Egal wo man hinkommt Ausländer, Geschäfte werden zu 1-Euro-Shops oder Wettbüros, ein Balettstudio, indem ich früher war, ist nun eine türkische , was auch sonst, Zockerbude. Sobald man die Filterbubble aus Freundeskreis, Reitstall, VHS-Kursen und Uni verlässt, hat man es nur noch mit Leuten zu tun, für die Niveau und Diskretion Fremdwörter sind. Ich tippe darauf, wenn man die Frankfurter City und die entsprechenden Wohngebiete außer acht lässt, dass mindestens 70-80% der Leute Proleten sind. Komischerweise erschrecken sie mich immer noch, alleine wenn ich schon sehe, wie sie angezogen sind.

Aber selbst in dieser beschaulichen Kleinstadt gibt es schon Großfamilien, die ihre Streitigkeiten mit der Waffe austragen. Es gibt kaum noch Refugien für Menschen, sie sich einen Sinn für Ästhetik, Bildung und gute Manieren bewahrt haben.

Kommentar

Ich dachte immer, es wäre mein persönliches Empfinden, aber, siehe obiger Artikel, es stimmt.

_______

Hier kann man den Hosenanzug zum Rücktritt auffordern. Nachdem Merkel rote Linien nur deswegen nicht überschritten hat, weil sie diese immer erweiterte; es schaffte, Griechenland zu verarmen, ist offensichtlich nur das Land fällig, von dem sie geschworen hat, Schaden abzuwenden.

Es ist fantastisch, wie viel Schaden eine einzelne Frau verursachen kann. Daher bitte ich alle, die Forderung nach ihrem Rücktritt zu unterschreiben.
_______

Über das recht neue Literaturblog Crime Alley und seinen und den Artikel Krieg liegt in der Luft bin ich auf etwas wirklich Kurisoses gestoßen: Die Diogenes Worstseller. Der besprochene Autor, Eric Ambler, verkaufte 3-4 Exemplare – pro Jahr.

Also googlte ich und fand folgende Perlen:

Ein Beispiel ist Stendhals Werk Über die Liebe (De l’amour. Paris 1822). Von dem am schlechtesten verkauften Buch aller Zeiten wurde nur alle fünf Monate ein Exemplar verkauft. Es dauerte 191 Jahre, bis die gesamte erste Auflage an den Mann gebracht war.
Wikipedia (Auch die Auflistung quer duch alle Verlage ist bemerkenswert.)

Auch lesenswert: Der Gammelbuchskandal, wo die FAZ erklärt, dass Bestseller genauso schlecht fürs Geschäft sein können, wie nicht verkaufte Bücher.

_______

Annäherung an ein Land (Äthiopien) bei *Von Orten und Menschen*

_______

Warum können wir nicht mehr lesen?

Im vergangenen Jahr habe ich vier Bücher gelesen.

Warum so wenige? Die Gründe kennen Sie wahrscheinlich. Bestimmt haben auch Sie sich vorgenommen, mehr als vier Bücher zu lesen. Wie sehen diese Gründe aus? Zum einen habe ich zunehmend Probleme, mich auf Wörter, Sätze, Absätze zu konzentrieren. Ganz zu schweigen von Kapiteln. In Kapiteln sind Absätze meistens aneinandergereiht — Seite für Seite. So eine haarsträubende Unmenge an Wörtern, auf die man sich konzentrieren muss. Und zwar ausschließlich auf diese Wörter, ohne dass etwas anderes für Ablenkung sorgen würde. Und nachdem man ein Kapitel abgeschlossen hat, muss man sich durch das folgende kämpfen. Und in der Regel folgt ein ganzer Haufen weiterer Kapitel, bevor man sagen kann: „Fertig, auf auf zum nächsten!“ Zum nächsten Buch. Zur nächsten Sache. Zur nächsten Möglichkeit. Weiter, weiter, weiter!

_______

Lustige Tierfotos. Mein Liebling ist das Foto von Yuzuru Masuda.

_______

Ich habe heute eine interessante Internet-Seite rund um die Kartographie gefunden: Atlas Obscura, der aktuelle Artikel lautet: How The World Looked When Jesus Was Born, According to Roman Geographers

_______

Deutsche Vergangenheit in Farbe
Der Bildband „Deutschland um 1900“ zeigt über kolorierte Bilddrucke ein Land, das sich 100 Jahre später noch erstaunlich ähnlich sieht.

Deutschland hat konkurrenzlos die häßlichsten Städte weltweit, insgesamt ist es ein extrem unansehnliches Land. Dass dies zumindest in den Städten mal anders war, zeigt dieser Bildband.

_______

Bitte beim Kommentieren freundlich bleiben :-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s