Frühgeschichte (Steinzeit bis Eisenzeit )

In Griechenland beginnt nach dem Ende der spätbronzezeitlichen mykenischen Kultur (ca. 1600–1050 v. Chr.) und einer in vielen Regionen nachgewiesenen submykenischen Phase (ca. 1050/1030–1020/1000 v. Chr.[11]) um die Jahrtausendwende die Eisenzeit.
Die Zeit vom 12. bis 8. Jahrhundert v. Chr. wird aufgrund der vergleichsweise geringeren Zahl an Quellen auch „Dunkle Jahrhunderte“ genannt. Die folgende archaische Zeit (700–490/480 v. Chr.) zählt bereits zur Antike

Unter dem Einfluss der Urnenfelderkultur entwickeln sich in Italien nach einer Übergangszeit ab dem 10./9. Jahrhundert v. Chr. eisenzeitliche Kulturen (Este-Kultur, Golasecca-Kultur, Villanovakultur u. a.), später vor allem die etruskische Kultur (8.–1. Jahrhundert v. Chr.). Mit der Ausbreitung der Römer geht die Eisenzeit in die Antike über.

Das älteste in Mitteleuropa bekannte Artefakt aus Eisen ist eine Messerklinge aus Gánovce (Ostslowakei), die der bronzezeitlichen Otomani-Kultur zugeordnet und um 1500 v. Chr. datiert wird. Es handelt sich vermutlich um ein Importstück aus dem Kaukasusgebiet oder dem Nahen Osten.

Im Raum nördlich der Alpen entwickelt sich um 800 v. Chr. aus der Urnenfelderkultur die Hallstattkultur. Die damit beginnende Eisenzeit wird unterteilt in

Frühe Eisenzeit (Ältere Eisenzeit) (800–450 v. Chr.): Hallstattkultur
Ha C: ältere Hallstattkultur
Ha D: jüngere Hallstattkultur
Späte Eisenzeit (Jüngere Eisenzeit) (450 v. Chr.–Ende 1. Jahrhundert v. Chr.): La-Tène-Kultur
LT A–B: Frühlatène
LT C: Mittellatène
LT D: Spätlatène

Das Ende der Eisenzeit und der Übergang zur Römischen Kaiserzeit (als Teil der Antike) wird üblicherweise mit der Eingliederung des jeweiligen Gebietes ins Römische Reich angegeben und unterscheidet sich entsprechend je nach Provinz (z. B. Noricum 15 v. Chr.[
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Quelle

Bronzezeit

Eric H. Cline – 1177 v.Chr.: Der erste Untergang der Zivilisation