Leserbriefe

Aber ich sehe, das verschiedeme Gruppen „Vorsicht“ gegenüber anderen Gruppen predigen und dafür sorgen, dass die Menschen nicht mehr aufeinander zugehen, sondern sich in ihre „in-groups“ zurückziehen

Die Zeit
Und der redet noch nicht einmal von Blogs oder Foren 🙄 ….

„Wir benutzen Diskurs-Konventionen, um Leute in Situationen mundtot zu machen“, sagt die Schriftstellerin Juli Zeh. „Wir lassen Leute nicht ausreden. Wir hören nicht bis zum Ende zu, sondern suchen einen Satz aus, der uns gerade geeignet erscheint, und stellen den in einen Zusammenhang. Dann wird der Mensch wirklich diskreditiert. Das ist schon sehr oft passiert. Das ist ein unfaires Verfahren. So führt man keine Gespräche miteinander. Das ist kein offener Umgang.“

Juli Zeh, Schriftstellerin in Kulturzeit

„Es gibt eine Angst vor öffentlicher Vernichtung“, sagt die Autorin. „Womit ich nicht unbedingt sagen will, dass die realistisch ist. Das sind Ängste auch nicht immer. Aber ich glaube, dass da etwas passiert, das Leuten eine Schere in den Kopf einbaut, wenn sie öffentlich sprechen – eine Political-Correctness-Schere.“

Juli Zeh, Schriftstellerin in Kulturzeit

„Ganz klar, der Intellektuelle hat die böse Rolle“, sagt Ben Jelloun. „Er ist der Störer, der die Dinge sagt, die man nicht sagen soll. Er legt den Finger auf die Wunde oder beleuchtet ein Problem, an das die Besserwisser nicht rühren wollen. Das ist es, was ihn ausmacht, den Intellektuellen.“

Tahar Ben

Es gibt Dinge, von denen wir jetzt wissen, dass wir sie nicht wissen. Und es gibt Dinge, von denen wir nicht mal wissen, dass wir sie nicht wissen.

Donald Rumsfeld , 2002

Die Theorie des DKE besagt, dass inkompetente Menschen zu inkompetent sind, um ihre eigene Inkompetenz zu erkennen – und sich deshalb selbst für kompetenter halten als andere.

….

Je weniger man also weiß, für desto schlauer hält man sich. „Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“, stellte bereits Charles Darwin fest. Und Dunning erklärt: „Es ist schwer zu wissen, dass man keine Ahnung hat. Denn wenn man wüsste, dass man von einer Sache keine Ahnung hat, wüsste man auch, was man lernen muss, um nicht länger ahnungslos zu sein.“

FTD

Wer in Deutschland auf allen Gebieten versagt, wird Versicherungsmakler, wer in Waziristan nicht so recht mit dem Leben klar kommt, lässt sich vermummt filmen und brabbelt dabei etwas von Ungläubigen, denen Gottes Schwert die Kehlen aufschlitzen werde.

xD 😛

Spiegelfechter

Wer eine Individualgesellschaft haben will, muss sich auch um sie kümmern, er muss sie „pflegen“, wenn sie nicht wild ins Kraut schießen soll. Doch genau das ist passiert. Sie ist ins Kraut geschossen. Wir haben uns keine kultivierte, sondern eine unkultivierte Individualgesellschaft herangezogen.

Kommenatar in der Zeit

Warum nur machne so viele Menschen ihren Selbstwert von der Außenwelt abhängig? Interessiert es mich wirklich, was meine Nachbarin zu meinem Auto meint? Ob der Kollege über meine Bekleidung lacht?

Wer sich in seiner Selbsteinschätzung (und damit: in seinem Verhalten gegenüber der Welt) davon abhängig macht, was die Welt über ihn sagt oder denkt, ist ein armer Tropf.

Nur ich entscheide, ob ich mit mir einig bin in dem, was ich sage, tue und welches Bild ich der Außenwelt übermittle. Die muss mich so nehmen, wie ich bin, weil ich will, daß ich so und nicht anders bin.

Zeit-Kommentar

Kommt jetzt jemand daher, der hier eine komplett andere Sichtweise vertritt, kann er relativ schnell der „Ketzerei“ im übertragenen Sinne bezichtigt werden. Thilo Sarrazin und Eva Herman sind dafür Paradebeispiele. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, stellt man Aussagen in einer völlig absurden Sichtweise da und schreit es die ganze Zeit so lange heraus, bis genügend auf den Zug aufgesprungen sind. Wieviele der Kritiker von Sarrazin haben überhaupt das Buch gelesen? Wenige. Aber nögeln bis der Arzt kommt.

Zeit-Kommentar

Das liegt daran, dass man seinen Umgang oft nach seinen eigenen Ansichten auswählt und dann eben den Eindruck bekommt, fast alle wären sich einig. Das stimmt aber nicht.

Kommentar in der Zeit

Es ist einfach nicht zu verstehen. Da gibt es in Neu-Isenburg rührige und ehrenamtliche Helfer, die unermüdlich versuchen, die Situation der verarmten Bevölkerung – vor allem die der Kinder und Senioren – in Beregovo in der westlichen Ukraine zu verbessern.

Offenbach Post

Grundsätzlich sind aber Gesetze, welche falsche Ansichten bzw. deren Äußerung bestrafen, undemokratisch und wissenschaftsfeindlich. Das gilt auch für unsere Rechtslage. Die historische Wahrheit braucht keinen Schutz durch das Strafrecht, und ein demokratisches Gemeinwesen muß auch die unsinnigen Auffassungen von Minderheiten ertragen.
In dieser Hinsicht können wir viel von den USA lernen.

Kommentar bei SpiegelOnline

Zuhause ist, wo die Hypothek ist.

EintagesSpiegel

:mrgreen:

Die Kunst des Überlebens in der digitalen Welt besteht primär aus zwei regeln:

– Lasse möglichst keine überflüssigen Informationen aus der Aussenwelt an Dich heran
– Verbreite nur Informationen über Dich im Netz, die für die Allgemeinheit relevant sind


Kommentar bei Spiegel Online

Man braucht kein Christ zu sein, um christlich zu leben. Man braucht auch nicht christlich leben, auch wenn man ein Christ ist. Nur einer von beiden ist ein Heuchler.

Kommentar bei Zeit Online

„ihre Söhne könnten sich noch ein Stück weit angepasster verhalten und sich im Seminar auch einmal auf einen Stuhl setzen, wenn sie nur wollten. »Sie sind sich aber bewusst, dass sie mit einer stärkeren Anpassung an die Konventionen auch etwas aufgeben würden – nämlich ihre besondere Art, die Dinge zu sehen.“

Die Zeit

Die Dummheit schreit laut und viele glauben dann, das alles was laut verkündet wird, stimmt und folgen wie Schafe dem laut blökenden Leithammel.

Die Klugheit ist oft leise und wird verkannt und nicht gehört.

DAS ist das Problem der Menschheit.

Kommenatar in der Zeit

Besonders missionarische religiöse Fanatiker findet man in Deutschland auch oft unter den Atheisten. Die geifern, auch hier im Forum, fast so schön wie mittelalterliche Missionare.


Kommentar bei SpielgelOnline

Das Problem ist glaube ich eher, dass viele Veganer Toleranz erwarten, selbst aber intolerant sind. Aus eigener Erfahrung geht das soweit, dass der Kontakt zu Leuten die „tote Tiere“ essen, vermieden wird. Viele Veganer sind da extrem engstirnige Individuen und glauben vieles besser zu wissen, was ihrem Ruf nicht wirklich hilft. Aber andersrum (bei Fleischessern) habe ich das persönlich noch nicht erlebt. Ich hasse sie übrigens trotzdem nicht, warum auch, aber nerven tun manche schon.
Und ich glaube das nervt viele.
Nur weil man Fleisch isst, heißt dass nicht, dass man das Leben nicht respektiert. Das ist der Irrsinn eines selbst geschaffenen Weltbilds, was jedem dann aufgedrückt wird, wo alle Lebewesen nebeneinander her hoppeln… aber, wie funktioniert denn eigentlich das Ökosystem? Genau, nicht so.

Kommentar bei SpiegelOnline

Es bedarf keiner Gehirnwäsche…..

……da das Gehirn schon so konzipiert ist, dass nur einfachste Dinge beachtet werden müssen, um zumindest eine einheitlich denkende Masse zu erzeugen.

Ständige Wiederholung, die Anregung niedere Instinkte, emotionale Gedankenprozesse und die Macht der Bilder sind nur ein paar Mittel. Die Presse spielt hier eine wichtige Rolle. Sie ist das Organ der ständigen Wiederholung und der Vorgabe von Informationen, welche emotional so verpackt werden, wodurch bestimmt wird, wer Freund und wer Feind, was wichtig und unwichtig, was inn und out, wer hübsch und hässlich ist und so weiter.

Das Volk geht wählen? Nein, die Presse geht wählen!

Deshalb passiert und ändert sich hier auch grundlegend nichts in der Politik. Das Volk denkt durch Wahlen etwas bewirken zu können. Es bemerkt gar nicht, wie es seit jeher zwischen der sogenannten Pest und Cholera hin und her geschoben wird.

Dabei kann noch so oft auf die Meinungsfreiheit und Demokratie hingewiesen werden —-> Räsonniert, soviel ihr wollt, und worüber ihr wollt; nur gehorcht! (Immanuel Kant)

Kommentar in der Zeit

Kommentar in der Zeit

Rot und Grün stehen für Staatsgläubigkeit, Regulierung, Verbotskultur (alles was nicht ins Weltbild passt, wird verboten!). Toleranz gilt für sie nur, solange die Meinung eines Anderen in ihr eigenes Weltbild passt, Gegenargumente zählen selten.

Kommentar in der Süddeutschen

Wenn ich mich so an meine Schulzeit, speziell Geschichte und Sozialkunde zurueck erinnere, komme ich zu dem Schluss: Man wird mit dem Thema Nazis und Rechtsextremismus so oft und haeufig konfrontiert, dass der Punkt, an dem man erkennt, man muss wachsam und dagegen sein, teilweise so stark ueberschritten wird dass es sich in Gleichgueltigkeit wandelt, wenn man sich nicht sogar belaestigt fuehlt.

Das Thema sollte mehr mit Inhalt und Herzanstatt mit purer Masse behandelt werden, dann wuerden die Schrecken von Diktaturen und Extremisten nicht zu Fakten werden, die man sich fuer einen Test nur mal eben ins Kurzzeitgedaechtnis haemmert, sondern eventuell zu einer Herzensangelegenheit die einem wichtig erscheint: Naemlich dem Kampf gegen wie auch immer motivierten, gewaltbereiten Extremisten die die Demokratie und Menschenrechte abschaffen wollen.


Kommentar bei Spiegel Online

Ich hätte gar nichts dagegen ab und zu Leute kennenzulernen, wenn es nicht so schwer wäre, sie wieder loszuwerden.

Fundort (Kommentare)

Kinder sollten viel mehr lernen, das was man da lernt merkt man sich am längsten. Dagegen meinen Eltern immer Kinder sollten nur spielen, spielen, toben, „Kind sein“ und sonst noch so Blödsinn. Natürlich soll man einem Kind nichts eintrichtern oder den ganzen Tag von aussen beschäftigen, das heisst aber nicht, dass man seinem Kind nichts beibringen darf. Wenn ich mir die meisten heutigen Kinder so ansehe, deren Freizeit wär mir ja zu eintönig. Und was die von Barbiepuppenspielen gross lernen sollen leuchtet mir auch nicht ein. Im Spiel kann man ja auch nur was weiterentwickeln wo schon was da ist, wo nichts ist kann aber auch nichts werden.

Quelle im Kommatarteil

Das erinnert mich an die CDU, die immer meint, rechts von ihr sei kein Platz in unserem demokratischen Spektrum.
Dann wäre die CDU entweder in Teilen sehr extrem oder das Spektrum der Meinungen, die man „demokratischerweise“ vertreten kann, wäre verdammt schmal.

Da ersteres nicht der Fall ist, entlarvt sich eine solche Ansicht selbst als zutiefst undemokratisch. Sie will das Spektrum der vertretbaren politischen Meinungen auf den Einheitsbrei zweier großer Parteien beschränken.

Quelle

In einem Land, in welchem die Kinder von der 5. Klasse bis zum Abitur mit Gesinnungsunterricht vollgestopft werden,wie sonst nur in Diktaturen, darf man halt nur schmal und wirklich tolerant denken.

Tierliebe orientiert sich an den Bedürfnissen der Tiere, Tierquälerei an den Bedürfnissen der Menschen.

….

ärgere dich nie über dein pferd- du könntest dich ebenso über dich selbst ärgern. das pferd ist ein spiegelbild deiner selbst.

Kommentarbereich

Karl Martell fragt sich im Himmel, warum er schon 732 in der Schlacht
von Tours und Poitiers die Araber geschlagen hat, wenn man heute sehenden Auges dem Unheil selbst die Türen öffnet.
http://www.welt.de/geschichte/article150064938/Vier-Mal-wurden-die-Christen-aus-Nahost-vertrieben.html#disqus_thread

Der Koran verpflichtet die Muslime gleich an mehreren Stellen dazu, zu Christen keine allzu engen Beziehungen aufzubauen und den Kontakt auf das Nötigste zu beschränken, in fast identischem Wortlaut wie in 5,51 etwa auch in Sura 3 und 4. Über weite Strecken ihrer Geschichte unter islamischer Herrschaft blieben Christen – und Juden – so in ihren eigenen Milieus isoliert. Zwar gelang es einzelnen herausragenden Persönlichkeiten immer wieder, in der Gesellschaftshierarche aufzusteigen. Religiös eifernde islamische Herrscherdynastien und solche Schulen bekämpften die Aufsteiger aber immer wieder, verfolgten und vertrieben sie. In der Tendenz wurden ehemalige nichtmuslimische Mehrheiten so zu bedeutungslosen Minderheiten.
http://www.welt.de/geschichte/article150064938/Vier-Mal-wurden-die-Christen-aus-Nahost-vertrieben.html#disqus_thread


Vielfalt muss mir einen Nutzen bringen oder mir wenigstens keinen Nachteil bringen, um von mir toleriert oder gar akzeptiert zu werden.

Vielfalt um der Vielfalt willen ist Selbstzweck und daher erstmal noch kein Grund für Toleranz meinerseits.

Leserbrief in der Zeit


Ein Journalist ist nur der Wahrheit verpflichtet. Ein SCHLECHTER Journalist denkt, dass er sich zum Anwalt einer guten Sache machen solle oder auch nur dürfe (wenn er das macht ist er kein Journalist mehr sondern Agitator!).

Leserbrief in der Zeit

Jahrelang habe ich die Kirchen bewundert: klasse Marketing, kein Produkt, viele Kunden. Scheint, die Verbraucher haben den Braten gerochen…

Leserbrief in der Welt

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146 Gedanken zu “Leserbriefe”

  1. Didaktik ist Betrug – sie ist die Methode, Menschen davon zu überzeugen, dass sie sich für etwas interessen, für das sie sich eigentlich gar nicht interessieren

    Kommentar in der Zeit

  2. Westerwelle sprach mal von einer spätrömischen Dekadenz. In der sind wir mittlerweile wahrlich angelangt. Fußballspiele, kontrolloser Mob in den Stadien, Spieleshows und deren Moderatoren (Wer war Kurt Felix?…), willkührliche Zensurwut der Medien usw.

    Wir leben wahrlich, wie im alten Rom. Nur mit Handys und Internet…

    Kommentar in der Zeit

    Schon Fronto berichtet von Kaiser Trajan, dieser habe Massenunterhaltungen besonders gepflegt, in der festen Meinung,dass das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse und Dion von Prusa wirft den Einwohnern Alexandrias vor, sie seien nur noch auf Brot und Wagenrennen fixiert.
    Und wenn man das ganze mal auf die heutige Zeit projiziert
    ,die Begriffe Getreide,Brot,Wagenrennen und Schauspiel z.B. durch Handys,Klamottem und Fussball austauscht,sind die 1900 Jahre alte Aussagen Frontos und Dion v.Prusas doch aktuell und treffend.

    ebenda

  3. Bin ich der einzige, dem das wie eine große Trumanshow vorkommt?

    Szene gestern Abend: (meine Frau sitzt am Computer, ich lese im Bett)

    Frau: “Bei Frl. Krise hat nur einer den Abschluß geschafft!”
    Mann (murmelt): “Wer? Emre?”
    Frau: “Nee, eben nicht! Fatih.”
    Mann: “Wer isn Fatih?”
    Frau: “Der ist wohl unauffällig bis zum Abschluß gekommen.”
    Mann: “Aber Emre hatte doch so einen Drive, seit er die Praktika gemacht hat. Ach schade.”
    Frau: “Das mit Kathi hat ihm wohl nicht gut getan.”
    Mann: “Ich sag ja: ohne Frauen hätten Männer viel weniger Kummer.”
    Frau: “Püh …. und rat mal, wer ohne Abschluß abgeht.”
    Mann: “Turnichtgut?”
    Frau: “Jo.”
    Mann: “War ja absehbar.
    usw.

    Kommentar bei Frl. Krise

  4. Die europäischen Staaten wollen keine deutsche Führung. Sie wollen deutsches Geld, deutsche Bürgschaften und Kredite zu deutschen Konditionen.

    Die Rolle Deutschlands ist die, des großen, starken Deppen, der tumb jeglicher Anweisung folge leistet. In dieser Rolle liebt uns die Welt – als ökonomischen Riese und politschen Zwerg.

    Kommentar in der FAZ

    I’ve protested against everything from water meters to tuorion fees, and no one listens. Democracy? Forget it! What a waist of life and energy! I’m off!

    Youtube-Kommentar

    Wie würde Deutschland heute dastehen, wenn der griechische Staat vor einem Jahr bankrott gegangen wäre?
    Das hätte zu Verwerfungen geführt. Aber: Die staatlichen Leistungen dort wären erst einmal auf Null gestellt und wir könnten uns als Wohltäter anbieten.
    Wie stehen wir jetzt da? Als böse Gläubiger, die den armen, leidenden Griechen das Pfund Fleisch rausschneiden möchten, wenn es nicht verboten wäre, dabei Blut austreten zu lassen.
    Wie der Shylock im „Kaufmann von Venedig“ stehen wir da.
    Und das soll so weitergehen?

    Kommentar in der FAZ

  5. „Mama, ich will nicht, dass meine kleine Schwester stirbt.“

    „Natürlich nicht, mein Schatz, das wollen wir auf keinen Fall, dass deine kleine Schwester stirbt, da wären wir ja alle unfassbar traurig.“

    „Nee, Mama, nicht deswegen, ich habe nur überhaupt keine Lust, dass ich deine Grabpflege später mal allein bezahlen muss.“

    schwiegermutterinklusive.wordpress.com/

  6. Eine Gesellschaft, in der kleine Verfehlungen und marginale Abweichungen vom rechten Pfad noch nach Jahrzehnten zum Ende einer Berufslaufbahn und zu einer öffentlichen Charakter-Hinrichtung führen, ist unmenschlich

    Die Zeit

    Es gibt ein Thema, das ich als Kolumnist seit Jahren behandeln wollte, aber ich hatte ein bisschen Angst davor. Dieses Thema sind die Behindertenparkplätze. Ich habe nichts gegen Behindertenparkplätze, aber es gibt einfach zu viele. Es sind so viele, dass sie, in unserer Gegend, eigentlich immer frei sind. Es gibt in Deutschland offenbar nicht genügend Behinderte, um von dem Parkplatzangebot auch nur annähernd Gebrauch zu machen.

    Nun könnte man sagen, dass dies ja genau der Sinn eines solchen Angebots sei, der behinderte Mensch soll jederzeit sicher sein können, in der Nähe seines Zieles Parkraum vorzufinden. Auf der anderen Seite weiß man, dass die meisten Behinderten gerne behandelt werden möchten wie andere Leute auch. Dass man bei der Parkplatzsuche auch mal eine Enttäuschung erlebt, so was ist doch eine allgemein menschliche Grunderfahrung der Moderne.

    Die Zeit

    In jeder noch so muffigen Pfarrei geht’s immer noch lustiger zu, als bei den links-grün-korrekten Tugenbolden mit Bio aus fairem Anbau, sorry aber so ist doch – was spießigeres als ein Berliner ‚Alternativ‘-Kaffe mit BioKaffe aus äthiopischer Wildsammlung habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen … das ist sozusagen das links-grüne-korekte Äquivalent zum röhrenden Hirschen über der Schrankwand.

    Der Christ dagegen wird in der Bibel nicht zur Tugendhaftigkeit aufgerufen, sondern zu Reumut, Demut und Liebe. Nicht umsonst Begriffe, die aus der modernen Sprache praktisch verschwunden sind …


    Kommenatr in der Zeit

  7. Das könnte in einer für dich erschreckenden Selbsterkenntnis enden, wie manipulierbar du bist.

    Brauche diese Art der Selbsterkenntnis nicht….alles Gute.

    Quasseltasche

  8. „Bisher haben wir deshalb nie rote Linien überschritten, weil immer
    dann, wenn die rote Linie erreicht war, sie weiter verschoben wurde“,

    Wolfgang Bosbach

    „Der Markt ist ein bisschen überrascht, dass etwas Substanzielles bei dem Gipfel herausgekommen ist“

    Tim Waterer, Aktienhändler

    FAZ

  9. „Im Grunde reisen viele Leute ins Ausland, ohne irgendetwas zu sehen. Kaum haben sie sich überzeugt, daß etwa der Parthenon sich an der im Reiseführer angegebenen Stelle findet, machen sie unverzüglich Aufnahmen von ihren Lieben vor einer antiken Säule.“

    Siegfried Kracauer; Fundort: FAZ

  10. Welche Partei vertritt mich?

    -Die CSU, welche jede 2te Woche von „roten Linien“ spricht und mit Koaltitionsbruch droht,diese dann eine Woche später überschreitet und weiter in der Regierung bleibt?

    – Die CDU und die Kanzlerin, die jedes aber wikrlich jedes ihrer Versprechen gebrochen hat? Keine Griechenlandhilfen, keine direkten Zahlungen, keine Staatsanleihenkäufe, keine dauerhaften Rettungsschirme, keine Bankenhilfen,keine „füge Staat xy ein“ Hilfen. All dies hat man von der CDU gehört und all das ist trotzdem geschehen.

    – Die FDP, die zu schwach und feige ist um sich gegen die Kanzlerin zu stellen und jede der „roten Linien“ mit der CDU überschreitet, weil sie fürchtet bei einem Koalitionsbruch in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden?

    – Die SPD, die sich mit dem Sozialisten Hollande verbündet, der offen zugibt sich auf Kosten Deutschlands sanieren zu wollen? Die SPD, die bei den allerersten Griechenlandhilfen am liebsten einen Blankoscheck nach Athen gesendet hätte auf dem Griechenland die benötigte Summe an deutschen Steuergeldern eintragen kann? Die SPD, dessen Führung eine deutsche Garantie für alle Schulden Europas fordert?

    – Die Grünen, die endlich die historische Chance sehen, dass Deutschland in der EU aufgeht und deshalb alles fordern was zu einer Transfer- und Haftungsunion führt?
    Die Grünen die lieber heute als morgen Eurobonds hätten auch wenn Deutschland dadurch pro Jahr 50 Milliarden merh an Zinskosten zahlt?

    – Bleibt nur die Linke, die zwar als einzige Partei die Staaten- und Bankenallimentierung ablehnt, dies aber aus falschen Gründen tut. Die Linken haben deutlich gemacht, dass die genauso für eine Transferunion und Eurobonds eintreten wie alle anderen Parteien, nur mit den Bankenhilfen in der jetzigen Form hadern. Sehe deshalb auch keinen großen Unterschied.

    Die 5% Hürde und die Medien halten jegliche Partei, die sich klar gegen den Eurofanatismus ausspricht aus dem Bundestag raus. Sodass man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Diese Wahl macht das Parlament aber nicht vertrauernswürdig.

    Kommentar in der Zeit

  11. Ich glaube, die Atheist_innen leben derzeit ziemlich in einer (Berliner?) Filterbubble, was dazu führt, dass sie die gesellschaftliche Relevanz ihrer Weltanschauung grandios überschätzen. Sie versuchen, einen Machtkampf gegen die „Religiösen“ zu führen und deren Befindlichkeiten aus dem öffentlichen Raum konsequent zu verdrängen, übersehen aber, dass sie bei diesem Machtkampf aller Wahrscheinlichkeit nach unterliegen werden. Denn Recht haben nutzt überhaupt nichts, wenn die anderen – und in diesem Fall sehr viele anderen, nämlich die Mehrheit – die Sache anders sieht.

    Antje Schrupp

  12. Olympia als sportliches Ereignis für die daran beteiligten Athleten. Nicht klar ist mir aber, warum Millionen von Menschen Übertragungen davon ansehen, anstatt ihre knappe Zeit dazu zu nutzen, selbst sportlich aktiv zu sein

    Kommentar in der Zeit

  13. Wenn man alle Kultur-Subventionen streicht, und die Kultur-Konsumenten die realen kostendeckenden Preise bezahlen lässt, dann wird man an den Besucherzahlen deutlich sehen, welchen Stellenwert die Kultur bei den Leuten hat.

    Kommentar in der Zeit

  14. Wenn Atheisten anfangen zu missionieren, dann stellen sie sich auf dieselbe Stufe wie ihre Gegner und merken es oft nicht einmal.

    Wilko Mueller, Glaube

  15. Mir wird da regelmäßig schlecht, mit was für Menschen ich die Erde teile. Aber genau das ist auch ein Trugschluss: Wenn man diese Leute nur im Internet verortet. Diese Typen, die da voll die Sau rauslassen, begegnen uns im echten Leben beim feinen Empfang, unter Vorgesetzten und Kollegen, in der Disco, in der Fußgängerzone. Ich muss die aber nicht in meinen Bekanntenkreis aufnehmen. Weder virtuell noch real. Denn das Internet ist keine Gegenwelt zur Realität, es IST Realität.

    Cronenburg

  16. wo bitte war mein kommentar polemik???? is diese partei verboten oder nicht????? nach meinem wissen nein! dann kann und ist es wohl auch nicht verwerflich mit einem mitglied dieser partei befreundet zu sein!

    ich wusste schon in dem moment als ich senden gedrueckt hatte, dass der kommentar „zensiert“ wird, da er nicht in die linie ihrer zeitung passt. warum machen sie ueberhaupt in forum auf, wenn sie nur eine linie der diskussion haben wollen?????????

    Die Frage, wozu es in der *Zeit* einen Kommentarbereich gibt, habe ich mir auch schon gestellt 🙄

    Fundort

  17. Die meisten sind doch dankbar, dass jede Störung aus ihrem Leben herausgefiltert wird und dass sie sich auch keine ungewohnten Ansichten über dieses oder jenes anhören müssen.

    Kommentar in der Zeit

  18. auf der anderen seite, wenn man sich mal die eigenbrötlerischen computer-nerds zu herzen nimmt, die kernschicht der piraten-partei, so sehe ich primär männer, die vom computerspiel sozialisiert wurden, sozialphobien ihr eigen nennen und mit der realität, also mit menschen im face-to-face bereich, nicht wirklich können.

    Kommentar in der Zeit

  19. Da reicht ein falscher Spruch, oder irgendein Kontext, und schon wird man interpretiert und subtil in eine Ecke gestellt.

    Kommentar in der Zeit

  20. Gerade psychologisch nagt die vermeintlich grosse Freiheit oft. Keine zeitlichen Verpflichtungen heisst manchmal nicht „immer“ sondern „nie“ frei.

    Nun gibt es aber auch noch den Kern Wahrheit in den Klischees zu würdigen. Ich hatte immer das Gefühl, gewisse Privilegien zu geniessen. Tatsächlich konnte ich mir meine Zeit immer einteilen wie ich mochte. Ich kann auch am Donnerstag Nachmittag einkaufen gehen und nach Ladenschluss arbeiten und am Sonntag schreiben und am Montag Wandern gehen. Das ist die positive Seite von nie fertig sein (auch wenn dies immer mit schlechtem Gewissen geschah).

    Quelle

  21. »Das unterscheidet uns von rein instinktgesteuerten Tieren«, bestätigt mir Lautenthal. »Wir könnten vom vorgezeichneten Weg abweichen – aber das würde halt ein wenig Mühe erfordern. Und unsere Spezies zeichnet sich nun mal nicht zuletzt durch Bequemlichkeit aus.«

    Quelle 10/08/12

  22. Es wird also nach Individualität gesucht, nach dem nicht „Normalen“, und wer sich nicht wie die Masse verhält, macht sich verdächtig, und hat mit Sonderbehandlung zu rechnen. Ich teile die Einschätzung, dass das ein Dystopie ist.

    Es geht mir echt auf die Nerven ! Man kann heute nicht mehr irgendetwas tun, was die Masse an hektischen Leuten nicht tut.

    Man geht heute nicht durch die Straßen, man hetzt durch die Straßen,. Wenn man dann ruhigeren Gemüts ist, ist das schon auffällig, erst recht, wenn man „dumm rum steht und nichts tut“.
    Ich finde das ist PARANOIA.

    Kommentare in der Zeit

  23. Deine Rechnung: 0+0+0+0=0 ist o.k. Religion gibt Dir null Klarheit, null Logik usw. Du bist halt Vollblutphysiker.

    Für andere könnte die Rechnung so aussehen:

    Poesie und Musik
    + große Geheimnisse
    + spirituelle Übungen
    + Lebens-Hoffnung
    _____________________

    = erfülltes Leben

    Kommentar in der Zeit

  24. Durch die vielen negativen Kommentare klingt

    vor allem eins durch: Neid. Auf Leute, die Zufriedenheit gefunden haben.

    Kommentar in der Zeit

    „In amerika sind die menschen auch sehf freundlich und hilfsbereit. Man darf halt nur keinen zentimeter vom akzeptierten weltnild abweichen.“

    Quelle

  25. Ich selbst zähle zu den Millionen Lesern, die zwar wissen, dass das Schwarze die Buchstaben sind, die aber bis ins Rentenalter hinein ein Buch – zum Beispiel James Joyce’ Dubliner – aufschlagen können, ohne darunter zu leiden, die Architektur des Textes literaturgeschichtlich nicht einordnen zu können.

    General Stumm gehört zu jener Beflissenheits-Gruppe der Leser aus der literaturkritischen Economy-Klasse. Auch er will alles lesen, aber dann fängt er an zu rechnen angesichts der dreieinhalb Millionen Bände der weltberühmten Bibliothek und macht, wie er einem Freund gesteht, eine bestürzende Entdeckung: »Ich habe es im Ministerium noch einmal mit Bleistift und Papier nachgerechnet: Zehntausend Jahre würde ich auf diese Weise gebraucht haben, um mich mit meinem Vorsatz durchzusetzen. In diesem Augenblick sind mir die Beine auf der Stelle steckengeblieben, und die Welt ist mir wie ein einziger Schwindel vorgekommen. Ich versichere dir noch jetzt, wo ich mich beruhigt habe: Da stimmt etwas ganz grundlegend nicht!«

    So viele Bücher, so wenig Zeit!

  26. Für Menschen, die nicht unbedingt nach ganz oben wollen, hat es hierzulande im Kosmos der Freizeit doch noch nie so gut ausgesehen: soviel Reichtum an belanglosen, zerstreuenden Aktivitäten hatte noch keine Generation vor uns.

    Kommentar in der Zeit

  27. „Die harte Wahrheit ist, dass das Alleinleben gut für Frauen ist, aber schlecht für Männer“, sagt Richard Scase, Soziologieprofessor an der Universität Kent.

    Süddeutsche

  28. Das Wort „Antisemitismuskeule“ dient meiner Beobachtung oft einfach nur dazu, abzuwehren, dass es Kritik an Ressentiments gibt. Es ist selber eine Keule geworden, ein praktisches Mittel in der Diskussion, in dessen Schutz sich das Ressentiments wieder ausbreitet. So soll es wieder akzeptabel gemacht werden – ein Vorgang, der weit fortgeschritten ist.

    Kommentar in der Zeit

  29. Der überwiegendende Anteil des Internet besteht aus Schwachsinn, der überwiegend nicht einmal humorvoll ist. Die Anfangs befürchtete Harmonisierung der Menschen und der Gleichklang hin zur amerikanischen Kultur ist ausgeblieben, viel mehr treffen sich Randgruppen im Netz.

    Kommentar bei Spon

  30. Nach dem Krieg schaute die ganze Welt auf Deutschland und seine Entwicklung. Vor dem Hintergrund der Gräuel in den Konzentrationslagern haben die ,,Väter“ und ,,Mütter“ ein Grundgesetz geschaffen, auf das wir Deutsche stolz sein dürfen und worauf uns viele Menschen auf der Welt beneiden. Dieses Grundgesetz ist keine Empfehlung, sondern ein Gebot. In den letzten Jahren beobachte ich mehr und mehr, dass dieses Grundgesetz ausgehebelt und verwässert wird. Viele Politiker vergehen sich am höchsten Gut, was unsere Rechtstaatlichkeit uns Bürgern in Deutschland bietet.

    Kommentar bei der Zeit

  31. Für Autoren, die zeitgeschichtlich oder politisch arbeiten, ist auch immer die Frage, wie öffentlich sie ihre Werte und politischen Ansichten machen, wenn sie weiterhin international reisen und arbeiten wollen. Mir selbst ist es bei der Einreise in die USA wiederholt so gegangen, dass ich diesbezüglich eingehend befragt wurde. Bei der Einreise nach Israel musste ich Beamten schon Zugang zu Google Mail und Facebook geben.

    Sonja Winterberg

  32. Es ist mir egal, warum sie sich verletzt fühlten. Um von einem 600-Seiten-Buch verletzt zu sein, muss man viel Arbeit investieren. Es ist sehr einfach, nicht verletzt zu sein, man guckt sich ein anderes Kunstwerk an. Unsere Buchläden sind voll mit Büchern, damit man auswählen kann. Es gibt auch Bücher, die mich verletzen würden, Shades of Grey vermutlich (lacht), aber deswegen fackele ich nicht den Laden ab. Das Gerede von »Verletztsein« ist Quatsch. Keiner hat das Recht, verletzt zu sein. Wäre Verletztsein ein Argument, wäre Harry Potter in Amerika verboten, weil einige Leute finden, dass es Hexerei unterstützt.

    Salman Rushdie

  33. In der BRD ist eine solche Sendung naturgemäß nicht möglich – ihre Entstehung nicht und auch ihre Duldung nicht. Der Grund liegt in der strukturellen Selbstbelügung mit ideologisch übersättigten und politisch korrekten Phrasen tagaus tagein, dann in einer völligen Abwesenheit von pragmatischer Alltagswahrnehmung und schließlich in einem tief verwurzelten Misstrauen gegnüber gesundem Menschenverstand.
    _____
    Ich habe es aufgegeben, Frau Ziessler,

    …ueberhaupt noch Deutsches Fernsehen anzuschalten. Staatspropaganda in den Nachrichten und bei Dokus, duemmliche Filmchen und Serien, Volksmusik und Fremdschaemshows – all das beim OErR.

    Kommentare in der FAZ zu *Borgen*

  34. „Das Funktionieren unseres gesamten Wirtschaftssystems scheint ja davon abzuhängen, dass wir ständig und im Übermaß kaufen, verbrauchen, verschwenden, wegwerfen und wieder neu kaufen. Der Glaube daran, dass das so sein muss, wird beständig genährt durch absurde Vorstellungen von immerwährendem Wirtschaftswachstum und Horrorszenarien von drohender Arbeitslosigkeit und Finanzkrise.“

    Kein Heim für Plastik

  35. Die Arbeit des Geisteswissenschaftlers besteht einzig im sich auf andere berufen. Da hat niemand eine eigene Meinung. Und so ist bei diesem sich gegenseitig Zitieren nichts anderes Praxis als ein endloses Textrattentum.

    Kommentar in der Zeit

  36. Pharisäer werden nie verstehen, dass nicht der Ton, sondern der Spieler die Musik macht. 😀

    Bei manchen ist halt jeder ein Arschloch, der ihm nicht ins Selbige kriecht. Bei Denkfaulen gilt der Denker auch häufig als Klugscheißer. Solange man Einwände reflektiert, ist es egal, wie man zu der Person steht.

    Quelle

  37. Das Problem in Deutschland ist der Linksdrall der Gesellschaft. Die Linken sind die Familienfeindlichen, wie man hier betrachten kann. Kindergarten ab dem ersten Lebenstag, Indoktrination durch Mitglieder der K-Gruppen und und und. Aber das sieht man natürlich mit der linken professoralen Brille nicht.

    Kommentar in der FAZ

    Beneidenswert sind Menschen, die für sich ein dermassen simples Weltbild zimmern konnten: Sie führen zweifellos ein unbeschwert glückliches, neid- und geizloses Leben.

    Quelle

  38. Politik à la Merkel – das ist die Politik der normativen Kraft des Faktischen. Merkel macht keine Sachpolitik aus Überzeugung, sondern bloße Machtpolitik. Sie marschiert nicht, wie von Strauß einst gefordert, an der Spitze des Fortschritts. Angela Merkel führt von hinten. Sie beobachtet die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse und entscheidet nach Lage der Dinge. Eigene Wertsetzung? Fehlanzeige! Aus Sein wird Sollen, aus Faktizität Geltung. Für Merkel gibt es nur ein Prinzip: Die CDU, sprich: ich, muss so stark werden, dass keiner gegen mich regieren kann, aber alle mit mir regieren wollen. In keinem Politikfeld bestimmt die Kanzlerin offensiv die Marschroute – mit einer Ausnahme: Europa und die Eurokrise.

    Blätter für deutsche und internationale Politik: Schwarz-Grün: Die zweite Wende

  39. Die ewige Abgrenzerei und penetrante Selbstgerechtigkeit aller “richtig” Gesinnten zeigt nur, wie hilflos man ist im Umgang mit dem, was das Grundgesetz “Meinungsfreiheit” nennt.

    Man zeigt dadurch, dass man sich distanziert, was für ein “guter Mensch” man ist. Und wehe denen, die sich das nicht auf ihre Fahne geschrieben haben, dass man mit denen vom rechten Ufer auf keinen Fall zusammensitzen oder gar reden darf.

    Kommentar im ZeitBlog

  40. Die neuen Medien suggerieren den Kick des Außergewöhnlichen, des Besonderen, der Bestätigung eigener Ansichten und eigener Bedeutung als Lebensnormalität.

    Süddeutsche: Internet-Kommunikation ist anfällig für Missverständnisse

    „Das Entscheidende im Netz von heute sind nicht Nachrichten und Meinungen, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion.“
    (Die Menschen schauen, Amerkung) „in einen neuen technischen Spiegel, der ihnen Auskunft darüber gibt, in welchem Maß sie lebendig sind.“ Sie kreisen – jeder für sich – um sich selbst.

    Geert Lovink in: Ich blogge, also bin ich

    „In vierzig Jahren, wenn das Netz in einer gigantischen Implosion von Dummheit zusammengebrochen sein wird, möchte ich sagen können: ,Ja, ich bin dabei gewesen!'“
    Zachary „Spokker Jones“ Gutierrez

  41. Wie kann eine Nation so paranoid sein und die Welt mit Krieg überziehen, weil etwas mehr als 3000 Menschen bei einem Terroranschlag gestorben sind, aber gleichzeitig 100erte mehr von selbst hergestellten Waffen getötet werden?

    Kommentar in der Zeit

  42. Wir verzichten laufend freiwillig auf Privatsphäre. Entweder weil es spaß macht und unseren sozialen Kontakten geht (Facebook), oder weil wir Angst haben das Terroristen unsere Lebensweise zerstören könnten.

    Facebook und Co. nahmen dem Thema letzendlich die sensibilität. Und der Terror nahm uns unsere Lebensweise. Überwachung ist in, Bürgerrechte sind out!

    Kommentar in der Zeit,“Die USA haben ohne Not auf die dunkle Seite gewechselt“

  43. Ihr wolltet …

    Computer, Spiele, Musik, Bücher und Filme, das Internet und unbegrenzte Vernetzung, um mit euren Freunden und Bekannten zu kommunizieren, ohne den Hintern von der bequemen warmen Couch fortbewegen zu müssen, und das ganze natürlich für lau … Doch das ist nur eine Illusion, umsonst gibt es auch im Netz nichts, wir bezahlen mit unseren Daten, unserer Privatshäre und vielleicht sogar mit unserer Freiheit, vielen Dank nochmal …

    Kommentare in der Zeit

  44. Ich sehe keinen Unterschied darin, ob in Deutschland Kinderbücher zensiert werden, weil sie den hiesigen politischen Vorstellungen nicht genügen, oder ob in China Zeitungen zensiert werden, weil sie den dortigen politischen Vorstellungen nicht genügen.

    Kommentar in der FAZ

  45. In einem mir bekannten Fall titulierte ein deutscher Schüler einen türkischen Mitschüler als „Ziegenficker“, was ihm sofort und umstandslos (wiederum zu Recht) einen strengen Verweis durch den Schulleiter einbrachte.

    Der selbe Schulleiter, bei dem sich ein anderer deutscher Schüler beschwerte, weil er von einem türkischen Mitschüler als „Schweinefleischfresser“ bezeichnet worden war, beschied den derart Beleidigten wie folgt:

    – Vielleicht habe er sich ja verhört

    – Vielleicht habe er ja durch eine rassistische Äußerung zuerst provoziert

    – Er solle sich angesichts einer solchen Lappalie und auch im Hinblick auf die Bewahrung einer friedlichen Lernatmosphäre an der Schule mal nicht so anstellen.

    Kommentar in Die Zeit

  46. Die Vorstellung, dass die Welt ein besserer Ort wird, indem man Zensur und der eigenen Bigotterie das Mäntelchen des Wohlwollens umhängt, beweist nur, dass es Leute gibt, die offenbar selbst mit dem Verständnis eines so simplen Romans wie 1984 überfordert sind.

    Kommentar in Die Zeit

    Political Correctness ist der unbedingte Wille, aus Angst, 3% der Bevölkerung potenziell beleidigen zu können, den anderen 97% fürchterlich auf die Nerven zu gehen.

    Kommentar in der Zeit

  47. Der Unterschied zwischen amerikanischer und deutscher Kultur? Wir Amis sind blöd, aber wir haben Spaß dabei. Die Deutschen sind zu intelligent, um Spaß zu haben

    Die Zeit

  48. „Das Dritte Reich ist der historische Ort, über welchem nun wirklich jede zeitgenössische Aversion ausgekippt werden kann (wobei zeitgenössische Aversionen gegenüber jener Epoche der Scheußlichkeiten immer niedlich wirken), man darf heutzutage die gesamte deutsche Gesellschaft der Jahre 1933-45 (gern auch früher beginnend) al fresco kriminalisieren, und bezeichnenderweise macht sich inzwischen der heimlichen NS-Sympathie verdächtig, wer auf historische Tatsachen hinweist, die der Universalschuld-Propaganda widersprechen.“

    Michael Klonovsky; Fundort

  49. Überhaupt: In was für ein Menschen- und Gesellschaftsbild lasse ich mich durch die Nutzung von Twitter eigentlich pressen? Ist es ein Wert, unbedarft jeden Gedanken, der vermeintlich in 140 Zeichen passt, in die Welt zu blasen? Soll jeder immer alles kommentieren? Möchten wir eine Diskussions- und Aufmerksamkeitskultur des Rauschens, das nur durch besonders laute und plakative Themen unterbrochen wird?

    Dafür entsteht sozialer Stress. Menschen twittern über ihre Depressionen, sie twittern im Affekt Unkluges, Dinge, die ich nicht lesen möchte.
    Wenn ich diese Menschen abkoppele, muss ich mich dafür ihnen gegenüber rechtfertigen. Jetzt wird ein Social-Media-Experte dazwischenrufen: „Aber du kannst sie doch für einen Zeitraum X stumm stellen!“ Ja, sage ich, aber will ich das? Warum soll ich als Empfänger auf einmal eine Filterleistung vollbringen, die ich mir eigentlich vom Absender wünsche? Ist es zu viel verlangt, dass sich alle, egal, in welcher Kommunikationsform, vorher folgende drei Fragen stellen: Muss es gesagt werden? Muss es jetzt gesagt werden? Muss es jetzt von mir gesagt werden? Und: Welcher Mehrwert entsteht denn durch diese permanente Nabelschau auf Twitter konkret und für wen?

    Von Christopher Lauer in der FAZ

    Die Illusion der Selbstüberhöhung ist perfekt, solange ich mir verkneife, nachzuschauen ob überhaupt jemand zuhört.
    ___

    Was heisst schon Freundschaft?
    Es ist alles so austauschbar geworden, springt einer ab füllt der Nächste die Lücke, oder auch nicht, eh egal.

    Kommentarbereich

  50. So eine Schande, ich bin normal. Ich kann nicht gut tanzen, ich kann nicht gut singen. Ich bin auch kein Autist, der rückwärts in Maschinensprache sprechen kann. Nicht mal schwul bin ich.

    Wir Normalos werden uns warm anziehen müssen. Bald sind wir geborene Rassisten und Schwulenfeinde, die äußerst verdächtig sind. Die Politik erkennt gerade, dass die Normalos keine relevante Zielgruppe mehr sind.

    Wir sind die stinkenden Normalos, für uns interessiert sich bald niemand mehr.

    Kommentar in Die Zeit

  51. In den Parteien gilt die Pflicht, Grün zu sein. Die Medien berichten fast ausschließlich mit der grünen Brille. Die Mehrheit der Menschen im Land sind aber, wenn man den Umfragen in allen Bereichen Glauben schenken darf, nicht grün.

    Was bedeutet es für eine Demokratie, wenn die veröffentlichte Meinung und Politik keine Diskussionen mehr zulässt, sich ausschließlich als erziehendes Ogan begreift und es keine Meinungsvielfalt mehr gibt? Und das zuwider dem Willen der Mehrheit?

    Mir schwant Böses.

    Kommentar in Die Zeit

    Totalitäre Regime zensieren zuerst die Sprache, um kritisches Denken zu unterdrücken

    Anschließend sperrt man die weg, die sich der Repression nicht beugen. Ein Blick auf den Nationalsozialismus, den Stalinismus auch ostdeutscher Ausprägung genügt, um immer wieder die gleichen Unterdrückungsmuster zu erkennen.

    Kommentar in der FAZ

  52. Ich glaube daran, dass Frauen tatsächlich so wundervolle Wesen waren, wie sie Goethe und Shakespeare beschrieben haben und tatsächlich die harte kalte Welt der Männer zu einem besseren Ort gemacht haben. Leider haben die Frauen in diesem Land eben jene Fähigkeiten aufgegeben und sind mehr zu harten unfreundlichen, rationalen, verständnislosen Männern geworden, um wirtschaftlich den gleichen Erfolg zu erzielen.

    Kommentar in Die Zeit

    Andere männliche Eigenschaften sind aber auch Ehrlichkeit und Direktheit. Und bei all den positiven Attributen, die Frauen zugesprochen werden und die sicherlich teilweise auch stimmen: diese gehören meist nicht dazu. Ich für meinen Teil habe es ehrlich gesagt lieber, von einem Menschen, der mich nicht mag, sofort frontal ins Gesicht geschlagen zu werden, als abzuwarten, bis er mir auf einmal und völlig unerwartet von hinten den Dolchstoß versetzt.

    Kommentar

  53. »Wer keine eigene Meinung besaß, orientierte sich umso mehr an dem, was sozial vorgegeben war.«

    Felix Römer

    Kommt bekannt vor, die heutigen Durchideologierten handeln auch nicht anders.

  54. ABer ich muss nicht meine Lebenserfahrung auf 0 resetten, weil sie jemand anderem nicht gefällt.

    Kommentar in der FAZ

  55. Abseits der Frage, wer kann mit wem, nähert sich Deutschland zusehend einer Regierungsform, wo der Regierung, ähnlich wie in China, keine Opposition mehr entgegensteht. Die beiden großen Parteien SPD und CDU stehen zwar in einem Wettbewerb, dieser erschöpft sich aber zunehmend darin, den anderen mit der ehemals traditionellen Politik des andern noch zu übertreffen. Beide sind für die gleichen Wohltaten und die gleichen „Schweinereien“ gut. Auch die Linke ist nun offenbar bereit in die große deutsche Einheitspartei aufzugehen und den letzen Funken demokratischer und parlamentarischer Grundgesetze über Bord zu werfen. Sie möchte mit der SPD, obwohl diese schon längst (seit Schröder) eine geistige und politische Vereinigung mit der CDU vollzogen hat. Der Wähler kann in diesem alternativlosen System wählen was er will, er bekommt immer die gleiche Politik.

    In Deutschland wird dieses Model gerne als Verantwortung vor dem Großen und Ganzen verkauft und gutgeheißen. Jede demokratische Partei müsse mit jeder koalieren können. Eine Partei, die dazu nicht in der Lage sei, sei keine demokratische Partei, so das Credo. In Wirklichkeit symbolisiert diese Haltung die perfekte Perversion der Demokratie: Ein totalitärer Staat, der sich einen demokratischen und parlamentarischen Anstrich gibt. Vielleicht bedarf es auch keiner Annährung mehr, vielleicht ist Deutschland schon der totalitäre Staat, der auf Wähler keine Rücksicht mehr zu nehmen braucht.

    Kommentar in der Zeit

  56. Und in den meisten deutschen Hochschulen ist das Leistungsprinzip schon längst ersetzt worden durch die Zustimmung zur herrschenden Ideologie der sozial-utopistischen Gleichmacherei und des aktuellen Gender-Irrsinns – fachlich gute und fleißige Studenten kommen heute eher als Indien als aus Nordrhein-Westfalen.

    Kommentar in der FAZ

  57. Dieses ständige Verständnis haben für Alles und Jeden, dieser ständige Versuch alles mögliche zu entschuldigen und die Unfähigkeit auch einmal Werte und Verhaltensnormen ohne wenn und aber einzufordern, widert doch einfach nur an.

    Gut, ob Frei.Wild die Werte des Grundgesetzes vertritt kann ich nicht sagen, da ich mich mit der Band nun wirklich nicht auskenne, aber Frei.Wilds kompromissloses Stehen zu den eigenen Werten hat durchaus etwas beeindruckendes. Dies gilt umso mehr wenn man bedenkt, dass unsere Gesellschaft anscheinend eben nicht mehr bereit ist überhaupt für irgendwelche Werte einzutreten.

    Kommentar in der Zeit

    „Genauso schlimm ist es, zu glauben wir waeren ‚gute‘ Menschen, wenn wir zwar fuer die Menschenrechte der kanadischen Eskimos eintreten, aber gleichzeitig den Menschen in unserer eigenen Nachbarschaft das moralische Recht auf die freie Entfaltung ihrer Persoenlichkeit abstreiten“

    Kommentar in der Zeit

  58. Wir bewegen uns wirklich in eine Art „Gutmenschenstaat“, der im Anspruch und in manchen Kennzeichen durchweg totalitär ist. So sah es mal ein Handelsblattleser.Natürlich kann man sofort sagen, dass ist rechtes Gedankengut.
    Aber genauso, wie ANtisemitismus oder iene andere Ideologie die Basis jedes totalitären Systems ist, übernimmt das bei uns jetzt der Antirechtsradikalismus. Man trifft sich wöchentlich zu Lichterketten etc…über die Entwicklungne könnte man Diplomarbeiten schreiben


    Kommentar in der Zeit

  59. (…) Lehrer, die von der Welt wenig gesehen haben und noch weniger wissen, sondern sich nichts anderes vorstellen können, als genormte Ziele auf genormten Wegen zu verfolgen und den Schülern weder Freiheit noch Selbständigkeit, sondern einzig und alleine das Erfüllen von Erwartungshaltungen zu vermitteln.

    Kommentar in der FAZ

  60. Nur Faschisten verbieten anderen das Wort, nur weil Ihnen deren Meinung nicht passt.

    In einer Demokratie muss offener Meinungsausstausch möglich sein.

    Kommentar in der Zeit

  61. „Und da mein Olivenöl nicht krankenversichert ist, muss ICH jetzt für seine Behandlungskosten aufkommen. Es muss nämlich zum Psychotherapeuten. Wegen seiner Hydrophobie.“

    Kommentar in der Zeit

  62. Denn gerade weil wir auf die blose Meinung mehr geben als auf die tatsächlichen
    Taten (wir leben in einer Gesellschaft des Persönlichkeitskults, nicht
    des Charakterkults) neigen viele dazu, aus einer auf ein Thema streng
    beschränken Aussage gleich alle Wesenszüge eines Menschen abzuleiten.
    Diese (groteske) Feststellung wird dann nicht selten mit einem moralischen
    Gefälle kombiniert und die andere Person ist sozial nicht mehr tragbar.
    Das macht man vor allem deshalb, weil die Abwertung eines anderen mit
    einer Aufwertung eines selbst einhergeht.

    Kommentar in der Zeit


    Man darf zum Beispiel über Nazis berichten, die einen Ausländer verprügeln.
    Jugendbanden aus dem arabischen Raum hingegen darf man nicht kritisieren, denn das ist dann rassistisch und relativierend.

    __
    Warum ist in Großbritannien eine liberale Kommentarpolitik möglich, aber bei uns nicht? Was für eine Gesellschaft sind wir, dass wir beständig von oben -dazu gehören für mich auch Zeit-Zensoren- reguliert werden müssen?

    Kommentare der Zeit

    Nicht komplett korrekt

    es gibt da naemlich ein Thema zu dem man eben in Deutschland als Deutscher nicht seine Meinung zum Besten geben darf. Jene ist dann direkt politisch unkorrekt und hochgradig rassistisch! Das war damals als ich noch aufs Gymnasium ging schon so und daran hat sich in 15 Jahren exakt NICHTS geändert. Der Vollständigkeit halber: ich bin übrigens kein Sympatisant der rechten Sparte…

    ——
    Allerdings ist die Zensur von kritischen aber sachlichen Kommentaren bei einer Zeitungsredaktion ein ganz sensibles Thema. Wenn man erkennt, dass es bei der Löschung von Kommentaren nicht nur mehr darum geht, dass diffamierende, unsachliche und nicht zum Thema beitragende Kommentare gelöscht werden, sondern vielmehr durch das Löschen kritische (aber konstruktive) Meinungen unterdrückt werden sollen, dann läuft etwas falsch.
    —–
    So einfach ist es, hier seine Postings zensieren zu lassen. Ich kann das auf Kommando. Ich weiß genau was ich hier schreiben darf und was nicht und ich brauche dafür auch gar nicht gegen irgendeine Netiquette zu verstoßen. Ist gar nicht notwendig. So viel zur „Meinungsfreiheit“ in Deutschland.

    Wenn Sie ein paar Stichworte dazu wollen, schicken Sie mir doch einfach eine private Nachricht. 😉

    Kommentare in der Zeit

  63. Der klassische deutsche Journalist der Gegenwart ist offenbar mehr denn je Tugendwächter und Gouvernante in einer Person: er dokumentiert zwar, bei missliebigen Themen wird jedoch sofort irgendeine Keule ausgepackt.

    Das führt dazu, daß bspw. mich die Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung beinahe an die DDR erinnert. Da konnte man auf der Straße auch alles sagen.

    Kommentar in der Zeit

    Eine falsche Tatsachenbehauptung ist auch eine Meinung. Dazu gehören Sachen wie: Die Erde ist flach, Adam und Eva waren die ersten Menschen, usw.

    In einem freien Land darf man diese falschen Meinungen äußern. In Deutschland darf man das nicht. Deshalb gibt es in Deutschland hinsichtlich des Holocaust keine Meinungsfreiheit.

    Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn der Staat festlegt, welche Meinungen richtig oder falsch sind. Das muss sich durch den freien Austausch von Ideen herauskristallisieren. Die Wahrheit braucht nicht Gefängniszellen zu Ihrem Schutz.

    Kommentar in der Zeit

  64. Meinungsfreiheit beinhaltet, das alle Meinungen veröffentlicht werden.Auch die, die der Zensor für falsch hält.

    Kommentar in der Zeit

  65. Was heute an Meinung nicht passt, wird als Stammtischgefasel, Rassismus oder Nazismus platt gemacht, wobei leicht vergessen wird, dass es klüger ist, hinzuhören, warum und was wer sagt.

    Kommentar in der Zeit

    Auch die Forschungsliteratur ist durchzogen von Denkverboten, das merkt man aber erst, wenn man sich intensiver mit bestimmten Themen beschäftigt. Ein Bsp – in der Erziehungswissenschaft ist es mittlerweile akzeptiert, dass Bürger einer bestimmten Schicht in den Schulen diskriminiert werden. Die mangelnden Erfolge schwacher Schüler erklären sich 1. durch die mangelnden Mittel der Eltern, den Kindern Bildung zu vermitteln. 2. durch die schlechteren Bildungsentscheidungen dieser Schicht. Und nun: kommen Sie mir nicht mit eigener Anstrengung und schon gar nicht mit Veranlagung. Wenn Sie das als Denkanstoß anführen, werden Sie nicht mehr ernst genommen. Gern werden dann Begriffe wie „elitär“, „rechts“ „rechtsradikal“ verwendet. Argumente? Fehlanzeige. Dass hier bestimmte Ansätze nicht mehr durchdacht werden, nur weil sie nicht der political correctness entsprechen ist manchmal schwer erträglich.

    Kommentar in der Zeit

  66. Ich bin selbst ein Schachspieler. Dann sollte ich ja ein kompletter Guru sein, was strategisches Denken betrifft. Vielleicht sollte ich Manager coachen.
    Natürlich bilden Spiele stets ein Teil der „Realität“ ab, aber man sollte die Lerneffekte nicht überbewerten. Es sind zumeist sehr schlechte Modelle, wo die besten Strategien nichts mit der Realität zu tuen hat.
    Zudem werden hier solche allgemeinen Aussagen getroffen, die in sich wenig wert sind. Für ziemlich jede Beschäftigung kann man Eigenschaften zuschreiben, welche für Manager wichtig (sein könnten).
    Beispiel Kochen: Dabei muss man auch planen und den Ziel definieren. Dabei lernt man zudem, dass man häufig mit kleinen Veränderungen viel erreichen kann (Salz in der Suppe). Zudem zeigt sich dabei, wie wichtig die Qualität und frische der Produkte ist. Man sollte den Mut haben, dass alte, schon gammelnde Gemüse wegzuschmeißen. Wird man jetzt ein besserer Manager, wenn man regelmäßig kocht?

    Kommentar in der Zeit

  67. Hier geht es eher darum ein eigenes Bild von sich zu erzeugen, nämlich Max ist ein aufrechter Kämpfer gegen die Nazis. Man will das nachholen, was man vor 70 Jahren versäumt hat. Es ist ein Kampf gegen die Phantome der Vergangenheit.

    Kommentar in der Zeit

  68. … doch leider wird von der westlichen Presse meist nur 1+1 zusammengezählt, falls es mit dem aktuellen politischen Kurs übereinstimmt. So war es doch beim Irak-Krieg, und bei der unausgewongenen Berichtserstattung im Syrien-Konflikt, wo westliche Einmischungen (bspw. Unterstützung der Rebellen mit Nachrichtentechnik durch den BND, geheime Waffenlieferungen an Rebellen, Rückzugsgebiet für Rebellen auf türkischem Boden), zwar benannt werden, aber nicht aufgedrängt werden. So entzieht sich dieses Wissen einem Großteil der Bevölkerung und alle sind dann natürlich überrascht, wenn es heißt, dass Syrien Granaten in Grenzgebiete gefeuert hat.

    Auch durch Faktenverschweigung lässt sich Stimmung machen: so liest sich „Syrische Regierungstruppen schossen im Juni 2012 ein türkisches Kampfflugzeug ab“ als ein kriegerischer Akt, bis natürlich — an anderer Stelle — näher erläutert wird, dass der syrische Luftraum verletzt wurde.

    Kommentar in Der Zeit

  69. Die Fähigkeit, seinen Mitmenschen ein schlechtes Gewissen einreden zu können, ist ein nicht zu unterschätzendes Kapital.

    Kommentar in der Welt

  70. Diejenigen, die sich so ganz arg unbedingt von der Masse abheben wollen, in dem sie der Welt stets verkünden, wie ganz arg außergewöhnlich ihr Zuhause, ihr Urlaub, ihre Haustiere, ihr Frühstück, ihr Mittagessen, ihr Abendessen und ihre Cocktails sind… und dabei so unterträglich banal und gewöhnlich wirken und damit auch noch die Banalität und Gewöhnlichkeit unterstreichen.

    Kommentar bei Spon

    Das ganze Gerede von der „bunten, vielfältigen Gesellschaft“ ist eigentlich nur Selbstinszenierung einer gewissen Szene, da heute schon jedem Grundschulkind vermittelt wird, dass ein schiefer Zahn ein Karrierehindernis sein wird

    S.12

    Wir waren konsumfeindliche, linksorientierte Individualisten, bis wir gemerkt haben, dass wir in Wahrheit desillusionierte, angepasste Spiessbürger sind, die von Individualität nur träumen können. Allerspätestens, seit wir eigene Kinder haben…oder ist das heutzutage schon exotisch und individuell?

    S. 9

  71. Bücher sind wie Gesichter, die den Trauermarsch am Grab von Revolten und Ideologien begleiten und die Kasse der Angehörigen füllen.

    Kommentar in der Welt

  72. Islamische Terroristen bomben im Namen Allahs, wir bomben im Namen der Freiheit. Die Geschichte wird uns unser Freiheits-Deckmäntelchen wegreißen und uns als Lügner und Betrüger entlarven.

    Kommentar in der Welt

  73. Ich entsinne mich an die Aussagen eines Kriminalkommissars, der in Sachen Kindesmissbrauch ermittelte: das, was Menschen heute über sich freiwillig und ungeschützt ins Netz stellen sind oftmals Informationen, die er selbst nicht sammeln dürfte.

    Kommentar in der Zeit

  74. Ein Philosophieprofessor von mir sagte einmal,

    dass wir alle Gläubige sind. Vor 500 Jahren glaubten die Menschen in Europa an einen christlichen Gott: Priester traten vor die Menschen, sagten etwas, und die Menschen glaubten es.

    Heute glauben wir an die Wissenschaft: Kaum tritt jemand vor die Kamera, der irgendwo Professor ist, eine leicht verschmutzte Strickjacke anhat, schwierige Wörter benutzt, die man nicht sofort versteht, und auf eine etwas abgehobene Art und Weise zerstreut und schusselig wirkt, dann glauben wir, was er sagt.
    Idiotisch eigentlich.


    Kommentar in der Zeit

  75. Was ist das für ein Land…

    … in dem Arabergangs Gesetzesfreiheit genießen, in dem Zuwanderer die im Rudel Jagd auf Einheimische machen, mit Bewährung davon kommen? Deutschland!

    Anstatt die Nase über die USA zu rümpfen, sollten Sie sich mal mit den täglichen gewalttätigen Übergriffe auf Deutsche beschätftigen, denen wir dank Kuscheljustitz, politischer Korrektness, fehlender innerer und äußerer Sicherheit ausgesetzt sind.

    Kommentar in der FAZ

    Sehr schön, wenigstens in den USA darf man ich noch ungestraft verteidigen!

    In Deutschland wird man hingegen eingesperrt, wenn man sich gegen eine Überzahl Angreifer (5 gegen 1), die bereits den Begleiter zu Boden geprügelt haben, mit einem Messer zu Wehr setzt, weil das Messer nicht angemessen wäre (Die Notwehrsituation wurde vom Gericht nicht verneint, aber die Reaktion sei überzogen gewesen. ÜBERZOGEN, bei einem Verhältnis von 5 zu 1!). Man muss sich also offensichtlich vorschriftsmäßig krankenhausreif oder gar zu Tode prügeln lassen…

    Kommentar in der Welt

  76. Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn:

    Lieber Ahmed,
    ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.
    Ich liebe Dich.
    Dein Vater.

    Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail:

    Lieber Vater,
    bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‘die Sache’ versteckt.
    Ich liebe Dich auch.
    Ahmed.

    Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts.

    Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn:

    Lieber Vater,
    sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich
    aus der Entfernung leider nicht für Dich tun.
    Ich liebe Dich.
    Ahmed

    Kommentar im Spiegel (61)

  77. Das sind ganz normale Symptome des kulturellen Niedergangs unserer abgelebten Gesellschaft.; ein Schicksal das jeder Kulturkreis nach Aufstieg und Höhepunkt erleidet. Man erlebt
    • Statt Esskultur am gepflegten Tisch das Fressen von global industriell standardisierter Fast Food direkt aus der Verpackung.
    • Statt gepflegter, individueller, schöner Bekleidung Gammeljeans und schmierige Sportschuhe als Volksbekleidung. Noch nie waren die Menschen so schlecht angezogen wie heute.
    • Tätowierungen und Piercings – ursprünglich Schmuck der Naturvölker und bei Kulturvölkern undenkbar – auf dem Vormarsch.
    • Rap, Hip-Hop – Musik des farbigen US-Proletariats, in der tänzerischen Ausführung an Rituale von Urvölkern erinnernd – als Leitbild für unseren Musikmarkt.
    • Unfähigkeit, selbst banale Unterhaltungsmusik zu komponieren, daher Zwang, die Musik der letzten 4 Jahrzehnte in einer Endlosschleife zu recyceln.
    • Schmiererei statt Malerei.
    • Schmucklose Zweckarchitektur.
    Und so weiter.

    Im größeren Rahmen:
    • Abschaffung echter Eliten und ihr Ersatz durch ein egalitäres System, das keine großen Persönlichkeiten mehr hervorbringen kann.
    • Verfall der Familien, Vormarsch und Präferierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, Babyklappen.
    • Niedrigste Geburtenraten und hohe Zuwanderung von Migranten mit Durchmischung und Identitätsverlust der Bevölkerung
    • Zunehmend großes städtisches, meist arbeitsloses Proletariat. Brot (Hartz IV) und Spiele (TV).
    • Übergang der verfassungsmäßigen Ordnung des Staates in formlose Einzelgewalten, wobei Wirtschaftsmächte die politischen Formen und Gewalten durchdringen. Beispiele: Umverteilung, Bankenrettung, Privatisierung des Volksvermögens und der staatlichen Aufgaben, Öffentliche Armut.
    • Auf globaler Ebene Durchsetzung der Ziele der Wirtschaftsmächte durch Gewalt statt durch Politik.
    • Ersatz aller ideellen Werte durch das Geld.
    • Sex and Crime im Zentrum der Unterhaltung
    • Rückkehr finstersten Aberglaubens im persönlichen Bereich und als Thema in Unterhaltungsfilmen (Vampire, Hexen Zauberer) oder Spielen im Zug des Abstiegs der Religion.

    Kommentar in der Welt

  78. Arbeiten Sie mal ein bißchen an IHRER Frustrationstoleranz, bevor Sie die bei Zweijährigen einfordern. Und dann wollte ich Ihnen noch kommunizieren, daß auch all das schnöselige Managergelaber gar nichts nützt, wenn Sie von soft skills keine Ahnung haben. Aber keine Sorge, wir Eltern sind nachsichtig. Wissen wir doch als aufmerksame ZEIT-Leser, daß Managergehirne eine besonders große Ähnlichkeit mit Psychopathengehirnen haben.

    Kommentar in Der Zeit Nr. 228

    Jeder, der nicht mein Verhalten akzeptiert, ist ein schlechter Mensch oder gar ein Psychopath. Die Welt kann so einfach sein ^^ .

  79. Soviel egoistische Engstirnigkeit, von keines zweifelnden Gedankens Blässe angekränkelt, lobe ich mir.

    :mrgreen:

    Kommentar 323

  80. Es ist die Ironie der Geschichte, dass Linke, die immer wieder

    Toleranz von ihren Diskussionspartnern einfordern, ganz gleich in welcher Richtung, selbst im Gegenzug die intolerantesten Subjekte überhaupt sind.

    Kommentar 49

  81. Die digitale Spaltung der Gesellschaft wird sich vermutlich schon bald in den Kommentaren zu diesem Artikel zeigen, meines Erachtens aus kulturhistorischer Sicht ein sehr interessanter Umstand.

    Für die einen (vor allem diejenigen, die mit dem PC/Spielekonsolen großwurden und für die derartige Spiele ein ganz normaler Teil der Jugend waren) ist nichts im Artikel verwunderlich oder auch nur berichtenswert – natürlich sind moderne Computerspiele mindestens ein so großes Business wie die Filmindustrie. Und vor allem sind sie auch eins: ein integraler Bestandteil der modernen Populärkultur. Wobei man das „Populär“ inzwischen fast in Klammern setzen kann, denn manche Spiele verdienen es durchaus einfach nur als „Kultur“ bezeichnet zu werden…

    Für den anderen Teil der Gesellschaft wird dies befremdlich, gar absurd erscheinen. Denn sie kennen zwar Filme „schon immer“, aber Computerspiele sind für sie Neuland. „Computerspiele sind was für Kinder“ (wenn nicht gar: für Schulamokläufer) und dass man damit Milliardenumsätze machen kann, erscheint irgendwie suspekt. Normale Menschen tun sowas doch nicht, wo soll denn das Geld herkommen?

    Vermutlich wird es vor etwas über hundert Jahren ebenso gegangen sein, als sich niemand vorstellen konnte, wie diese neumodischen „bewegten Bilder“ einmal das seit Jahrtausenden (!) kulturell tief verwurzelte Theater-Business an populärer und kommerzieller Bedeutung überflügeln könnten. Und doch ist es geschehen.

    Kommentar in Zeit Online

  82. Deutschland befindet sich im Niedergang – demographisch und kulturell. Vergleichbar war die Situation im spätrömischen Reich: Es gab immer noch viele Reiche, so dass die Voraussetzungen für Kunst: Bildung und Muße gegeben waren. In der Spätzeit entstanden auch viele literarische Werke – aber es gab keinen Tacitus, keinen Horaz mehr.

    Kommentar in der Zeit

  83. Die meisten Nutzer suchen im Intrenet nach Bestätigungen ihrer Meinungen, bzw Vorurteile.
    Egal wie dämlich eine Meinung ist, es findet sich immer jemand der gleicher Meinung ist.

    Kommentar in der FAZ

  84. „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98)

    Fundort

  85. Das Licht der letzten Glühbirnen ist noch nicht erloschen und durch das kalte Strahlen der Energiesparlampen ersetzt, da stehen schon die nächsten gut gemeinten Verbote aus Brüssel ins Haus. Diesmal trifft es die Staubsauger.

    In der guten alten DDR bestimmte das Politbüro, was gut für die Bürger ist und was nicht. Der Trabi wurde als völlig ausreichendes Auto festgelegt. Die EU entwickelt sich zur DDR 2.

    ____

    Gut, in China läuft halt alles ein wenig chaotischer (auch die Behörden) aber die Stoßrichtung ist die selbe: Man „steuert“ den Wirtschafts- und Lebensablauf der Menschen und wenn ein Verhalten nicht in den großen Plan „passt“, dann wird dieses Verhalten eben verboten.

    Der einzige Unterschied ist, dass die Bürger sich in China durch schlichtes „Nicht-Befolgen“ von Gesetzten und Verordnungen wehren.

    Und das ist eine Angewohnehit, die wir in Deutschland erst noch lernen müssen.

    ____

    Es stellt sich die Frage

    ob es in den EU Kommissionen eine Drehtüre gibt, durch die man nur kommt, wenn man sich vorher das Gehirn absaugen lässt. Umweltfreundlich natürlich, mit 900 Watt.
    Bei meiner Oma ging es erst im Alter von 70 Jahren los, daß sie immer sagte „Ich versteh die Welt nicht mehr“. Ich bin mit 50 schon so weit. Mehr noch, ich entwickle langsam Verständnis für Menschen, die total ausrasten.

    ____

    Das ist nur ein kleiner weiterer Schritt auf einem langen, steinigen Weg.

    Wir haben die Atomenergie und die Glühbirnen verboten, jetzt werden zuerst die Staubsauger abgeschafft, mit denen man wirklich Staub saugen kann, Trockner und Kühlschränke werden folgen, 2025 werden Fernsehgeräte mit mehr als 100 cm Bildschirmdiagonale nicht mehr erlaubt sein, ab 2040 sind Staubsauger dann ganz verboten und Autos dürfen nicht mehr als 27 PS haben … und im Jahr 2060, in dem dann endlich das vollständige Verbot von Verbrennungs- und Elektromotoren greift, dann hat die CDU ihr Ziel erreicht: Dann werden die einst wegen ihrer Technikfeindlichkeit nach dem fernen Amerika ausgewanderten Amischen nach Deutschland, in einen friedlichen und beschaulichen Agrarstaat ohne jegliche Industrialisierung, zurückkehren können. Und die von Helmut dem Großen Kohl eingeleitete Wiedervereinigung aller Deutschen wird endlich vollendet sein.

    ____

    „Der Kunde müsse eben umerzogen werden“

    Das ist die Höhe!!

    Ich bin erwachsen, habe meinen Beruf ausgeübt, Kinder großgezogen, jahrzehntelang Steuern und alles möglich sonst noch bezahlt – und nun soll ich „umerzogen“ werden?

    Vor vielen Jahren hatte ich mal nichts gegen die europäische Idee. Inzwischen fange ich an, diesen „Laden“ zu hassen. Ursache für meinen Sinneswandel sind vor allem die „Kommissare“ (warum erinnert mich dieser Begriff bloß immer an die Sowjetunion?) in Brüssel, die anscheinend der Ansicht sind, ihre hohen Einkünfte (aus unseren Steuergeldern) durch die Erfindung immer neuer Umerziehungsmaßnahmen rechtfertigen zu müssen.

    Kurz gefasst: Die EU ist einfach nur noch zum Kotzen. Hoffentlich fliegt der Laden bald auseinander.

  86. Es kann doch nie „zu viel“ Information, „zu viel“ Wissen und „zu viel“ Aufklärung geben.“

    Aber selbstverständlich kann es das.

    Den Tag werde ich nie vergessen, als mein Sohn, damals in der zweiten Klasse, nach Hause kam und mir sagte: „Ich habe gerade noch Normalgewicht.“ Der Tonfall war derselbe, als hätte er gesagt: „Ich habe gerade noch eine vier minus.“

    Ich bin eigentlich ein verträglicher Mensch und habe in der gesamten Schulzeit meines Sohnes nur dreimal die Klassenlehrerin aufgesucht, um mich zu beschweren. Das war einer dieser drei Fälle. Denn tut es wirklich not, den Kinder schon im Grundschulalter eine gestörte Körperwahrnehmung einzuprügeln? Reicht es nicht, daß vor allem die Mädels in der Pubertät mit Diäten anfangen und viele von ihnen sich erst dadurch in ein Übergewicht hinein-jojoen, andere magersüchtig werden und wieder andere eine Bulimikerinnenkarriere starten?

    Im übrigen habe ich die Ernährungs-„Aufklärung“ spätestens ab der dritten Wiederholung als Belästigung, und ab der vierten als beleidigende Unterstellung von Blödheit aufgefaßt. Ich hatte das alles bereits beim ersten Mal verstanden.

    Daneben produzieren diese auf dem Gehirnwäsche-Prinzip ständig wiederholte Behauptungen kein Wissen, sondern gefährliches Halbwissen. Was meinen Sie, wie viele Idioten glauben, daß Diabetes Typ 1 die eigene Schuld der Erkrankten bzw. von deren Eltern sei? Das ist eine Folge dieser „Aufklärung“.

    Die Zeit

  87. Kein Mensch will deutsche Filme sehen! Das liegt aber nicht daran, dass man generell lieber Hollywood guckt, sondern weil die meisten deutschen Filme blöd sind. Was wird da verfilmt? Sozialkritischer, ideologischer, gutmenschlicher Schrott, der immer an die Moral des Zuschauers appellieren muss. Hollywood macht Filme über Dinge, die keinen etwas angehen und jeden interessieren. Deutschland macht Filme, die jeden etwas angehen und keinen interessieren.

    Kommentar in der Welt

  88. Die Lebenswege sind genormt. Natürlich nicht durch Gesetze, sondern durch Konventionen. Aber wer abweicht, hat es schwer. Dazu muss man nicht mal durch zu Pferde die Amerikas reisen. Da reicht es manchmal schon, als Mann nicht Vollzeit zu arbeiten. Das Resultat ist der Ausschluss aus Teilen der Gesellschaft.

    Diese Normvorstellungen sind sehr stark – vermutlich, weil sie denen Halt geben, die sie einhalten. Jeder, der sich nicht daran hält, greift ihre Festung an und fliegt raus.

    In den Extremen bewundern wir dann Menschen, die 20 Jahre reisen, oder auch Musiker, die uns von der Bühne heruntersingen, was unsere Träume sein könnten. Wir lieben das Bild von ihnen, das wir in den Medien bekommen. Aber wenn uns dann der Nachbar erzählt, dass er den Job gekündigt hat, um für 6 Monate mit dem Motorrad um die Welt zu fahren, dann zeigen wir ihm hintenrum den Vogel.

    Kommentar in der Zeit

  89. Es braucht nur 3 Saetze eines Anderdenkenden um die ach so flauschig-lauschig selbsternannten Toleranzgoetter der Postmoderne zu geifernden Maulkorbanlegern werden zu lassen. Nein zum pseudoliberalen Maulkorb, ja zur Pluralitaet der Gedanken.

    Kommentar in der FAZ

  90. Kinder sind das Spiegelbild der Gesellschaft. – möchte aber niemand hören und alle verschließen die Augen davor. Das Bild von sich selbst will man nicht sehen.

    Kommentar in der Welt

  91. Nicht Konkurrenz …

    … ist das grundlegende darwinsche Prinzip sondern Auslese. Eine Auslese, die dafür sorgt, dass sich einzelnen Arten an veränderte Bedingungen anpassen können. Wie verhält es sich aber wenn sich innerhalb einer Art Bedingungen entwickeln, die diese Art krank machen? Stirbt dann die ganze Art aus oder gibt es ein natürliches Regulativ, dass nur diejenigen überleben lässt, die sich diesen Bedingungen entziehen? Ausbeutung, Sklaverei, Absolutismus, Diktaturen etc. begleiten die menschliche Gesellschaft schon seit den Ursprüngen der kulturellen Entwicklungen und wurden auch immer wieder regelmäßig, mehr oder weniger erfolgreich bekämpft. Der Unterschied zu der heutigen neoliberalen Gesellschaft ist aber, dass irgendwie immer ein „Feindbild“ vorhanden war. Man konnte das Übel personifizieren, man wusste wohin man schauen musste um der „Gefahr ins Auge zu blicken“. Die in dem Buch beschriebene neoliberale Gehirnwäsche der Gesellschaft hat es aber geschafft, Gefahren zu erzeugen, die nicht mehr direkt wahrgenommen werden können. Das vage aber tiefempfundene Gefühl, dass man von Gefahren umgeben ist, die man nicht mal direkt identifizieren oder benennen kann, schafft ein Gefühl des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht. Und genau das macht die Menschen psychisch krank. Darwinistische Auswahl würde vermutlich nur diejenigen überleben lassen, die sich diesen Bedingungen entziehen können um der „Art“ (Menschheit) ein Überleben zu ermöglichen.

    Kommentar in der Zeit

  92. Um mal eine andere Seite beizutragen: ich habe die letzten Jahre in Frankfurt verbracht und die Stadt ist weder entspannt noch besonders international außer man rechnet die Wochen-Pendler Consultants dazu; eines ist Frankfurt ganz besonders nicht: offen. Die Hessen sind fast schon legendär verschlossen, national, irgendwie ländlich und eigenbrötlerisch und ganz besonders in Frankfurt ist es schwierig Menschen kennenzulernen wenn man nicht hier aufgewachsen ist; ich vermute das hängt auch mit den vielen Geschäftsreisenden zusammen, die Leute ignorieren diese weil nach ein paar Monaten ziehen die meisten schon wieder weg also wird erst gar nicht versucht einen Menschen kennenzulernen. Sogar gebürtige Frankfurter selbst bestätigen dies.

    An wirklichen Sehenswürdigkeiten gibt es auch kaum ‚was und man hat das Pflichtprogramm nach wenigen Stunden durch, das lässt sich schon daran erkennen das Frankfurt mit seiner angeblichen „skyline“ wirbt statt mit anderen Dingen.

    Die Alte Oper ist zwar schön, allerdings ist das Personal so unhöflich und herablassend als würden sie dem sprichwörtlichen Wiener Oberkellner Konkurrenz machen wollen. Schade.

    Die berüchtigten lokalen Ausgeh-Viertel wie Sachsenhausen sind schon lange zu nichts als Billig-Tränken für Junggesellenabschiede geworden, Sachsenhausen’s legendäre Zeit ist lange her und ist zusammen mit dem Großteil der amerikanischen Truppen abgezogen.

    Typische Frankfurter Küche mutet selbst im innerdeutschen Vergleich eher etwas gezwungen an, da gibt es kaum etwas das wirklich lokal einzigartig und besonders ist.

    Frankfurt ist zudem eine der gefährlichsten Städte in Deutschland und das nicht nur wegen des Flughafens der in der Statistik beiträgt.

    Wären das noch nicht genug Gründe so findet man direkt neben Frankfurt auch noch Offenbach, damit müssen sich die Frankfurter sogar die Vorwahl teilen.

    Kommentar in der SZ

  93. Im Gegensatz zu anderen Laendern, z.B. Mittelmeerraum, Frankreich, Lateinamerika, Asien wo auf Aeusseres, Anmut wertgelegt wird, schoene Frauen galant behandelt, bewundert werden, ist es in deutschen Landen beinahe suspekt sich elegant zu kleiden. Entweder man gibt vor, intelektuell zu sein, d.h. ja nicht auf Aeussseres zu achten, Mitmenschen koennten glauben, man waere einer unter vielen, u. hebt sich gerade dadurch nicht aus der Masse heraus, oder es koennte der Verdacht aufkommen, nicht umweltfreundlich zu sein. Selbstgestrickte haessliche Muetzen, Gesundheitsschuhe, -sandalen (preislich eher in der oberen Klasse) usw. Dies gilt nicht nur fuer Frauen sondern auch fuer Maenner, Koketterie? was ist das? Je schluriger, desto mehr ist jeder von sich selbst ueberzeugt. Schoene Dinge, Hoeflichkeit, Galanterie (von Frauen oft als „Anmache“ bezeichnet) sind halt nicht der Deutschen Ding. Genauso ist es im sprachlichen Umgang, je groeber und geschmackloser desto besser = man weiss ja „bullshit“ zu sagen, das ist das non plusultra!

    Kommentar in der Zeit

  94. Nur weil das eigene Betätigungsfeld als das Wichtigste gesehen wird, muss man es nicht auf andere übertragen.

    Kommentar in der Zeit

  95. In jedem Kasperletheater wird mehr Wahrheit gesprochen als in den Öffentlich-Rechtlichen Vernebelungsanstalten, deren Moderatoren offensichtlich nach äusserem Erscheinungsbild als nach journalistischer Qualifikation ausgesucht werden.

    Kommentar in der FAZ

  96. Eigentlich habe ich noch nie begriffen, warum sich Menschen den Stress antun, gegen irgendetwas zu sein, was ihnen völlig egal sein könnte. Ich würde mich total unfrei fühlen. Außerdem beschäftige ich mich lieber mit dem, was mich wirklich betrifft. Das tun Lebensweise und Vorlieben anderer nicht. Aus Neugier und um zu verstehen, wie vielfältig die Welt ist, interessiere ich mich natürlich schon für andere Menschen.


    Zeitkommentar Nr. 521

  97. Rather ironic: here nationalists and cultural pessimists are worried that our immigrants will never adopt English and become Americanized, whereas in Old Europe, nationalists and cultural pessimists are worried that their people are becoming Americanized without even leaving home.

    Kommentar in der NY Times

  98. „Der Konzept der Wirklichkeit als eine physiologisch erfahrbare Dimension ist konservativ und längst überfällig“. Denn die Erkundung der virtuellen Orte ist die Neokreativität.

    Kommentar Nr. 3

  99. Nur weil es mir nicht gefällt, muss ich deshalb aber nicht jene, denen es gefällt, als hirnlose Proleten hinstellen.

    Ich mag beispielsweise keine Pferde. Deshalb sind für mich Menschen, die Pferde mögen, auch keine Menschen zweite Klasse, auch wenn sie gänzlich andere Prioritäten als ich haben.

    Kommentar 47

  100. Ja, und ich frage mich eigentlich seit hundertausend Jahren und hundertausend Krimifolgen aller möglicher Serien, weshalb eigentlich die Täter, gegen die keine Beweise vorliegen, so blöd sind, am Ende immer alles zu gestehen.

    Kommentar Nr. 17

  101. Planet der Affen? Läuft auf Innenstadt Frankfurt! 24 Stunden täglich!

    Kommentar Nr. 283

  102. Jeder denkt von sich, zu der kleinen Minderheit zu gehören, dies kapiert hat. Es gibt aber viel mehr Menschen, die klar denken können.

    Kommentar Nr. 69

  103. Das Geschäftsmodell ‚Gutmensch‘ funktioniert in unserer christlich geprägten Kultur so gut, weil uns von Geburt eingeredet wird, dass wir Sünder sind. Dazu kommt noch die spezielle deutsche Geschichte.

    Der Gutmensch verstärkt und instrumentalisiert das schlechte Gewissen anderer, um sich selbst als Erlöser zu präsentieren.
    Ähnlich einem Quacksalber, der anderen einredet wie krank sie sind und ihnen die Heilung verspricht, nicht ohne dabei seinen beträchtlichen persönlichen Vorteil zu ziehen.

    Nr. 128 – Zeit

    Gutmenschen

    heißen so, weil sie sich einbilden, gut und moralisch überlegen zu sein. Das impliziert, daß die anderen schlecht sind.
    Sie essen, kaufen und denken das Falsche.
    Gutmenschen stellen immer Forderungen, wie armen Ausländern und Flüchtlingen geholfen werden muß.
    Denn der Grund, daß es denen so schlecht geht, sind die anderen in Deutschland, die, die moralisch nicht so hochstehend sind wie sie selbst, also implizit die Schlechtmenschen. Die Forderer bilden sich ein, uneinholbar gut zu sein. Meist erhalten sie ihr Geld aus öffentlichen Geldern. Sie freuen sich, wenn der Topf, aus dem auch sie schöpfen immer größer wird.
    Die anderen aber müssen bezahlen. Denn das Geld ist ja da. Es muß nur jemandem weggenommen werden. Aber niemals ihnen selbst.
    Wenn Gutmenschen tatsächlichen in Kontakt mit ihren Mündeln treten, dann entweder, weil sie sie wie auf dem Oranienplatz für Propagandazwecke mißbrauchen oder weil man über sie an staatliche Gelder kommt: Sozialarbeiter, Rechtsanwälte, Hilfsvereine.
    Darum hören die Forderungen auch nie auf.

    Nr. 125

    Der ‚Gutmensch‘ ist typischerweise ein durch Partei oder öffentlichen Dienst abgesicherter Wohlstandsbürger, der die Früchte verteilt, die andere erarbeitet haben und sich selbst moralisch auf einer höheren Stufe sieht. Der Gutmensch wohnt z.B. in Grunewald oder Prenzlauerberg und schickt seine Kinder auf Privatschulen.

    ‚Gutmenschen‘ sind oft auch solche Leute, die ihre Karriere auf Sprüchen wie ‚Soldaten sind Mörder‘ oder ‚Deutschland verrecke‘ aufgebaut haben und dann völkerrechtswidrige Kriege und Umstürze organisieren und heute wie die Maden im Speck des Staatsapparates sitzen und die freie Meinungsäusserung unterbinden wollen.

    Nr. 117

  104. Ich halte Religion ja grundsätzlich für Schwachsinn, aber der Islam schießt den Vogel ab.

    Nr. 190

  105. Wirklich nirgends in Deutschland, sei es in Hamburg, Dresden, München, Berlin oder Köln habe ich so ein asoziales Verhalten erlebt wie im Rhein-Main Gebiet. Besonders schlimm ist Frankfurt. Hier scheint man förmlich tagtäglich beobachten zu können, wie sich die Gier nach dem Mehr fürs Ich in die Hirne der Menschen frisst. Ich hatte in der Nähe ca. 2 Jahre lang meinen Zweitwohnsitz wegen meiner Arbeit. Der Plattenbau, in dem ich damals wohnte, war hässlich, hauptsächlich von „Randgruppen“ bewohnt, aber die Wohnung war billig. Es ist mir nicht einmal passiert in diesen 2 Jahren, dass mir die Tür nicht aufgehalten wurde (Ich bin ein Mann) oder sich jemand rüpelhaft verhalten hätte. Genau gegensätzlich verhält es sich mit „deutschen Premium-KFZ-Fahrern“ auf A3 und A66 rund um Frankfurt sowie Anzugträgern in Bus und Bahn. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, gutes Benehmen als Luxus anzusehen, den ich mir für andere aber leiste. Sonst werde ich krank in dieser kranken Gesellschaft.
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/manieren-im-buero-13136005.html

  106. Geprägt hat mich auch, dass es dort zwar ganz viele Leute gab, die diese Anschläge genauso scheiße fanden wie wir. Aber die wurden nicht im Fernsehen gezeigt. CNN-Reporter haben uns 50 Mark geboten dafür, dass wir uns mit Hitlergruß vors Haus stellen.

    http://www.zeit.de/2014/37/marteria-interview-rapper

    Der beste Kommentar zum modernen Journalismus seit langem.

  107. Wenn einmal unsere Zeitperiode von Archiologen ausgegraben werden wird, wird im Vergleich mit den Griechen und Römern festgestellt werden, daß Skulpturen in der Qualität von Anfängern gefolgt sind, was einen Abfall der Kunst bedeutet. Die Vollendung jener Tage ist nicht wieder erreicht worden. Mögen die Bürger glauben, sie haben ein wertvolles Kunstwerk. Durch den schönen Namen wird der Unsinn auch nicht besser.

    Kommentar in Die Welt

  108. „Ein Glaube zum Fürchten
    Deutsche ziehen in den Dschihad, Muslime liefern sich bei uns Straßenschlachten, ein Kabarettist soll den Mund halten: Der Islamismus ist ein deutsches Problem geworden. Doch vieles, worauf sich die Extremisten berufen, ist im Islam angelegt.“

    http://www.focus.de/wissen/mensch/religion/islam/titel-ein-glaube-zum-fuerchten_id_4242325.html

  109. Esst Gemüse, esst Obst, esst Vollkornprodukte, esst keine Fertigessen, und übertreibt’s nicht mit Zucker, Fleisch und Milchprodukten. Das war’s. So einfach ist es. Und morgen wird es immer noch wahr sein! Und nächste Woche auch. Würden wir uns auf diese einfache Erkenntnis einigen, müssten die Verlage sagen: Wir veröffentlichen von jetzt an kein einziges Buch mehr zum Thema Ernährung, nie wieder, denn ihr wisst schon alles. Wir haben euch schon alles gesagt. Wir sind durch. Lest das Buch, das wir letztes Jahr rausgebracht haben, da steht schon alles drin. So etwas will natürlich kein Verlag. Die Medien haben an einfachen Ratschlägen kein Interesse.
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/03/gesunde-ernaehrung-essen-gemuese

  110. „Wieso eigentlich nicht? Ich dachte Multikulti ist ganz toll?“

    So toll kann es ja nicht sein, wenn Privatschulen und sogar Vermieter mit „geringen Migrantenanteil“ werben, und die Schulplätze wie auch Immobilien mit dieser Werbung binnen kürzester Zeit weg sind.
    „Geringer Migrantenanteil“ hat schon „Top Lage“, „Gute Verkehrsanbindung“ und „kleine Klassen“ als bestes Verkaufsargument abgelöst.

    Aber die, die es haben und sich über Kritik am Multikulti-Konzept aufregen haben ihre Kinder ohnehin in einem eher – ich sage mal – ethnisch homogenen Lernumfeld.
    Sonnst würden vielmehr Abgeordnete die als eiserne Verfechter dieses Konzepts gelten, ihre Kinder in Lerneinrichtungen schicken wie Rütli-Schule und co.
    Zugegeben, dort geht es auch recht ethnisch homogen zu.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/afd-konrad-adam-islam-berlin-neukoelln/seite-3?commentstart=25#cid-4400084 , Nr. 27

  111. Sie haben den Islam noch nicht verstanden. Eine Religion, die zu 2/3 aus dem Aufruf zur Eroberung und Vernichtung anderer Kulturen aufruft, kann nicht privat sein. Das Leben des Propheten ist nachahmenswert vorbildlich für jeden Muslim und in Sira und Hadithen niedergelegt. Und was dieser Prophet getan hat, ist hinlänglich bekannt. Wenn ein Muslim dem nicht nacheifert, mit welchem Recht nennt er sich dann Muslim?

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136965127/Zu-Recht-korrigiert-Merkel-sich-in-der-Islamfrage.html

  112. „Revierkämpfe zwischen Händlern aus Nordafrika und Osteuropa drohen zu eskalieren“

    Frankfurt ist bunt!

    ….

    Wahnsinn. Das es sowas auf deutschem Boden gibt. Drogendealer-Revierkämpfe. Andererseits bei einem Ausländeranteil mit knapp 40% in Frankfurt am Main, kein Wunder. Frankfurt ist eben bunt 😉
    ….

    „So schlimm war es noch nie“,
    Dieses Gefühl haben inzwischen immer mehr Bürger,auch wenn man die Nordafrikaner jetzt „Händler“ nennt ändert es nichts an der Tatsache das unser land ein Magnet für Kriminelle aus aller Herren Länder ist und die Politik dieses Problem fahrlässig ignoriert.
    http://www.welt.de/vermischtes/article136998497/Dealer-Junkies-So-schlimm-war-es-noch-nie.html

  113. Eine schon etwas ältere, aber umfangreiche Studie des Bundesinnenministeriums aus dem Jahr 2007 zeigt außerdem, dass unter Muslimen in Deutschland Einstellungen verbreitet sind, die schwer mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar sind. So gaben 46,7 Prozent an, dass die Gebote ihrer Religion wichtiger seien als die Demokratie.

    65,5 Prozent waren für eine staatliche Kontrolle von Medien und Presse. 33,6 Prozent befürworteten die Todesstrafe. 48,4 Prozent waren der Meinung, dass die Demokratie schuld sei an der hohen Kriminalität. 20,2 Prozent waren für die Abschaffung des Streikrechts. 9,4 Prozent sprachen sich dafür aus, dass in Deutschland die Prügelstrafe wie in der Scharia verhängt werden kann.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/studien-droht-eine-islamisierung-deutschlands-13405013-p2.html

  114. @“Idealisten“ ……sind das weniger, sondern „unbedarfte Naivlinge“…
    und weil die keinen Schritt voraus/weiterdenken können, könnte man das auch als Dummheit bezeichnen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article137057603/Starker-Zuwachs-beim-Kirchenasyl-spaltet-Koalition.html#comment-1832172335

  115. Identitäten sind immer ausgrenzend.
    Wenn Identitäten nicht Besonderheiten herausstellen würden, die ein Land von anderen Ländern unterscheiden, wären sie keine Identität mehr.
    Das Ab- oder „Ausgrenzen“, wenn man es so negativ sehen will, gehört zum Wesen von Identität.

    Wenn wir uns auf eine deutsche Identität berufen, grenzen wir uns von anderen Europäern ab. Nun dachten wir, man könne die ungeliebte deutsche Identität durch eine europäische ersetzen – nur um dann festzustellen, dass man damit alle Nichteuropäer ausgrenzt. Auch wieder nicht gut…
    Letztlich bleibt nur Eines: Wir sind alle Menschen! (guter Text hierzu übrigens -> http://www.deutschlandrad… ). Damit grenzen wir nur noch die Tiere aus.

    Derzeit ist es hip, sich als „Berlinerin“ zu sehen, um das Deutsch-Sein demonstrativ zu negieren. Es bleiben jedoch Bindungen zwischen den Menschen aus Mannheim mit denen aus Hannover. Genau wie der ukrainische Jude und der New Yorker Jude Gemeinsamkeiten haben.

    Identitäten schließen sich auch nicht aus, sondern können hierarchisch sein: Man kann gleichzeitig Wilmersdorfer, Berliner, Deutscher, Europäer und Mensch sein.

    Eine Identität kann man sich auch nicht frei aussuchen. Sie wird einem mindestens gleichermaßen von außen zugeschrieben. Dagegen kann man sich gar nicht wehren. Man mag sich noch so wenig als Deutsche definieren – es schützt nicht davor, von anderen als Deutsche betrachtet zu werden.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/europa-identitaet-migration-einwanderung/seite-2?commentstart=17#comments Nr. 18

  116. Der Aussage „Ich wünsche mir, dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen“ stimmten 46 Prozent der befragten Migranten zu. 2010 waren es nur 33 Prozent gewesen. 25 Prozent sind der Meinung Atheisten seien minderwertige Menschen. 18 Prozent empfinden Juden als minderwertig.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108659406/Tuerkische-Migranten-hoffen-auf-muslimische-Mehrheit.html

    64 % der Türken wollen keinen Juden als Nachbarn, 76 % haben eine negative Einstellungen gegenüber Juden.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_Turkey

  117. Die Unterstellung des alltäglichen Rassismus bei Anderen ist rassistisch.

    Die naturgegeben Vorsicht gegen Fremdes gleich mit der Rassismuskeule zu bearbeiten, deutet auf ein unbearbeitetes tiefenpsychologische Problem der Projizierung hin.
    http://www.zeit.de/freitext/2015/03/13/gorelik-fremdenfeindlichkeit/comment-page-2/#comments

  118. ich würde eher sagen, dass der moderne Feminismus eine Elfenbeinturmdebatte ist, die von einigen links- (pro) und rechtsintelektuellen (contra), oder Leuten, die sich für intelektuell halten, geführt wird.

    Außerhalb dieser Schichten spielt er keine Rolle. Alleine die Vorstellung, ich sitze abends mit ein paar Freunden bei nem Bier und sage „kommt, lasst uns mal die Position von Laurie Penny (ich hör den Namen zum ersten Mal) zum Thema XY diskutieren“. Der Witz kommt vielleicht gut an, vielleicht begegnet mir man aber auch mit völligem Unverständnis.

    Ihr dürft den Feminismus natürlich gerne weiter besprechen, aber bitte hört doch mal auf, ihn ständig so in seiner Bedeutung zu überheben:-)

    http://www.zeit.de/2015/09/feminismus-laurie-penny/seite-3

  119. Das Konzept, alle aktuellen und alle Überreste von vergangenen Kulturen zu vernichten, die auf etwas anders anderes hindeuten als den Islam, ist im Islam fest verankert und unter dem Namen Jahiliya festgelegt. Die Jahiliya war die „Zeit des Unglaubens und der Unordnung“ vor dem Islam; die Erinnerung daran ist auszulöschen. Spezifiziert im Koran und Hadith. Das hat nix mit „Islamisten“ zu tun. Auch Saudi war und ist bemüht, alles im Land zu vernichten, was auf vorislamische Kulturen hindeutet. So ist z.B. Die Zerstörungen der nabatäischen Bauten und Ruinen fast vollständig abgeschlossen. Das ist auch der Grund, warum der Islam niemals eine Archäologie, eine Altertumswissenschaft, eine Neugier an der Geschichte entwickelt hat. Es gibt Islam und damit hat es sich.
    http://www.welt.de/kultur/article138554342/Warum-Islamisten-Museen-und-Kultur-so-sehr-hassen.html

    Viele meinen ja, das der IS vor allem deren eigene „Kultur“ und Geschichte des arabischen Volkes vernichten tut, doch das stimmt nicht. Die gganzen Relikte, Statuen, Abschriften etc. stammen überwiegend aus der vorislamischen Zeit als die Araber in Stämmen auf der arabischen Halbinsel lebten. Es sind Kulturgüter der eigentlichen Besitzer dieser Länder, die durch die arabische Expansion und Eroberung unterworfen und vernichtet wurden. Die es überlebten, leben heute als Minderheiten mit wenig Rechten in ihren alten Heimatländer, zB. die Kopten in Ägypten, die Assyrer und Aramer in Syrien und teilen Iraks. Die IS zerstört nichts islamisches, sondern folgt dem nur dem geforderten „Bildersturm“ der so auch im Koran steht. Dieses Verhalten zieht sich durchgehend durch die islamische Geschichte. Der Tempelberg wurde nochmals geschleift, um die christliche Basilika die auf den Ruinen des jüdischen Tempels stand, vollständig zu entfernen und auf den Ruinen den Felsendom zu errichten. Damit schlug man gleich die judeo-christliche Geschichte dieses Ortes in Staub. Die Hagia Sofia in der Türkei ereilte ein ähnliches Schicksal, auch wenn es nicht zerstört wurde. Oder die berühmte Mezquita-Kathedrale in Cordoba bzw. Moschee von Cordoba gennant, die vorher zuerst eine chritliche Kathedrale war, bis sie von Muslimen zerstört wurde und dann in das heute bekannte Bauwerk umfunktioniert wurde und nach der Reconquista wieder ihrer alten Bedeutung erlangte. Auch Jordanien zerstörte nach der Eroberung der Jerusalmer Altstadt nach der Unabhängigkeit Israel alle jüdischen altehrwürdigen Betstätten, um damit jeden jüdischen Anspruch auf diesen Teil der Stadt zu vernichten. Die Hurva-Synagoge wurde heute von den Israelis ,unter schweren palästinensischen Protest, zu Recht wiedererichtet.
    Überall im islamischen Raum wird Geschichte verfälscht oder zu Gunsten der Muslime geändert. Die IS fällt also nicht in ihren Handlungen aus dem Rahmen der arabisch-muslimischen Geschichte und sind auch keine „Ausnahmen“.
    Viele meinen ja, das der IS vor allem deren eigene „Kultur“ und Geschichte des arabischen Volkes vernichten tut, doch das stimmt nicht. Die gganzen Relikte, Statuen, Abschriften etc. stammen überwiegend aus der vorislamischen Zeit als die Araber in Stämmen auf der arabischen Halbinsel lebten. Es sind Kulturgüter der eigentlichen Besitzer dieser Länder, die durch die arabische Expansion und Eroberung unterworfen und vernichtet wurden. Die es überlebten, leben heute als Minderheiten mit wenig Rechten in ihren alten Heimatländer, zB. die Kopten in Ägypten, die Assyrer und Aramer in Syrien und teilen Iraks. Die IS zerstört nichts islamisches, sondern folgt dem nur dem geforderten „Bildersturm“ der so auch im Koran steht. Dieses Verhalten zieht sich durchgehend durch die islamische Geschichte. Der Tempelberg wurde nochmals geschleift, um die christliche Basilika die auf den Ruinen des jüdischen Tempels stand, vollständig zu entfernen und auf den Ruinen den Felsendom zu errichten. Damit schlug man gleich die judeo-christliche Geschichte dieses Ortes in Staub. Die Hagia Sofia in der Türkei ereilte ein ähnliches Schicksal, auch wenn es nicht zerstört wurde. Oder die berühmte Mezquita-Kathedrale in Cordoba bzw. Moschee von Cordoba gennant, die vorher zuerst eine chritliche Kathedrale war, bis sie von Muslimen zerstört wurde und dann in das heute bekannte Bauwerk umfunktioniert wurde und nach der Reconquista wieder ihrer alten Bedeutung erlangte. Auch Jordanien zerstörte nach der Eroberung der Jerusalmer Altstadt nach der Unabhängigkeit Israel alle jüdischen altehrwürdigen Betstätten, um damit jeden jüdischen Anspruch auf diesen Teil der Stadt zu vernichten. Die Hurva-Synagoge wurde heute von den Israelis ,unter schweren palästinensischen Protest, zu Recht wiedererichtet.
    Überall im islamischen Raum wird Geschichte verfälscht oder zu Gunsten der Muslime geändert. Die IS fällt also nicht in ihren Handlungen aus dem Rahmen der arabisch-muslimischen Geschichte und sind auch keine „Ausnahmen“.

  120. Die Political-Correctnis hat sich wie ein dunkles Tuch über dieses Land gelegt und erstickt höchste Werte einer Demokratie, wie Meinungsfreiheit und Schutz der Bürger. Deutschland ist wirklich völlig krank, kaputt und im Eimer.

    http://www.welt.de/vermischtes/article140187967/Warum-der-ic-mehr-klaut-als-die-anderen.html

  121. „Es wäre völlig verfehlt, von Europa zu verlangen, Millionen Menschen aufzunehmen. Die Einwanderer, die nach Amerika kamen, haben unsere Identität geteilt. Heute aber kommen Menschen mit ihrer Identität im Gepäck nach Europa.“

    Thomas L. Friedman

    http://www.welt.de/debatte/article140322559/Die-arabische-Welt-wird-ein-Desaster-sein.html

  122. „Frauen werden im deutschen Fußball noch immer nicht ernst

    genommen.“

    Nun, das könnte ja auch an der abgelieferten Leistung liegen.
    Ergebnisse:

    Männliche B-Jugend (15/16-Jahre) gegen die
    Frauenfußballnationalmannschaft 3:0 in 45 Minuten

    U15-Mannschaft von Fortuna Düsseldorf – Frauen-Mannschaft vom FCR 2001 Duisburg (Mehrfacher Bundesliga-Vizemeister und Pokalsieger)
    Ergebnis 11 : 0

    U16-Mannschaft von Eintracht Frankfurt – Fußball-Nationalmannschaft der Frauen
    Ergebnis 2 : 0

    3. Senioren-Mannschaft vom Fortuna Seppenrade (Kreisliga) – Frauen-Mannschaft vom 1. FC Köln (Bundesliga)
    Ergebnis 3 : 0

    Objektiv gesehen ist das Leistungsvermögen im Frauenfußball nicht höher als bei Feierabendkickern. Und die werden schließlich auch nicht ernst genommen.

    http://www.zeit.de/sport/2015-05/frauenfussball-dfb-tanja-walther-ahrens/seite-2

    So verlor Steffi Graf zu ihren Hochzeiten ein Match gegen einen Bundesliga-Spieler und die Williams-Schwestern verloren gegen Karsten Braasch (damals in der Weltrangliste Nr. 203) mit 6:1 bzw. 6:2. Zwischen den Saitenwechseln zündete sich Braasch übrigens immer eine Kippe an.
    Zitat Braasch: „Ich denke nicht, dass sie jemals einen Spieler in den Top 500 besiegen können, weil ich heute wie ein Typ, der auf Platz 600 notiert ist, gespielt habe“,

    http://www.zeit.de/sport/2015-05/frauenfussball-dfb-tanja-walther-ahrens?commentstart=97#comments

  123. D Jeder Blödmann, der sich einen Dreck um andere Menschen schert, kann tun was ihm gerade in den Sinn kommt. Keiner wird ihn daran hindern. Wie auch? Versuchen Sie mal gegen Rücksichtslosigkeit vorzugehen. Da machen Sie sich in 99,9% der Fälle äußerst unbeliebt. Denn Sie – nicht der eigentliche Störer – werden als Aggressor wahrgenommen. Denn Sie verderben ja die Stimmung, die scheinbare Harmonie. Auch wenn sich vorher alle anderen hinter vorgehaltener Hand entrüstet haben. Wenn da ein bischen mehr allgemeine Konfliktfähigkeit vorhanden wäre, würden sich nicht mehr so viele Menschen rausnehmen andere zu nerven.
    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/03/nervensaege-forschung-soziale-allergie-gesellschaftliche-normen?commentstart=33#comments

  124. In Deutschland gilt Till Schweiger als Schauspieler, Markus Lanz als Moderator und „Germany’s Next Topmodel“ ist ein Quotenhit.

    Der erfolgreichste deutsche Spielfilm aller Zeiten ist eine Aneinanderreihung von dümmlichen „Tuntenwitzen“ unter Stammtisch-Niveau, über einen Plot gestülpt, dessen Erbärmlichkeit seines gleichen sucht.

    … da ist ein Witzeonkel, der sein Medizinstudium, vom Steuerzahler subventioniert, weg wirft schon über dem Durchschnitt.

    Wir sind kein Volk der Dichter und Denker; eher eine Bande von RTL II-Deppen.
    http://www.zeit.de/2015/18/bestseller-literatur-buergerliches-gesetzbuch?commentstart=1#comments

  125. Wer sich verändert, lässt Menschen zurück. Immer gibt es Freunde, Kollegen und Familienmitglieder, die die neuen Wege nicht verstehen können oder wollen und sich abwenden.

    Das gehört aus meiner Sicht zu den bittersten Erfahrungen im Leben. Denn man ist mit gutem Grunde und voller Elan zu den neuen Horizonten ausgebrochen. Hat die Chancen gesehen und das Potenzial, das damit verbunden ist.

    http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2015-06/arbeiterkind-studium-eltern-konflikt?commentstart=49#comments

    Wie sacht der Vadder immer…

    … „Du bist ja so jung und hast keine Ahnung“

    Weil:

    Wissen kann man sich nicht durch Lernen aneignen sondern bloss durch altern. Deswegen ist z.B. Helmut Schmidt auch so weise.

    Andererseits:
    Es soll ja auch Leute geben die im Alter genausowenig Ahnung vom Leben haben wie in jungen Jahren…. die müssen dann wohl die Quelle der ewigen Jugend gefunden haben…
    http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2015-06/arbeiterkind-studium-eltern-konflikt?commentstart=65#comments

  126. Eine Gesellschaft, deren Medien nicht mehr faehig sind, die Realitaet zu spiegeln und öffentlich machen, befindet sich am absteigendem Ast und wird verschwinden.

    http://www.zeit.de/sport/2015-07/maccabi-games-2015-juedische-sportler-berlin-makkabiade#comments
    Nr. 12

  127. JEDE Position ist logisch begründet, für JEDE Position finden sich bestechende Argumente dafür und dagegen. NIEMAND kann den anderen überzeugen.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-08/fluechtlinge-kos-griechenland?commentstart=73#comments

    78

  128. Der Staat, dessen Existenzberechtigung eigentlich sein sollte die Rechte seiner Bürger zu sichern, verkehrt sich ins Gegenteil.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article146824639/In-seiner-Ueberforderung-wird-der-Staat-uebergriffig.html#disqus_thread

  129. Ein Beispiel einer solchen moralbesoffene Manichäerin, hochgebildet, diffus grün gestimmt, lebt in lesbischer Partnerschaft in einer sozial schwachen Trabantenstadt einer deutschen Großstadt. Sie vermeidet aus Angst peinlichst, dass ihre persönlichen Lebensumstände im Viertel bekannt werden. Sie beschwert sich in jedem zweiten längeren Gespräch wieder einmal darüber, dass ein türkischer Vater in der örtlichen Metzgerei seinem kleinem Sohn ostentativ erklärt habe, dieses Schweinefleisch da stamme von einem ganz schmutzigen Tier und sei gesundheitlich höchst bedenklich, was sie als ungehörige Belehrung der Umstehenden empfunden habe, und so eine ungehörige Lehrmeisterei dürfe es nicht geben. Beim letzten Gespräch auf die Frage, was sie denn so von der Merkelschen Narretei halte: „Also ich habe die Merkel ja nie gewählt, aber jetzt wird sie mir wirklich sympathisch. Sie fällt auch nicht wieder um und ich werde sie deshalb wohl nächstes Mal wählen.“ Auf die Frage, ob sie denn nicht Befürchtungen für sich selbst hege ob des Zuzugs dieser vielen etwas anders akkulturierten jungen Männer: „Man muss sie eben integrieren.“

    Andere Beispiele für solchen moralisch inspirierten Radikalismus konnte ich schon früher bei ihr feststellen. Sie war während der Reißmüllerschen Trommelei für den Jugoslawienintervention der NATO Feuer und Flamme für den Einsatz. Als dann aber die ersten Berichte über zivile Opfer einliefen, empörte sie sich, „man hat doch heute so präzise Waffen, dass das vermeidbar gewesen wäre.“ Sie ist auch eine unbedingte Anhängerin der Energiewende. Als ich sie dazu auf die ungesteuerte, stochastische Natur der Energieernte aus Windmühlen und Sonnenkollektoren hinwies, meinte sie schulterzuckend, dann müsse man die Energie eben speichern für die Zeiten höheren Verbrauchs. Dass hierzu eine brauchbare Technik schlichtweg fehlt und auch nicht so schnell in Aussicht steht, war ihr unbekannt.

    Ich vermute bei ihr, die auf den von ihr näher überschauten Feldern eine sehr kritische Sicht der Dinge hat, was ich schon bei etlichen anderen beobachtet habe. Die unmittelbare Konfrontation mit einer moralisch gefärbten Situation führt zu einem unbedingten Wertungs-, Entscheidungs- und Handlungszwang; selbst wenn einigermaßen gleichgewichtige Gründe für das Für und Wider vorliegen, drängt es einen, unbedingt der ambigen Situation zu entrinnen, weil das Andauern des Widerstreits nicht zu ertragen ist. Nach der einmal wie auch immer gefällten Entscheidung sorgt dann die selektive Wahrnehmung oder moralische Vorfilterung der Wirklichkeit für das vermutlich anthropologisch angelegte, polare Gut gegen Böse, dass allenfalls wieder durch einen gewaltigen Gegenstoß umzukehren ist.

    Wer getreu auf dieser Spur läuft, muss überhaupt nicht dümmer oder ungebildeter sein als andere. Er schießt nur eben moralisch zu schnell. Umgekehrt genauso, ein völlig Ungebildeter kann zurückhaltender und bedächtiger entscheiden als so mancher Kluger. Zu begünstigen scheint mir aber solche Raketenmoral, wenn man nicht rechnen kann – oder vielleicht auch nur nicht mag, weil die nötige Zeit zu durchzaudern, bis diese eingehen, eben auch wieder nicht zu ertragen ist. Zahlenverhältnisse ernüchtern dann nämlich immer. Die heute so gern behaupteten Win-win-Situationen erkennt man auch meist nur, wenn die andere Schale der Waage gut verdeckt ist.

    In dieser Hinsicht übt besonders das Fernsehen einen sehr verderblichen Einfluss aus, weil es den Zuschauer in die Situation hereinzieht, aber selektiv nach Ort – etwa bei Konflikten, wenn die eine Seite den Nachrichtenkanal beherrscht – und in der Zeit – indem der Augenblick die weitere Entwicklung verdeckt. Es vernichtet sozusagen das Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

    Interessant wäre zu erfahren, ob diejenigen, die „etwas mit Medien“ machen wollten und wollen, schnellere moralische Schützen sind als andere. Bei den zwei Journalisten, die ich persönlich gekannt habe, war das so – natürlich eine lächerliche Induktionsbasis.
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/29/warum-wir-das-als-vermieter-nicht-schaffen-5767/
    (Leserkommentar)

  130. Der Unterschied zwischen Christentum und Islam ist für mich wie folgt: Die Bibel muss man absichtlich falsch interpretieren / auslegen, um damit Böses, Schlechtes zu legitimieren. Mit dem Koran verhält es sich genau andersherum: Nur Fehlinterpretation macht den Islam friedlich.

    http://www.zeit.de/2015/42/mouhanad-khorchide-islam-reform-extremisten?page=10#comments , Nr. 39

  131. Sie meinen wohl Lesbos, wenn es einen Fährstreik in Griechenland gab. Letzten Freitag hab ich mich mit einem Griechen unterhalten. Nach seinen Worten herrscht (auch) dort das reinste Chaos. Die Flüchtlinge gehen in die Wohnzimmer der Einheimischen (darf man das noch sagen?) und holen sich, was sie brauchen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/schweden-fluechtlinge-keine-unterkunft-migrationsminister?cid=5516117#cid-5516117

    Wir haben die niedrigste Polizeirufquote. Die Polizei musste erst ein einziges Mal anrücken“, sagt Nowak. Dabei wurden schon zwei Fotografen tätlich angegriffen. Nowak sagt dazu:Sorry, da erstatte ich keine Anzeige. Die waren selber schuld. Das ist die arabische Mentalität.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/eine-nacht-im-notlager-13891585.html

  132. Diese Denkweise der Flüchtlinge ist symptomatisch, nicht nur für Flüchtlinge, sondern für Muslime im Allgemeinen. Selbst viele weniger bis gar nicht religiöse. Ich habe selbst davon zahlreiche (über 15, die meisten hier geboren) in der weiteren Bekanntschaft und überall das gleiche Muster:“ Woher wollen die überhaupt wissen, ob das Muslime waren? Ich glaube das waren die Amerikaner. Die waren immer an allen Kriegen beteiligt.“ Auch bei Frauen. Muslimen und Selbstkritik geht nicht zusammen. Schuldig sind immer die Anderen. Darüber hinaus ein unfassbarer Nationalismus bei den türkischen, der sich auf NPD-Niveau befindet. Oft gegen Kurden, besonders gegen Juden. Mit Kopftuch-affinen habe ich gar nicht gesprochen und mag mir gar nicht ausmalen, was dabei heraus käme. Ich war platt, wie sehr ich mich über das angepasste Aussehen selbst getäuscht hatte. Muslime integrieren sich nur im Promillebereich tatsächlich, selbst wenn sie in eher deutschen Wohnbezirken leben, tauschen sie sich in erster Linie in ihrer Community aus. Und da spielen Verschwörungstheorien die Hauptrolle. Und jetzt kommen noch Millionen von der Sorte dazu. Sie werden sich nicht anpassen, sondern die Europäer werden sich anpassen, im heimischen Wohnzimmer vielleicht kotzen, aber weiter schweigen und brav ihren Lebensstandard herunterschrauben. Erfolgreiche Arbeit von Politik und Presse. Es sei denn, es passiert etwas Einschneidendes.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article149129651/Angst-dass-die-Deutschen-denken-wir-sind-alle-so.html#disqus_thread (Leserbrief)

  133. Debatten über so etwas ist wie Topfschlagen im Minenfeld: Zwischen Glück und verderben liegen nur wenige Millimeter (Silben).
    http://www.zeit.de/studium/hochschule/2015-11/wissenschaft-forscher-fluechtlingskrise-integration-zurueckhaltung

  134. Hätten wir keine Kreuzzüge gehabt, dann wäre Europa unmittelbar bis zu den Pyrenäen islamisch und heute evtl. ganz. Wir würden möglicherweise in D in einem zweiten Syrien der Libyen oder Ägypten leben. Persönlich bin ich den Kreuzfahrern recht dankbar. Und die Menschen im Nahen Osten wären evtl. glücklicher, wenn sie noch erfolgreicher gewesen wären.

    Leserbrief in Die Zeit

  135. Zwei Beispiele religiöser Ideen:

    1. Ich bete eine Frau an, die vor knapp 2000 Jahren von einem Geist geschwängert wurde und darauf einen Sohn gebar, der in Wirklichkeit sowohl ein Gott wie auch Gottes Sohn war. Ich erhoffe mir von dieser toten Frau nun selber in Form eines Geistwesens weltliche Hilfe.

    2. Ich komme ins Paradies, wenn ich ein Hochhaus mit tausenden von Andersgläubigen sprenge.

    Wer außergewöhnliche Thesen in die Welt setzt, ist in der Pflicht, außerordentliche Begründungen hervor zu bringen. Diese Pflicht wird von allen mir bekannten Religionen grob verletzt. Wer sich also einmal auf diese Irrationalität eingelassen hat, ist schlicht zu allem fähig, denn Punkt eins halte ich für intellektuell haarsträubender als Punkt zwei.

    http://www.zeit.de/2016/21/kinderbibel-religionspaedagogin-martina-steinkuehler?page=13#comments

  136. Das ist wie bei Anne Will: Jeder kommt mit seiner Meinung hinein und geht mit seiner Meinung wieder nach Hause. Ein inhaltlicher Austausch findet viel zu selten selten statt. Jeder will seine Position einwerfen und verteidigen. Und reagiert aggressiv, wenn er sich nicht durchsetzt.

    http://www.zeit.de/kultur/2016-07/brexit-grossbritannien-schweigen-stillstand/seite-2

  137. Ich kaufe gern Bücher, mit Noten darin.
    Diese Noten übe ich dann und mache Musik.
    Mit der Musik verdiene ich Geld.
    Und mit dem Geld kaufe ich dann neue Bücher mit Noten drin.

    Aus irgendeinem Grund macht mich das glücklich ;-).

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/zufriedenheit-konsum-sharing-hartmut-rosa?page=2#comments

  138. Wir in Deutschland werden jeden Tag mit Nachrichten zugemüllt, die für unser Leben geringe oder überhaupt keine Bedeutung haben. Wer in Argentinien neuer Finanzminister ist, oder wieviel Prozent die Opposition in Bangladesh bekommen hat ist für Interessierte wichtig. Für die breite Masse hat das keine Bedeutung. Aber weil wir jeden Tag mit Dingen aus aller Welt so breit „informiert“ werden glaubt auch die Masse ein Verständnis der notwendigen Zusammenhänge zu besitzen. Das ist aber nicht so. Es befeuert eher die berühmte deutsche Klugscheißerei, zu allen Themen eine Meinung aber von wenigen Themen wirklich Ahnung zu haben.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/us-wahlkampf-donald-trump-hillary-clinton?page=2#comments

  139. Trump ist in meinen Augen wie ein Wolf, der am Elektrozaun des Schafgeheges nach einem Loch sucht.

    Bei Clinton kann ich mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, dass sie nur ein Schafspelz trägt und am Gatter darauf wartet, dass der Schäfer dieses für sie aufmacht, um sie rein zu lassen.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/donald-trump-us-wahlkampf-republikaner-cleveland?page=5#comments

  140. Der Terror richtet sich gegen die westlichen Gesellschaften allein deshalb, weil es diese gibt und diese dem islamistischen Weltbild widersprechen. Das kann man am ehesten mit der Judenverfolgung der Nazis vergleichen. Die haben die Juden nicht ermordet, weil diese etwas „falsch gemacht“ haben, sondern allein, weil es sie gibt. Die gleiche kranke Ideologie leitet heute islamistische Attentäter in ihrem Wahn, die Weltherrschaft des Islam auf Grundlage des Korans durchzusetzen. Dafür wird man auch gern zum Märtyrer.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/frankreich-anti-terror-politik-anschlag-nizza-ausnahmezustand-demokratische-rechte

  141. Intellektualität steht in den Augen eines gewissen Teils der Amerikaner nichtmehr für Denker, die die Welt verstehen und besondere Expertise besitzen, sondern für Verkopfte Debatten aus dem Elfenbeinturm, herbeikonstruierte Denkverbote und Tugenterror.

    http://www.zeit.de/2016/39/universitaeten-usa-political-correctness-meinungsfreiheit-zeitgeist?page=7#comments

  142. Die überzogene Political Correctness ist Teil des Irrwegs der Linken im Westen, auf dem sich diese seit Jahrzehnten befindet. Schon seit 1968! Der Aufstieg Trumps, wie der Aufstieg der europäischen Rechtspopulisten, gründet im Versagen der Linken. Die meisten Linken sind heute Teil der Oberschicht, sprechen Oberschichtensprache und kümmern sich vor allem um Probleme, die nicht die Probleme der Unterschicht sind. Was kümmern den Truckfahrer, den Tagelöhner und den Arbeitslosen sprachlichen Feinheiten der Political Correctness? Ihre Probleme sind kein Job oder zu niedrige Löhne. Und ihre Sprache ist derb! Und wenn angeblich Linke, in teuren Anzügen, die Unterschicht auch noch wegen ihrer Sprache verlachen und beschimpfen, dann sollten sie nicht jammern, wenn diese gegen Linke aufsteht. Viele moderne Linke ähneln mehr den Aristokraten des 19. Jahrhunderts, als den Arbeiterführern, die die Linke begründet haben. Menschen wie August Bebel oder Rosa Luxemburg würden sich mit Entsetzen abwenden. Die Studentenbewegung 1968 hat auch viel Gutes erreicht, aber sie hat die Linke zerstört. Denn sie hat aus ihr eine Veranstaltung für die Oberschicht gemacht, in der Akademiker statt Arbeiter vorherrschen. Warum thematisiert das die Zeit nichtmal?

    http://www.zeit.de/2016/39/universitaeten-usa-political-correctness-meinungsfreiheit-zeitgeist?page=10#comments

  143. Wie viele Diskussionen kamen nicht zustande, weil linke […] keine Argumente fanden außer dem typischen Ad-hominem und viele dazu zwangen, sich zu rechtfertigen?

    Sie kapieren wohl nicht den Unterschied zwischen sachlichen Einwänden und […] Verleumdungen/Kommentaren wie:

    „Das ist menschenverachtend!“
    „Das ist rechts/rechtsextrem/rechtspopulisitisch!“
    „Das ist xenophob/fremdenfeindlich!“
    „Das ist menschenfeindlich!“
    „Das ist islamophob!“
    „Das ist neoliberal!“
    „Das ist kapitalistisch!“

    usw.

    Alles Wendungen, die in einer sachlichen Debatte vollkommen wertlos (und Legion auf ZON) sind, da sie nur eine WERTUNG darstellen. Und diese Wertung hängt sehr stark von demjenigen ab, der sie ausspricht. Und welch´ mannigfaltige Bedeutungen allein „neoliberal“ haben kann, habe ich auf ZON sehr oft erfahren könnnen.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/tag-der-deutschen-einheit-dresden-feier-fs

    Sie wissen schon: Wer etwas gegen Open Borders sagt, auf die Problematik Islam hingewiesen hat, Wirtschaftsflüchtlinge ablehnt, Duldung ablehnt, Flüchtlinge nach Ende des Konflikts nachhause schicken möchte, Shuttleservice im Mittelmeer ablehnt, den Brexit nicht total schlimm findet – der wird als Feind ausgemacht. Im Anschluss gibt es verschiedene Keulen (Xenophobie-, Nazi-, Ewiggestriger-, Dunkeldeutscherkeule). Eine wirkliche, auf wirkliche Argumente gestützte Auseinandersetzung gibt es selten, weder in den Medien noch in der Politik, dafür umso mehr Diffamierungen. Ideologie, Parteikurs oder einfaches wegducken zählt deutlich mehr als die wirkliche Auseinandersetzung mit den (unliebsamen) Themen/Problemen.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/tag-der-deutschen-einheit-dresden-feier-fs

  144. Endlich sagt’s mal einer:

    Wir, das linksliberale Juste-Milieu hat doch alles richtig gemacht. Die Partei, die Partei hat im-m-mer recht.

    Wir müssen uns nicht „selbst geißeln“, sondern jetzt erst recht und noch verstärkt weitermachen wie bisher.

    Wir wissen es eben doch besser als die anderen. Wir die Klugen, wir sind die Durchblicker, wir verstehen die Welt.

    Es ist richtig, die anderen als ungebildete alte weiße Männer mit Abstiegsängsten, abgehängt von Globalisierung und Digitalisierung zu klassifizieren.

    Unser Weltbild stimmt. Es ist das richtige, das einzig richtige. Da wird man sich doch durch Wahlergebnisse nicht verunsichern lassen.

    http://www.zeit.de/kultur/2016-11/donald-trump-usa-praesident-liberale-linke-kritik?page=2#comments

  145. Beim Star-Spangled Banner denken viele zuerst an Freiheit.
    Bei der Flagge der EU zuerst an Bürokratie.

    Nur wenige können sich für Bürokratie begeistern …
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/49/us-flagge-mode-stilkolumne#comments

  146. Die EU hat eine eine Hymne, die keiner singt, eine Fahne, die keiner im Garten wehen lässt, ein politisches System, das keiner erklären kann, und Politiker, die kaum einer kennt.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/eu-demokratie-populismus-2016-europaeische-republik-guerot?cid=10976379#cid-10976379

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